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Leihvideo
Erhältlich seit:
21.01.2011
Originaltitel: Going the Distance
USA 2010
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 6
Drew Barrymore
Justin Long
Charlie Day
Regie: Nanette Burstein
Warner Home Video Germany

Mit klassischen Mitteln erzählte Romantikkomödie über eine Fernbeziehung, in der Drew Barrymore und Justin Long ihre Genreerfahrungen voll ausspielen.
Dass man sich auch aus der Distanz lieben kann, wissen wir bereits seit Tom Hanks und Meg Ryan, die sich 1993 in Nora Ephrons romantischer Komödie "Schlaflos in Seattle" übers Radio kennen lernten. Das Für und Wider von Fernbeziehungen loten nun auch Drew Barrymore und Justin Long auf ebenso romantisch-komödiantische Art und Weise in "Verrückt nach Dir" aus, im US-Original treffender "Going the Distance" betitelt. In dem Spielfilmdebüt der versierten Dokumentarfilmerin Nanette Burstein, die im Jahre 2000 für "On the Ropes" für einen Oscar nominiert wurde, lernen sich die beiden in einer New Yorker Kneipe kennen. Sie, Erin, Single und angehende Journalistin, hat gerade eines der begehrten Sommer-Praktika beim Sentinel ergattert, er, Garrett, Talent Scout in der Musikbranche, hat soeben von seiner Freundin den Laufpass bekommen. Obwohl sich beide auf Anhieb verstehen, den gleichen Humor, den gleichen Geschmack haben, kurz, auf einer Wellenlänge funken, wissen sie, dass ihr Flirt nur von kurzer Dauer sein kann. Denn in ein paar Wochen ist Erin wieder zu Hause in San Francisco und Garrett stürzt sich in New York in seine Arbeit. Doch allen Unkenrufen von Erins überfürsorglicher Schwester Corrine (Christine Applegate) sowie Garretts besten Kumpels Box (Jason Sudeikis) und Dan (Charlie Day) zum Trotz lieben sich die zwei auch dann noch weiter, als ein ganzer Kontinent zwischen ihnen liegt. Man schreibt sich tonnenweise (schlüpfrige) sms, telefoniert stundenlang (technisch wenig spektakulär durch klassische Split-Screen-Technik gelöst) und gibt ein Vermögen für sündhaft teuere Flüge aus, um sich wenigstens ab und zu mal zu sehen. Und irgendwann steht fest. Erin zieht nach New York, egal, ob sie dort nun einen Job findet oder nicht. Aber dann bekommt sie ein Angebot, das sie in Zeiten der Medienkrise eigentlich nicht ausschlagen darf, einen Redakteursposten beim renommierten San Francisco Chronicle.
"Verrückt nach Dir" hat das Sub-Genre der Romantik-Komödie nicht unbedingt neu erfunden und auch die Gewissensfrage "Karriere oder Liebe" wurde schon zuweilen im Kino gestellt. Dennoch hat Bursteins Long-Distance-Spaß seine Momente, was an der guten Chemie zwischen Barrymore und Long liegt, die hier ihre (gemeinsamen) Genre-Erfahrungen ("Er steht einfach nicht auf dich") souverän ausspielen und auch körperlich voll zur Sache gehen, etwa bei einer wilden und im Übrigen saukomischen Sex-Szene auf dem Esstisch im Hause von Erins Schwester, bei der vor allem Long seinen Astralleib zur Schau stellen darf. Für gute Laune sorgen auch die Sidekicks, Garretts WG-Kumpel, die in der hellhörigen Wohnung für die passende musikalische Untermalung sorgen, wenn ihr Mitbewohner mal wieder ein Girl abgeschleppt hat (wenn's zärtlich wird, tönt z.B. Berlins "Top Gun"-Hit "You Take My Breath Away" aus den Boxen). Neben einem eingängigen Soundtrack mit vielen Ohrwurm-Songs gibt's als Dreingabe noch ein bisschen was Philosophisches über Männer, die weinen können, und die Antwort auf die Frage, welche Frauen heutzutage noch auf Schnauzbärte abfahren. Und schließlich wird in dem Film, der ansonsten hauptsächlich auf Humor und Heiterkeit setzt, lang und breit darüber räsoniert, ob man(n) in einer Fernehe überhaupt treu sein kann. Und Erins Mann kann. lasso.
Mit trockenem Humor und entwaffnender Direktheit verzaubert Erin (Drew Barrymore) den frischgebackenen Single Garrett (Justin Long) bei Bier, Bar-Smalltalk - und beim Frühstück am nächsten Morgen. Weil die Chemie ganz offensichtlich stimmt, lassen sie sich auf eine leidenschaftliche Sommerliebelei ein, doch beide gehen vom Ende der Beziehung aus, sobald Erin nach San Francisco zurückkehrt und Garrett in New York City seine Arbeit wieder aufnimmt. Weil aber die gemeinsamen sechs Wochen unauslöschliche Spuren hinterlassen, wünschen sich bald beide, dass die Zweisamkeit niemals enden möge. Garretts Freunde Box (Jason Sudeikis) und Dan (Charlie Day) ziehen ihn bereits damit auf, dass er plötzlich auf seine schlanke Linie achtet und ununterbrochen am Handy hängt, denn sie haben kein Interesse daran, ihren Trinkkumpanen - wie schon so oft - an eine derart wackelige Beziehung zu verlieren. Gleichzeitig versucht Erins übervorsorgliche, verheiratete Schwester Corrine (Christina Applegate) zu verhindern, dass Erin immer wieder denselben Fehler begeht. Obwohl ein Kontinent zwischen ihnen liegt, Freunde und Verwandte nur mit dem Kopf schütteln und unerwartete Verlockungen die Probleme nicht einfacher machen, findet das Paar schließlich doch etwas, was man Liebe nennen darf. Vielleicht könnten die vielen unanständigen SMS und die mitternächtlichen Anrufe den beiden sogar helfen, endlich all die zwischen ihnen stehenden Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Drew Barrymore | als Erin | |
|---|---|---|---|
| Justin Long | als Garrett | ||
| Charlie Day | als Dan | ||
| Jason Sudeikis | als Box | ||
| Christina Applegate | als Corinne | ||
| Ron Livingston | als Will | ||
| Oliver Jackson-Cohen | als Damon | ||
| Jim Gaffigan | als Phil | ||
| Natalie Morales | als Brandy | ||
| Kelli Garner | als Brianna | ||
| June Diane Raphael | als Karen | ||
| Rob Riggle | als Ron | ||
| Sarah Burns | als Harper | ||
| Terry Beaver | als Professor | ||
| Matt Servitto | als Hugh | ||
| Leighton Meester | als Amy | ||
| Regie: | Nanette Burstein | ||
| Buch: | Geoff LaTulippe | ||
| Musik: | Mychael Danna | ||
| Kamera: | Eric Steelberg | ||
| Produzent: | Jennifer Gibgot | ||
| Garrett Grant | |||
| Adam Shankman | |||
Verrückt nach dir in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Spanisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Entfallene Szenen
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Drew Barrymore
"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (...
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Christina Applegate
Eine der unterschätzten wunderbaren Komödiantinnen Hollywoods. Mit blonder Löwenmähne, Miniröcken und prallem Dekolleté ging...
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