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Verrückt nach Mary

Überraschungshitkomödie von den Farrelly-Brüdern. Mit Slapstick und Humor jenseits von Geschmacks- und Gürtellinie.


Verrückt nach Mary

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Erhältlich seit:
06.03.2006

Originaltitel: There's Something About Mary

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12

Cameron Diaz
Matt Dillon
Ben Stiller

Regie: Bobby Farrelly, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Verrückt nach Mary

Der schüchterne Ted liebt Mary, ein wunderschönes Geschöpf, nach dem sich alle Highschool-Boys verzehren. Sein Glück: Mary steht auf ihn. Sein Pech: Gleich beim ersten Date klemmt Ted sich sein bestes Stück im Reißverschluß ein. 15 Jahre später. Ted begehrt Mary immer noch. Also beauftragt er einen Privatdetektiv, seine Traumfrau ausfindig zu machen. Healy, ein schmieriger, aber fähiger Vertreter seines Fachs, macht sich an die Arbeit. Es kommt wie es kommen muß: Healy verliebt sich in Mary. Ted scheint erneut den Kürzeren zu ziehen...

Mit ihrer überaus derben Parodie auf rührselige love stories setzen die Farrelly-Brüder nach "Dumm und dümmer" und "Kingpin" hier erneut zum Angriff auf die Lachmuskeln an. Respektloser Umgang mit den ehernen Gesetzen der political correctness, sprühende Phantasie und einige der schrillsten Filmfiguren der 90er Jahre haben diese Anarcho-Komödie zurecht 1998 zu einem der erfolgreichsten Kinofilme gemacht. Dieser Siegeszug setzt sich auch auf Video nahtlos fort, zumal der frech-überdrehte Spaß mit dem Hauptdarsteller-Trio Cameron Diaz, Ben Stiller und Matt Dillon bestens besetzt ist.

Verrückt nach Mary

Mit ihrer Ode an die Oberblödheit "Dumm und Dümmer" überschritten die Farrelly-Brüder Peter und Bobby erstmals fröhlich-unbeschwert die gängigen Grenzen des halbwegs guten Geschmacks. Doch mit ihrem neuen Satire-Schwank übertreffen sie sich selbst: Sie bieten die garantiert widerwärtig-tabulosesten Situationen, die bis dato in einer Mainstream-Komödie aufgetischt wurden. Was dem Film trotz fünf absolut denkenswerter Sequenzen fehlt, ist ein anarchistisch-ungehemmter Komiker vom Kaliber eines Jim Carrey, der mit seinen gummiartigen Slapstick-Gepflogenheiten auch Strecken von akutem Gag-Leerlauf zu überbrücken versteht.

Die drei Kernspieler in dieser romantischen Komödie der etwas anderen Art sind Cameron Diaz ("Lebe lieber ungewöhnlich") als Traumfrau Mary und Ben Stiller ("Flirting With Disaster") und Matt Dillon ("Wild Things") als ihre rivalisierenden Verehrer. Diaz und vor allem Stiller sind passive Spielbälle grotesker Sightgags, während Dillon mit seinem gestelzten Gehabe als schleimiger Detektiv und pathologischer Lügner Pat Healy amüsiert. Er wird von Stillers Figur Ted angeheuert, seinen großen Schwarm Mary ausfindig zu machen. Ted hat sie vor 13 Jahren aus den Augen verloren hat, nachdem er sich 1985 kurz vor dem Schulball beim Wasserlassen in Marys Elternhaus seine Genitalien im Reißverschluß einklemmt hatte. Das gänzlich Unerwartete an dieser Szene ist, daß die Farrellys sie nicht nur bis zur Gänze ausreizen, sondern dem Zuschauer obendrein auch noch ein Frontalanblick des schmerzlichen Mißgeschicks geboten wird. Das soll nur der Auftakt zu einer Au-weia-Parade sein, die Farrellys warten noch mit etlichen weiteren spektakulär-abartigen Albernheiten auf. Dazu gehören ein bissiger Hund alternativ auf Sedativen und Speed, seine elektrisierende Wiederbelebung, wie Ted nicht nur an Marys, sondern auch an einer buchstäblichen Angel zapppelt, besonders steifes Haargel und die übliche Dreingabe von tabulosen Witzen über Behinderte, Serienmörder, Polizisten, Homosexuelle und lüsterne alte Schachteln. Dazwischen werden Leeräume gefüllt, Mary als ultimative Superfrau zu skizzieren: Sie ist nicht nur sexy, reich und kümmert sich um ihren behinderten Bruder, sondern liebt auch noch die Sportschau. Ted ist ein typischer Nerd, der masochistisch von einem Malheur ins nächste stolpert und ansonsten damit beschäftigt ist, Mary anzuhimmeln. Weitere ihrer verrückten Verehrer umfassen einen als Architekten und Krüppel posierenden Pizzaboy, einen Fanatiker aus ihrer Highschoolzeit und einen grundsoliden Verlobten. Ob sich der Erfolg von "Dumm und Dümmer" wiederholt oder im bescheideneren Rahmen der Farrelly-Komödie "Kingpin" bewegt, ist offen. Sicher ist, daß das Publikum in Tönen über "There's Something About Mary" sprechen wird, wie man sie nach einem Filmspaß noch nie gehört hat. ara.

Verrückt nach Mary

Sind Sie bereit für die grandioseste und schrillste Komödie der letzten Jahre? Verrückt, chaotisch und abgefahren - voller schräger Gags und noch schrägerer Vögel. 13 Jahre nachdem Teds (Ben Stiller) Rendezvous mit der bezaubernden Mary (Cameron Diaz) in einem peinlichen Fiasko endete, träumt er immer noch von ihr und engagiert den windigen Privatdetektiv Healy (Matt Dillon), um sie aufzuspüren. Der findet Mary in Florida und verliebt sich Hals über Kopf in die Superfrau. Um Ted als Nebenbuhler auszuschalten, tischt er ihm eine dicke Lüge über Mary auf. Doch Ted lässt sich nicht abschrecken, eilt nach Miami und setzt alles daran, Healy die schräge Tour zu vermasseln. Doch nicht nur Healy ist verrückt nach Mary, in Miami hat es Ted mit einer ganzen Legion liebeskranker Konkurrenten zu tun ...

Quelle: Fox

Darsteller:  Cameron Diaz   als Mary Jenson
  Matt Dillon   als Pat Healy
  Ben Stiller   als Ted Stroehmann
  Lee Evans   als Tucker
  Chris Elliott   als Dom
  Lin Shaye   als Magda
  Jeffrey Tambor   als Sully
  Markie Post   als Marys Mutter
  Keith David   als Marys Stiefvater
  W. Earl Brown   als Warren
  Jonathan Richman   als Jonathan
  Brett Favre   als Brett Favre
 
Regie:  Bobby Farrelly  
  Peter Farrelly  
Buch:  Ed Decter  
  John J. Strauss  
  Peter Farrelly  
  Bobby Farrelly  
Musik:  Jonathan Richman  
Produzent:  Frank Beddor  
  Michael Steinberg  
  Charles B. Wessler  
  Bradley Thomas  

Cameron Diaz oben ohne

"Woow, schau' sie dir an! Wie groß sie werden", ruft Cameron Diaz begeistert während sie ihre nackten Brüste mit Eis-Spray verwöhnt.

Promi sein ist doof! Jeder kleine Jugendspaß wird zum Verhängnis... (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Promi sein ist doof! Jeder kleine Jugendspaß wird zum Verhängnis... (Foto: Kurt Krieger)

Sowas kann peinlich sein, wenn es sich hierbei nicht um eine gespielte Szene aus irgendeiner Komödie handelt. Und das tut es nicht. Vielmehr stammt das Zitat aus einem Video, das Cameron Diaz ("Verrückt nach Mary") bei einem Photoshooting Anfang der 90er zeigt.

Damals war die 19-Jährige noch ein unbeschriebenes Blatt in Hollywood: Sie modelte, um sich Geld für den Weg nach oben zu verdienen, und wollte nur ein paar Bilder für ihr neues Portfolio schießen lassen. Dass dabei ein anstößiges Video entstehen würde, und dass dieses Video über 10 Jahre später im Internet auftauchen könnte, damit hatte sie nicht gerechnet.

Das Video zeigt Fotograf John Rutter während der Photosession mit Cameron, die halbnackt für die Kamera posiert. Anwesend und voll dabei waren außerdem: die aufreizende Sado-Natasha und ein Maso-Mann in Ledermaske - mehr muss wohl nicht gesagt werden.

Den Rest übernimmt die Vorstellungskraft. Wem das nicht reicht, der darf sich das 30-minütige Video im Internet anschauen. Dort wird es seit gestern von einer Firma namens Scandal Corp. für rund 40 Dollar zum Download angeboten.

Jugendsünden bestraft der liebe Gott 10 Jahre später

Die Story um die verwegenen Fotos und das Making-of-Video zieht sich schon über ein Jahr hin. Damals schlug Rutter folgenden Deal vor: Für 3,3 Millionen Dollar sollte Cameron Diaz das gesamte Material erhalten, andernfalls würde er das empfindliche Paket an eine europäische Werbeagentur verkaufen - für 5 Millionen Dollar.

Trotz Vorzugspreis lehnte Cameron ab und zeigte den Fotografen an. John Rutter wurde prompt wegen Erpressung verurteilt, gegen eine Kaution von 250.000 US-Dollar kam er jedoch gleich wieder frei. Nun hat er nichts besseres zu tun, als erstens seinerseits Cameron wegen Betrugs und Vertragsbruchs zu verklagen und zweitens dafür zu sorgen, dass das Video an die Öffentlichkeit gelangt.

Letzteres hat er bekannterweise erreicht, aber Camerons Anwälte bezweifeln, dass Rutter mit seiner Gegenklage erfolgreich sein wird - immerhin verlangt er nun 10 Millionen Dollar von der Hollywood-Schönheit. Hätte sie doch nur damals zugeschlagen.

 

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