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Kaufvideo
Erhältlich seit:
11.07.2002
Originaltitel: Crazy/Beautiful
USA 2001
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12
Kirsten Dunst
Jay Hernandez
Bruce Davison
Regie: John Stockwell
Buena Vista Home Entertainment

Die Unterhaltungsration, die Hollywood für das jugendliche Publikum parat hält, besteht zumeist aus den diversen Genrevariationen der Teenkomödie. Ab und zu wird ein Drama, wie der Überraschungshit "Save The Last Dance", eingestreut, und in dessen Fußstapfen tritt nun der für Traumfabrik-Verhältnisse verblüffend ehrlich-ungeschminkte Problemfilm "Schön/Verrückt". Jungstar Kirsten Dunst, die sich zuvor vor mit "Girls United" oder "Ich liebe Dick" als quirliger Cheerleader-Typ empfahl, zeigt hier wie schon in "The Virgin Suicides" ihre emotional komplexe Seite als psychisch traumatisiertes Partygirl aus reichem Elternhaus, das durch ihre Beziehung zu einem disziplinierten Latino-Mitschüler Halt findet.
Der Prolog zeigt die 17-jährige Nicole (Dunst) in einer Müllkolonne am Strand, zu der sie wegen Trunkenheit am Steuer verdonnert worden ist. Zufällig macht sie die Bekanntschaft des gutaussehenden Carlos (Newcomer Jay Hernandez), der wie sie zur selben Highschool geht. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Nicoles Vater ist der Kongressabgeordnete Tom Oakley (Bruce Davison tief berührend in einer emotionalen Rolle), der seine suizide Tochter aufgegeben zu haben scheint. Sie ertränkt ihren Kummer über den Selbstmord ihrer Mutter und die Vernachlässigung durch ihren Vater mit Alkohol, Sex und Drogen und interessiert sich null für die Schule. Carlos hingegen ist ein Musterschüler und Footballstar aus armen Verhältnissen, der darauf hinarbeitet bei der elitären Navy-Akademie in Annapolis aufgenommen zu werden. Entgegen der Ablehnung ihrer Eltern - Carlos Mutter sieht in Nicole einen schlechten Einfluss und selbst Nicoles Vater verlangt von Carlos, sich von ihr zu trennen, da er nicht will, dass Carlos in ihren Sog von Selbstdestruktion gezogen wird. Doch das junge Paar hält zusammen und kann wichtige Lektionen für's Leben lernen.
Dunst liefert eine beindruckende Glanzleistung und scheut sich nicht, sich ungeschminkt (aussehend) und mit ungepflegten Haaren von ihrem Teenidol-Image zu distanzieren. Sie verleiht ihrer tief verletzten Figur realistische Tiefe und legt glaubhaft Nicoles Schmerz dar. Hernandez verfügt über einiges Charisma und die Chemie zwischen denbeiden stimmt. Der Soundtrack liefert poppige akustische Untermalung genau auf die Zielgruppe junger Mädchenn abgestimmt. ara.
| Darsteller: | Kirsten Dunst | als Nicole Oakley | |
|---|---|---|---|
| Jay Hernandez | als Carlos Nunez | ||
| Bruce Davison | als Tom Oakley | ||
| Herman Osorio | als Luis | ||
| Miguel Castro | als Eddie | ||
| Tommy de la Cruz | als Victor | ||
| Rolando Molina | als Hector Nunez | ||
| Soledad St. Hilaire | als Mrs. Nunez | ||
| Lucinda Jenney | als Courtney | ||
| Taryn Manning | als Maddy | ||
| Richard Steinmetz | als Coach Bauer | ||
| Ana Argueta | als Rosa | ||
| Keram Malicki-Sanchez | als Foster | ||
| Regie: | John Stockwell | ||
| Buch: | Phil Hay | ||
| Matt Manfredi | |||
| Musik: | Paul Haslinger | ||
| Kamera: | Shane Hurlbut | ||
| Produzent: | Mary Jane Ufland | ||
| Harry Ufland | |||
| Rachel Pfeffer | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Dänisch, Engl. f. Hörg., Estnisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Making Of, Audiokommentare, Zusätzliche Szenen, Kinotrailer
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