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Kaufvideo
Erhältlich seit:
11.03.2011
Originaltitel: Veronika Decides to Die
USA 2009
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12
Sarah Michelle Gellar
Jonathan Tucker
David Thewlis
Regie: Emily Young
Capelight Pictures

Emily Young adaptiert Paulo Coelhos Bestseller als Psychogramm einer verzweifelten Großstadtfrau, die Sarah Michelle Gellar erschreckend echt zum Leben erweckt.
Veronika hat alles was man sich wünschen kann: gutes Aussehen, Erfolg im Beruf, eine stilvoll eingerichtete Wohnung und nette Freunde. Dennoch ist sie nicht glücklich, ihr fehlt der Mut, sich dem Leben zu stellen, und deshalb beschließt sie, Selbstmord zu begehen.
Aus dem Jahr 1998 stammt "Veronika beschließt zu sterben", Paulo Coelhos millionenfach verkaufter, durchaus autobiographisch inspirierter Bestseller, den Emily Young ("Kiss of Life") 2009 mit viel Einfühlungsvermögen für die Leinwand adaptiert hat. Sarah Michelle Gellar, eher spezialisiert auf Gruselstoffe und bestens bekannt als TV-Vampirjägerin "Buffy", schlüpft in die Rolle der lebensmüden Titelheldin. In einer idyllisch gelegenen Nervenheilanstalt wacht sie nach ihrer Tablettenüberdosis auf, enttäuscht, deprimiert... bis der behandelnde Arzt Dr. Blake ihr eröffnet, dass der Suizidversuch irreparable Schäden an ihrem Herzen verursacht hat und ihr deshalb nur wenige Wochen auf dieser Welt bleiben.
Zunächst überrascht die Besetzung mit Gellar - Kate Bosworth war ursprünglich für den Part vorgesehen -, ist sie doch eigentlich zu alt, die 24-Jährige der Vorlage zu spielen. Doch schon nach wenigen Leinwandminuten kann man sich niemand anderen für diese komplexe Rolle vorstellen. Sie nimmt sich und ihr Spiel extrem zurück, verlässt sich auf Körpersprache und Mimik, um ihre Stimmungsschwankungen sichtbar zu machen. Ihr Gegengewicht - schauspielerisch wie emotional - ist der schizophrene, rastlose Edward (Jonathan Tucker aus "Im Tal von Elah"), in den sie sich verliebt und der sie lehrt, das Leben zu schätzen, während der besonnene Blake (grundsolide: David Thewlis) im Hintergrund still die Fäden zieht.
Wer eine werkgetreue Umsetzung erwartet, wird enttäuscht. Young versucht erst gar nicht, die phantastischen Momente des Buches in Bilder zu packen - Veronika verlässt im Film nie ihren Körper -, spart die (spekulative) Psychiatrieebene weitgehend aus und verlegt die Handlung von Slowenien nach New York. Sie erstellt vielmehr das Psychogramm einer modernen (Großstadt-)Frau, die, zunächst zögerlich, einen Neuanfang wagt. Extrem ruhig hält sie dazu das Tempo des Dramas, sachlich klar Seamus Tierney seine Bilder. Sorgfältig ausgearbeitet sind sämtliche Charaktere, deren Handeln bleibt stets gut nachvollziehbar.
Es geht, frei nach Martin Heidegger, um das gute Gefühl des Auf-der-Welt-Seins, um die Bejahung des Lebens und den lohnenswerten Kampf darum. Das "bewusste" Sterben holt Veronika ins Hier und Heute zurück, der moderne Score von Murray Gold erdet den Film in unserer Realität. Eine philosophische Arbeit, aber nicht verkopft, eine kluge Roman-Interpretation, die Kitsch und Klischees meidet. Im zeitgenössischen Kino ist das selten. geh.
Veronikas Leben erscheint perfekt. Sie ist jung, schön, hat einen gutbezahlten Job und lebt in einem schicken Appartement in New York City. Doch ihr Leben ist so kühl, elegant und leer wie ihre teure Wohnung. So beschließt sie ihrem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten. Eine Überdosis Schlaftabletten befördert sie jedoch nicht wie erhofft in den Tod, sondern in eine psychiatrische Anstalt. Als Veronika dort erwacht, eröffnen ihr die Ärzte, dass sie einen Herzschaden erlitten hat und nur noch wenige Tage leben wird. Nun muss Veronika sich damit abfinden, den Zeitpunkt ihres Todes nicht mehr selbst wählen zu können. Bald schon merkt sie, dass die Anstalt ein Kuckucksnest voll überschäumender, fantasievoller Figuren ist und dass unter dem verschlossen-mürrischen Personal die eigentlichen Verrückten sind. Veronika beginnt für ihr Leben und ihre Zukunft zu kämpfen und erlebt ganz plötzlich eine unerwartete Liebe. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
Die Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller-Roman VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN erzählt die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die alles hat und doch sterben will. Erst angesichts des Todes entdeckt sie, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert.
Quelle: Capelight
- Interviews
- Kinotrailer
- Hörbuch
Quelle: Capelight
| Darsteller: | Sarah Michelle Gellar | als Veronika Deklava | |
|---|---|---|---|
| Jonathan Tucker | als Edward | ||
| David Thewlis | als Dr. Blake | ||
| Florencia Lozano | als Dr. Thompson | ||
| Erika Christensen | als Claire | ||
| Melissa Leo | als Mari | ||
| Barbara Sukowa | als Veronikas Mutter | ||
| Victor Steinbach | als Veronikas Vater | ||
| Erica Gimpel | als Nurse White | ||
| Matthew Cowles | als Old Fred | ||
| Regie: | Emily Young | ||
| Buch: | Roberta Hanley | ||
| Larry Gross | |||
| Musik: | Murray Gold | ||
| Kamera: | Seamus Tierney | ||
| Produzent: | Jonathan Bross | ||
| Sriram Das | |||
| Chris Hanley | |||
Veronika beschließt zu sterben (+ DVD, + Hörbuch, 3 Disc Limited Collector's Edition) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA, Englisch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,85/1080p
Extras: Interviews, Trailer, Hörbuch
- Interviews
- Kinotrailer
- Hörbuch
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Sarah Michelle Gellar
Mit Horror und Übernatürlichem als ihren täglichen filmischen Begleitern mauserte sich Sarah Michelle Gellar vom blonden...
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David Thewlis
Britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Seit er 1993 als am sozialen Abgrund hängender Anti-Held in Mike Leighs Drifter-Drama...
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