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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.02.2010
Originaltitel: Män som hatar kvinnor
Schweden/Dänemark/Deutschland 2009
Laufzeit: 147 Min.
FSK: ab 16
Michael Nyqvist
Noomi Rapace
Lena Endre
Regie: Niels Arden Oplev
Warner Home Video Germany

Fulminante Verfilmung des ersten gleichnamigen Romans von Stieg Larssons "Millenium"-Trilogie über das mysteriöse Verschwinden einer jungen Frau und familiäre Katastrophen.
Verborgen hinter der bürgerlichen Fassade tun sich Abgründe auf an Perversion, Lüge und Unmoral. Düstere Familiengeheimnisse sind die Spezialität unserer skandinavischen Nachbarn, nicht erst seit Thomas Vinterbergs "Das Fest". Die Flecken auf der weißen Weste der altehrwürdigen Vanger-Sippschaft deckt Niels Arden Oplevs Leinwandadaption von Stieg Larssons erstem Band der Millenium-Trilogie auf. Jedes Jahr zum Geburtstag erhält Henrik Vanger, ein reicher Patriarch, gepresste Blüten hinter Glas, für den 82jährigen das Geschenk des Mörders seiner Lieblingsnichte, das junge Mädchen verschwand vor vierzig Jahren einfach. Ein politisch engagierter Enthüllungsjournalist soll den alten Fall wieder aufrollen und klären. Mit Hilfe einer Hackerin stößt er nicht nur auf Nazi-Umtriebe, sondern auf Ungereimtheiten, Gewalt und sexuellen Missbrauch, ein Sodom und Gomorrha. "Die Krone der Schöpfung, der Mensch, das Schwein", Gottfried Benns pessimistisches Urteil über den Homo Sapiens trifft hier voll ins Schwarze.
Eine Reihe von zehn Büchern plante der schwedische Autor Stieg Larsson, der 2004 urplötzlich an einem Herzinfarkt starb, nur drei, die "Millennium Trilogie" wurden posthum veröffentlicht und ein Riesenerfolg - "Verblendung" war das bestverkaufte Buch in der EU im Jahr 2008 mit allein in Deutschland über drei Millionen begeisterten Lesern. Dem Dänen Oplev ("Der Traum") gelingt ein kleines Wunder, er strafft die über 700 Seiten des virtuosen Konvuluts zu einem kompakten Drama aus einem Guss, ohne wichtige Handlungsstränge oder Figuren zu vernachlässigen. Allein die genaue Analyse eines Fotos entpuppt sich als psychologisch aufregendes Puzzle. Beim akribischen Aufdecken von Lebenslügen prallen zwei Charaktere aufeinander, der investigative Journalist Mikael Blomqvist, der wegen gezielter Verleumdung seinen Job verlor und nun seinen seriösen Ruf wieder herstellen möchte und die rebellische Computerexpertin Lisbeth Salander, psychiatrie-geschädigt, abweisend und jedem gegenüber misstrauisch. Beides ungewöhnliche Menschen, deren Wege und Emotionen sich kreuzen. Noomi Rapace ist fabelhaft als unkontrollierbares Wutbündel, die sogar dem beeindruckenden Michael Nyqvist die emotionale Schau stiehlt. Man möchte keine der beängstigend intensiven 152 Minuten dieses alptraumhaften und düsteren Thrillers missen, ein veritabler Höllenritt durch niedrige Instinkte - radikal, grausam, faszinierend. Freuen darf man sich jetzt schon auf "Verdammnis" und "Vergebung", Teil 2 und 3 der Trilogie, die 2010 ins Kino kommen. mk.
| Darsteller: | Michael Nyqvist | als Mikael Blomkvist | |
|---|---|---|---|
| Noomi Rapace | als Lisbeth Salander | ||
| Lena Endre | als Erika Berger | ||
| Sven-Bertil Taube | als Henrik Vanger | ||
| Peter Haber | als Martin Vanger | ||
| Peter Andersson | als Anwalt Nils Bjurman | ||
| Marika Lagercrantz | als Cecilia Vanger | ||
| Ingvar Hirdwall | als Dirch Frode | ||
| Björn Granath | als Gustav Morell | ||
| Willie Andréason | als Birger Vanger | ||
| Ewa Fröling | als Harriet Vanger | ||
| Per Oscarsson | als Holger Palmgren | ||
| Michalis Koutsogiannakis | als Dragan Armanskij | ||
| Annika Hallin | als Annika Giannini | ||
| Sofia Ledarp | als Malin Eriksson | ||
| Tomas Köhler | als Plague | ||
| David Dencik | als Janne Dahlmann | ||
| Stefan Sauk | als Hans-Erik Wennerström | ||
| Gösta Bredefeldt | als Harald Vanger | ||
| Fredrik Ohlsson | als Gunnar Brännlund | ||
| Gunnel Lindblom | als Isabella Vanger | ||
| Reuben Sallmander | als Enrico Giannini | ||
| Yasmine Garbi | als Mimmi Wu | ||
| Margareta Stone | als Birgit Falk | ||
| Christian Fiedler | als Otto Falk | ||
| Georgi Staykov | als Alexander Zalachenko | ||
| Nina Norén | als Agneta Salander | ||
| Emil Almén | als Polizist in Dalarna | ||
| Louise Ryme | als Rezeptionistin | ||
| Pale Olofsson | als Richter | ||
| Mikael Rahm | als Bildredakteur | ||
| Lennart Svensson | als Polizist in Skogen | ||
| Carl Oscar Tornros | als Hooligan | ||
| Kalled Mustonen | als Hooligan | ||
| Henrik Knutsson | als Hooligan | ||
| Barbro Enberg | als Ältere Dame | ||
| Ola Wallinder | als Techniker bei Milton | ||
| Alexandra Pascalidou | als TV-Reporterin | ||
| Siewert Oholm | als Fernsehmoderator | ||
| Theilla Bladh | als Ung Lisbeth | ||
| Laura Lind | als Jennie Giannini | ||
| Richard Franc | als Gottfried Vanger | ||
| Magnus Stenius | als Plit | ||
| Monica Giannini | |||
| Isabella Isacson | |||
| Regie: | Niels Arden Oplev | ||
| Buch: | Nikolaj Arcel | ||
| Rasmus Heisterberg | |||
| Musik: | Jacob Groth | ||
| Kamera: | Eric Kress | ||
| Produzent: | Søren Stærmose | ||
Sprachen: Deutsch
Extras: Interviews, Trailer
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