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Kaufvideo
Erhältlich seit:
10.01.2006
Originaltitel: Bewitched
USA 2005
Laufzeit: 98 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Nicole Kidman
Will Ferrell
Shirley MacLaine
Regie: Nora Ephron
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Unter den drei Kino-Adaptionen ehemaliger TV-Hits, die dieses Jahr in die Kinos kommen, hat diese die potenziell größte deutsche Fangemeinde. "Honeymooners" und "Ein Duke kommt selten allein" sind Remakes spezifisch amerikanischer TV-Phänomene aus den Fünfziger- bzw. frühen Achtzigerjahren. "Verliebt in eine Hexe" aber gehört seit der ARD-Premiere 1967 zu den Programmsäulen in der Wiederverwertung und ist derzeit in der Frühschiene auf Kabel 1 zu sehen. Die Kinoversion dieses Dauerbrenners muss auf den Nostalgiefaktor des Oldies verzichten, versucht den Spagat zwischen Update und Hommage und präsentiert sich als romantische Komödie, die vielleicht nicht verzaubert, aber dank der Stars in den Schlüsselrollen solide unterhält.
Über 10 Jahre wurde ein Ansatz gesucht, den Reiz dieser Beziehungskonstellation für eine neue Zuschauergeneration zu konservieren. Die Show lebte von der Kollision frecher Magie mit biederer Normalität, zeigte maskuline Hilflosigkeit angesichts charmant selbstbewusster Weiblichkeit. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen im Zusammenleben der Geschlechter geändert haben, ist diese Kräfteverteilung eigentlich ein zeitloses Phänomen. Trotzdem geht das Drehbuch der Ephron-Schwestern Nora und Delia ("E-Mail für dich") andere Wege. An die Stelle der verschleierten femininen Dominanz, die auch im thematisch verwandten Serienhit "Bezaubernde Jeannie" offenkundig ist, tritt das Gleichgewicht. Dieses Konzept wird zum roten Faden für den Plot, der sich im Unterschied zur Serie nicht auf den Ehealltag konzentriert, sondern die Beziehung erst entwickelt. Und dies vor dem Hintergrund der Vorbereitungen zu einer TV-Neuauflage von "Verliebt in eine Hexe", bei der die Dominanzverhältnisse wechseln, bis am Ende Harmonie hergestellt ist.
Im ersten Teil des streng als Dreiakter konstruierten Stoffs versucht Kinoheld Jack Wyatt (Will Ferrell) nach dem Kapitalflop seines letzten Films mit dem TV-Remake von "Verliebt in eine Hexe" Fans und Produzenten wieder zu versöhnen. Ferrells Figur ist ein Plüschtiger, der nur auf Drängen seines Agenten das Spotlight und deshalb eine leicht zu dominierende Newcomerin für die weibliche Hauptrolle sucht. Er findet sie in Isabel, die wie Elizabeth Montgomery aus dem Sixties-Hit elegant mit der Nase wackeln kann. Dass sie eine echte Hexe auf der Suche nach Normalität ist, ahnt er nicht. So zwingt sich Isabel im neuen Leben zur magischen Abstinenz, bis sie erkennt, dass sie von Wyatt nur ausgenutzt wird. Im 2. Akt rebelliert die Blauäugige, sabotiert die Wyatt-Strategie und verhext den Egomanen, bis er wie ein liebestrunkener Straßenköter ihren Spuren folgt. In Akt 3 entdecken beide die Magie der Liebe, tritt an Stelle von Tricks und Lügen die Wahrheit und schließlich auch das Gleichgewicht.
Diese Balance versucht der Film auch in den Hauptrollen zu halten. Ferrell ist zuständig für Situationskomik, hat gute Momente, aber auch solche, die in Ermangelung besserer Pointen verpuffen. Kidman ist sichtbar das darstellerische Schwergewicht, kreiert eine eigenständige Figur, deren Geheimnis schon in der tuschelnden Sprache angedeutet ist. Beide wirken romantisch kompatibler als die Protagonisten des Originals - nicht zuletzt auch in einer Tanz-Einlage, mit der Ephron an die Hollywood-Musicalvergangenheit ihres Vaters Henry erinnert. In den Nebenrollen übernimmt Michael Caine in wenigen Szenen souverän die Vaterrolle, während Shirley MacLaine unterfordert wirkt, weil sie Agnes Mooresheads Giftschleuder Endora nicht einmal auf der Film-im-Film-Ebene replizieren darf. Die Komödie konzentriert sich nicht auf eine verrückte Familie, sondern auf eine verrückte Branche, in der Star-Egos hofiert und dafür andere planiert werden. Das kann man bedauern, sich aber trotzdem durchaus amüsieren. kob.
Ex-Hollywoodstar Jack Wyatt plant mit dem Remake der legendären Fernsehserie "Verliebt in eine Hexe" ein Comeback in der Rolle des Darrin Stephens. Dazu braucht er nur noch die perfekte weibliche Hauptdarstellerin. Die schöne und bezaubernde Isabel Bigelow scheint wie geschaffen für die Rolle der Hexe Samantha. Denn niemand kräuselt so süß die Nase wie sie. Was jedoch keiner ahnt, ist, dass Isabel noch aus einem ganz anderen Grund die Idealbesetzung ist: Sie ist auch im wahren Leben eine Hexe und verführt Jack fortan nach allen Regeln der "Hexen" Kunst ...
Kurzbewertung:
Eine zauberhafte Leinwandaption der beliebten 60er Jahre Sitcom von Nora Ephron (E-Mail für Dich). Mit Oscar Preisträgerin Nicole Kidman (2002, "The Hours", Beste Hauptdarstellerin), Saturday Night Live-Star Will Ferrell, Shirley MacLaine (Grüße aus Hollywood) als Hexenmutter Endora und Michael Caine (Gottes Werk und Teufels Beitrag).
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Nicole Kidman | als Isabel/Samantha Bigelow/Stephens | |
|---|---|---|---|
| Will Ferrell | als Jack/Darrin Wyatt/Stephens | ||
| Shirley MacLaine | als Iris/Endora Smythson | ||
| Sir Michael Caine | als Nigel Bigelow | ||
| Jason Schwartzman | als Richie | ||
| Kristin Chenoweth | als Marie Kelly | ||
| Heather Burns | als Nina Johnson | ||
| Jim Turner | als Larry | ||
| Stephen Colbert | als Stu Robison | ||
| David Alan Grier | als Jim Fields | ||
| Steve Carell | als Onkel Arthur | ||
| Joan Plowright | als Tante Clara | ||
| Jarrad Paul | als Valet | ||
| Amy Sedaris | als Gladys Kravitz | ||
| Fred Willard | |||
| Regie: | Nora Ephron | ||
| Buch: | Nora Ephron | ||
| Delia Ephron | |||
| Adam McKay | |||
| Musik: | George Fenton | ||
| Kamera: | John W. Lindley | ||
| Produzent: | Douglas Wick | ||
| Lucy Fisher | |||
| Penny Marshall | |||
| Nora Ephron | |||
Verliebt in eine Hexe in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
Tonformat: HiFi Stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Star
Nicole Kidman
Spätestens seit dem Triumph von "Moulin Rouge" (2001) rangiert die Australierin Nicole Kidman in der Liga der Weltstars. Die Rolle als Star...
Star
Will Ferrell
Er macht aus seinen Rollen Auftritte von wahrer Könnerschaft und entwickelt in oft mehrminütigen Szenen aberwitzige Performances mit...
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