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Leihvideo
Erhältlich seit:
08.12.2005
Originaltitel: Cursed
USA 2004
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 16
Christina Ricci
Joshua Jackson
Jesse Eisenberg
Regie: Wes Craven
Walt Disney Studios Home Entertainment

Horrorfans horchten auf, als die erneute Zusammenarbeit vom "Scream"-Team Wes Craven und Drehbuchautor Kevin Williamson angekündigt wurde. Doch ihre augenzwinkernde Horrorkomödie um Werwölfe in L.A. wurde vom Reshoot-Fluch befallen, der zu einer langen Verschiebung des Films führte. Ursprünglich mit Mandy Moore und Skeet Ulrich besetzt, sind es nun "Monster"-Girl Christina Ricci und "The Village"-Bewohner Jesse Eisenberg als Geschwisterpaar in Gefahr, die haarige Probleme mit einem bissigen Werwolf bekommen.
Hollywood ist hinsichtlich Moral und Anstand ein Dschungel, in dem sich metaphorisch viele wilde Tiere tummeln. Dies dient Williamson als Aufhänger für seine satirische "American Werewolf in Hollywood"-Story. Er steigt mit einem für ihn typischen Prolog ein, in dem er eine (relativ) bekannte Schauspielerin (Shannon Elizabeth, schon geübt aus "Scary Movie") blutig ableben lässt. Sie wird vor den Augen von Ellie (Ricci) und ihrem Bruder Jimmy (Eisenberg) nach einem Autounfall von einem Werwolf zerfleischt. Beide bekommen ebenfalls Kratzwunden ab und werden in der Folge von den üblichen Symptomen befallen. Verlierertyp Jimmy, der in seiner Highschool gehänselt wird, kommen seine neue Power und sexuelle Anziehungskraft wie gerufen. Ellie hingegen, die als TV-Produzentin der Craig-Kilborn-Show (er gibt einen Cameo-Auftritt) tätig ist, ist weniger begeistert. Zumal sie Probleme mit ihrem neuen Boyfriend Jake (Joshua Jackson aus "Scream 2") hat, der womöglich seinen Ladykiller-Tagen noch nicht abgeschworen hat. Am Eröffnungsabend von Jakes Nachtclub Tinsel (Horrorikonen vom Wolfman hin zu Frankenstein dienen als Dekor) kommt es zum großen Showdown mit dem Ober-Werwolf, dessen Tötung Ellie und Jessie von ihrem Fluch befreien kann.
Statt der ursprünglich vorgesehenen R-Version, wurde die Teen-freundliche PG-13-Fassung in die Kinos gebracht. Dies schlägt sich in einem teils holprigen Schnitt nieder, als wäre Freddy Krueger höchstpersönlich am Werk gewesen. Überhaupt ist das Gesamtergebnis kaum eine von Cravens Horrorbestleistungen, da sich kaum überzeugende Schockmomente finden und trotz ein paar guter Oneliner und Plottwists das satirische Element die postmoderne Scharfsinnigkeit aus "Scream"-Tagen missen lässt. Auch Makeup-Spezialist Rick Baker, der bereits die bahnbrechenden Effekten von "American Werewolf in London" kreierte, kann hier kaum mit seinem Klassiker mithalten, da die Werwölfe fast schon wie Faschingskostüme aussehen. Womöglich ist dies auch beabsichtigt, doch zum Unterhaltungswert trägt es wenig bei. ara.
| Darsteller: | Christina Ricci | als Ellie | |
|---|---|---|---|
| Joshua Jackson | als Jake | ||
| Jesse Eisenberg | als Jimmy | ||
| Judy Greer | als Joanie | ||
| Scott Baio | als Scott Baio | ||
| Milo Ventimiglia | als Bo | ||
| Kristina Anapau | als Brooke | ||
| Portia de Rossi | als Zella | ||
| Shannon Elizabeth | als Becky | ||
| Mya | als Jenny | ||
| Omar Epps | |||
| Scott Foley | |||
| James Brolin | |||
| Illeana Douglas | |||
| Robert Forster | |||
| Michelle Krusiec | |||
| Michael Rosenbaum | als Kyle | ||
| Craig Kilborn | |||
| Lance Bass | |||
| Regie: | Wes Craven | ||
| Buch: | Kevin Williamson | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Kamera: | Robert McLachlan | ||
| Produzent: | Kevin Williamson | ||
| Marianne Maddalena | |||
Verflucht in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Featurettes, Making of, Szenenkommentar
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