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Verschwörung im Berlin-Express

Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt.


Verschwörung im Berlin-Express

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Erhältlich seit:
15.09.2011

Originaltitel: Skenbart

Thriller/ Komödie

Schweden 2003
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12

Gustaf Hammarsten
Robert Gustafsson
Gösta Ekman jun.

Regie: Peter Dalle
Legend Home Entertainment

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Im Stil der 40er Jahre gehaltene, rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor um eine Zugfahrt.

Ein letzter Kuss vor der Abfahrt (Foto: Ind. Partners) Großansicht

Ein letzter Kuss vor der Abfahrt (Foto: Ind. Partners)

Im Winter 1945 rattert ein Nonstop-Express vom Stockholmer Bahnhof nach Berlin. Dort machen es sich ein heimtückischer Arzt und seine Geliebte im Luxusabteil bequem. Sie führen nichts Gutes im Schilde, denn sie planen, die störende Gattin des Arztes umzubringen. Die wiederum schließt nur wenige Meter weiter ahnungslos mit einer Fremden Freundschaft.

Währenddessen schleicht ein rüder Schlafwagenschaffner durch die Gänge, und der erfolglose Autor Gunnar diskutiert mit seinen zwei schwulen Sitznachbarn über Wittgenstein.

Der Schaffner hat alle Hände voll zu tun (Foto: Ind. Partners) Großansicht

Der Schaffner hat alle Hände voll zu tun (Foto: Ind. Partners)

Leitmotiv mit Nostalgie

Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" erhält eine neue filmische Bedeutung: Peter Dalle mixt einen höchst unterhaltsamen Cocktail aus Thriller, Film Noir und Slapstick im Stil der 40er Jahre zusammen.

Dabei bedient er sich sowohl altmodischer Techniken wie dezent eingesetzter Computer-Effekte. Der Film wurde auf schwarzweiß kopiert, um den nostalgischen Look zu unterstreichen.

Verschwörung im Berlin-Express

Eine Zugfahrt, die es in sich hat: Im Winter 1945 rattert ein Nonstop-Express vom Stockholmer Bahnhof nach Berlin. An Bord die wunderlichsten Gestalten - vom angriffsresistenten Kriegsveteranen über den tollpatschigen Gutmenschen bis hin zum durchtriebenen Mordgesellen. Die rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor erhielt bei den Nordischen Filmtagen Lübeck den Publikumspreis.

Schon der erste Blick auf die Fahrgäste lässt Chaos befürchten. Da machen es sich der heimtückische Arzt und seine Geliebte im Luxusabteil bequem und planen, die störende Gattin umzubringen, die wenige Meter weiter ahnungslos mit einer Fremden Freundschaft schließt, schleicht ein rüder Schlafwagenschaffner durch die Gänge, parliert der erfolglose Autor Gunnar mit seinen zwei schwulen Sitznachbarn über Wittgenstein und sorgt mit seinem Willen, Gutes zu tun, für permanentes Durcheinander. Sogar zwei Nonnen verlieren durch sein Verhalten den Glauben und greifen nach der Schnapsflasche. Der Lektor aus Not fährt nach Berlin, um beim Aufbau zu helfen und hinterlässt mit seiner Ungeschicklichkeit bei allem, was er tut, einen Trümmerhaufen - vergiftet fast das schwule Pärchen, bringt den Verband eines Kriegsveteranen zum Kokeln und reduziert eine Gruppe baltischer Flüchtlinge. Ganz nebenbei stört er das Mordkomplott.

Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" erhält eine neue filmische Bedeutung, am Ende ist die Überraschung komplett. Der schwedische Autor Schauspieler und Regisseur Peter Dalle mixt einen unterhaltenden Cocktail aus Thriller, Film Noir und Slapstick im Stil der 40er Jahre. Dabei bedient er sich sowohl altmodischer Techniken wie moderner, allerdings sehr dezent eingesetzter Computer-Effekte. Kopiert wurde der Film - bis auf eine der letzten Szenen - auf schwarzweiß, um den nostalgischen Look zu unterstreichen. Die Komprimierung der Handlung auf engem Raum steigert die Intensität und die manchmal klaustrophobische Atmosphäre. Die bewussten Anleihen an "Mord im Orient Express" samt seltsamen Personals und abstruser Verdächtigungen sind köstlich, immer wieder bricht sich die Komik, schlägt um in bitterbösen Sarkasmus und Tragik, das souveräne Spiel mit klassischen Mustern reicht bis zur Persiflage. Der englische Humor bekommt hier scharfe Konkurrenz. mk.

Verschwörung im Berlin-Express

Winter 1945. In den USA dreht Humphrey Bogart gerade "The Big Sleep". Und das zerstörte Europa erlebt das erste kriegsfreie Weihnachten. Auf dem Stockholmer Hauptbahnhof besteigen die Passagiere den Nonstop-Express nach Berlin. Auch der erfolglose Schriftsteller Gunnar (Gustaf Hammarsten) will dort seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten, im Gepäck nur das Buch seines Lieblingsphilosophen Wittgenstein. Dabei helfen ihm ein unglücklicher Soldat (Robert Gustafsson), der in den falschen Zug gestiegen ist, ein Doktor (Magnus Roosmann), der zusammen mit seiner Geliebten (Anna Björk) seine Ehefrau (Kristina Törnqvist) ermorden will, ein Schwuler (Lars Amble), der Männer hasst (und Frauen noch mehr) sowie zwei Nonnen (Marie Göranzon & Hanna Ekman) mit heftigsten Glaubenszweifeln. Und über all dem wacht ein pedantischer Zugschaffner (Peter Dalle). In Berlin wird nicht mehr viel ankommen - weder vom Zug noch von seinen Passagieren ... Peter Dalle schuf mit der pechschwarzen Mischung aus Slapstick-Komödie, Film Noir und Hitchcock-Thriller eine großartige Hommage an das goldene Zeitalter des Kinos.

Quelle: Legend Films

Intro vom Regisseur,
Interviews, Making of,
Dokumentation, Trailer

Quelle: Legend Films

Darsteller:  Gustaf Hammarsten   als Gunnar
  Robert Gustafsson   als Soldat
  Gösta Ekman jun.   als Pompe
  Peter Dalle   als Schaffner
  Magnus Roosmann   als Henry
  Kristina Törnqvist   als Karin
  Anna Björk   als Marie
  Lena Nyman   als Märit
  Lars Amble   als Sixten
  Marie Göranzon   als Nonne
  Margreth Weivers   als ältere Dame
 
Regie:  Peter Dalle  
Buch:  Peter Dalle  
Musik:  Adam Nordén  
Kamera:  Göran Hallberg  
Produzent:  Patrick Ryborn  
 

Verschwörung im Berlin-Express in der Fotoshow

 

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