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Verbrechen verführt

"Thelma & Louise" als Britcomedy: Zwei Freundinnen erpressen schwere Jungs, die um ihre Beute eines Bankeinbruchs gebracht werden sollen.


Verbrechen verführt

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Erhältlich seit:
15.05.2007

Originaltitel: High Heels & Low Lifes

Komödie

Großbritannien/USA 2001
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 12

Minnie Driver
Mary McCormack
Kevin McNally

Regie: Mel Smith
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Diese zwei sind nicht zu fassen: Beim Spiel ums große Geld bekommen taffe Gangster Konkurrenz.

Shannon und Frances wollen Gangstern die Beute abjagen

Shannon und Frances wollen Gangstern die Beute abjagen

Als die Freundinnen Shannon (Minnie Driver) und Frances (Mary McCormack) in ihrem angesagten Londoner Stadtteil abends auf die Piste gehen wollen, um Geburtstag zu feiern, hören sie zufällig ein Handy-Gespräch von Gangstern mit. Diese wickeln in diesem Moment einen spektakulären Einbruch ab.

Die Polizei glaubt den beiden jedoch kein Wort - und da fackeln die zwei nicht lange. Nach einigen Telefonaten mit den Gangstern steht für die Krankenschwester und die eher erfolglose Schauspielerin fest: Wir jagen den Typen die Beute ab. Locker und lässig setzen sie die Gang unter Druck und spionieren sie aus. Dabei geht zunächst alles schief, doch bald vergeht den schweren Jungs das Lachen.

Den fetzigen Geniestreich in Sachen Krimi-Spaß setzt Comedy-Ass Mel Smith ("Bean - Der ultimative Katastrophenfilm") hochexplosiv in Szene. Wie die Neueinsteigerinnen im Gangstergeschäft mutig-übermütig ihre Chance ergreifen und beim Spiel ums große Geld mitmischen, gleicht einem Feuerwerk an Gags und Action.

Verbrechen verführt

Zwei flotte Ladies mischen die Londoner Unterwelt auf und zeigen den Herren mit den MPs, wo's lang geht. Auf dieser strategisch verheißungsvollen Basis lässt es "Mr. Bean" - Regisseur Mel Smith in der köstlichen, rasanten und herrlich absurden englischen Gaunerkomödie richtig krachen, beweist massenwirksame Gagkunst, bietet den Hauptdarstellerinnen die Plattform für ihre zwischen Understatement und Overacting pendelnde tour de force und parodiert nebenbei einige britische Klassiker. Was "Über kurz oder lang" und "Lucky Break" in den letzten Monaten leider nicht gelang, sollte hier zünden und für Anklang der Brit Comedy beim Publikum sorgen.

Krankenschwester Shannon (eine sichtbar schlanker gewordene Minnie Driver in fröhlichen Gefilden) und ihre beste Freundin, die erfolglose schlampige Schauspielerin und Synchronsprecherin Frances (Mary McCormack, Ebenbild von Courtney Love), hören nach einer Sause durch Zufall und Neugier die Telefonmittschnitte von Shannons Freund, den sie nach sieben Jahren Frust rausgeschmissen hat. Sie kommen dadurch einem gerade stattfindenden Bruch auf die Spur, der einer Bande von Profis zehn Millionen Pfund einbringt. Um das Geld besseren Zwecken zuzuführen (Geräte für Shannons Klinik) und den eigenen Lebensstandard auf zu bessern, erpressen die Frauen die Gang, erleben mehrfach scheiternde Geldübergaben und dringen ins Hauptquartier des Meistergangster (grandiose Visage: Kevin McNally, die Bulldoggenversion von Vinnie Jones) vor, wo es mit einem irren Showdown ans Eingemachte geht.

Smith gelingt es vorzüglich, sowohl Tempo als auch Vergnügen zu steigern. Die Sprechübungen von Frances in der Gaunersprache, die Variationen bei den Geldübergaben, wo die Gauner linken und Unbeteiligte auf der Strecke bleiben, Marys hilfreiche Medizinkenntnisse: All die schönen Running Gags (das ermittelnde Inspektorenpaar) und visuell originellen Einfällen (die Waffenkammer, das Shootout, Split Screen bei der Fahrt zum Treffpunkt) runden sich zu einer entspannt wie Robbie Williams swingenden Ganovenfarce zwischen Groteske und verschärften Screwball, die sich über den legendären Postraub von 1963 ebenso lustig macht, wie sie Michael Caines unübertroffenen Noir-Krimi "Get Carter" parodiert und zwei gar nicht edle Gentlewomen zur Kasse bitten lässt. Klasse Kino und allerbeste Unterhaltung. ger.

Darsteller:  Minnie Driver   als Shannon
  Mary McCormack   als Frances
  Kevin McNally   als Mason
  Mark Williams   als Tremaine
  Danny Dyer   als Danny
  Kevin Eldon   als McGill
  Michael Gambon   als Kerrigan
  Len Collin   als Barry
  Darren Boyd   als Ray
  Julian Wadham   als Rogers
 
Regie:  Mel Smith  
Buch:  Kim Fuller  
  Georgia Pritchett  
Musik:  Charlie Mole  
Kamera:  Steve Chivers  
Produzent:  Uri Fruchtmann  
  Barnaby Thompson  
 

Verbrechen verführt in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Minnie Driver

Die Frauen, die sie spielt, sind mutig, fröhlich emanzipiert, selbstbewusst, offen für neue Erfahrungen und genießen ihre leicht rundliche...

 

Star

Michael Gambon

Ein Kerl wie eine Falstaff-Figur. Er sieht aus wie ein verlebter Wüstling und ist doch als weiser Professor Albus Dumbledore der gütige...