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Kaufvideo
Erhältlich seit:
23.09.2005
Originaltitel: Home Fries
USA 1998
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12
Drew Barrymore
Luke Wilson
Catherine O'Hara
Regie: Dean Parisot
Warner Home Video Germany

Zwei Jahre lang lag die skurrile romantische Komödie "Home Fries" auf Halde, bevor Warner nach Drew Barrymores Erfolgen mit "Eine Hochzeit zum Verlieben" und "Ever After" doch noch beschloß, sich an die Veröffentlichung zu wagen. Dem exzentrischen Mix aus zarter Liebesgeschichte und makabrer Mordmoritat mit einem Schuß laut tosender Macho-Action und etlichen Momenten tiefschwarzen Humors will es allerdings nicht so recht gelingen, sich zu einem homogenen Ganzen zu verquicken, und kann daher auf keiner seiner Ebenen so recht überzeugen.
Drew Barrymore, das neue Herzchen der amerikanischen Nation, spielt die hochschwangere Sally Jackson, die im tiefsten Texas als Fastfood-Angestellte jobbt. Eines Abends empfängt ihr Kopfhörer-Set im Burger-Schuppen ein seltsames Sound-Szenario. Unwissentlich wird sie Zeugin des versehentlichen Mordes an ihrem verheirateten Liebhaber, der von seinen beiden Stiefsöhne Dorian (Luke Wilson aus "Bottle Rocket" und seit nunmehr zwei Jahren Barrymores Boyfriend) und Angus (Jake Busey, "Contact") im Auftrag ihrer psychopathisch-eifersüchtigen Mutter (Catherine O'Hara) im Kampfhubschrauber gehetzt wird. Eigentlich wollen sie ihm lediglich eine Lektion erteilen, doch der gute Mann erstarrt vor lauter Schreck zu Tode. Wie der Zufall es so will, kommen die beiden Killer-Piloten darauf, daß Sally von ihrer Tat weiß. Der gutmütige Dorian verliebt sich in sie, während ihr der übergeschnappte Angus der rachsüchtigen Mama zuliebe nach dem Leben trachtet.
Die tragikomische Satire amüsiert sich mit Themen wie Ödipuskomplex und Geschwisterrivaliät und scheut sich nicht, Lacher aus Atemübungen bei einem Schwangerschaftsgymnstikkurs sowie betrunkenen Landeiern zu melken. Barrymore ist dank ihres unprätentiösen Charmes wie gewohnt der leuchtende Lichtblick des Films, doch leider ist die Rolle ihres Partners Wilson doch einen Hauch zu brav und farblos angelegt. Daß der Zuschauer zu keiner Zeit gewillt ist, Barrymore ein Verhältnis mit dem fettbäuchigen Stiefvater abzunehmen, trägt neben einer Reihe anderer allzu bemühter Handlungskonstruktionen dazu bei, daß man "Home Fries" trotz aller dramatischer Verwicklungen nie so recht ernstnehmen kann. Wer auf einen gelungenen schrägen Thriller aus dem amerikanischen Hinterland im Stil von "Fargo" wartet, der ist mit Sam Raimis "A Perfect Plan" sicherlich besser bedient. ara.
Dorian Lever ist ein ziemlicher Verlierer - wie sein Bruder Angus, nur weniger gewalttätig. Doch für ihre hysterische Mutter würden die beiden alles tun. So räumen sie ihr zuliebe ihren untreuen Stiefvater Henry aus dem Weg - mit schlechtem Gewissen, aber erstaunlichem Einfallsreichtum. Als Mom sich jedoch in den Kopf setzt, auch noch Henrys hochschwangere Ex-Geliebte Sally umzulegen, gerät Dorian in einen ernsthaften Konflikt mit seinen eigenen Gefühlen. Wenn nur Mom und Angus nicht mittlerweile völlig durchgedreht wären..
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Drew Barrymore | als Sally | |
|---|---|---|---|
| Luke Wilson | als Dorian | ||
| Catherine O'Hara | als Mrs. Lever | ||
| Jake Busey | als Angus | ||
| Shelley Duvall | als Mrs. Jackson | ||
| Kim Robillard | als Billy | ||
| Daryl Mitchell | als Roy | ||
| Lanny Flaherty | als Red | ||
| Chris Ellis | als Henry Lever | ||
| Blue Deckert | als Scheriff | ||
| Regie: | Dean Parisot | ||
| Buch: | Vince Gilligan | ||
| Musik: | Rachel Portman | ||
| Kamera: | Jerzy Zielinski | ||
| Produzent: | Mark Johnson | ||
| Barry Levinson | |||
| Lawrence Kasdan | |||
| Charles Newirth | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,78/4:3
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