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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.09.2011
Originaltitel: Skenbart
Schweden 2003
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12
Gustaf Hammarsten
Robert Gustafsson
Gösta Ekman jun.
Regie: Peter Dalle
Legend Home Entertainment

Eine Zugfahrt, die es in sich hat: Im Winter 1945 rattert ein Nonstop-Express vom Stockholmer Bahnhof nach Berlin. An Bord die wunderlichsten Gestalten - vom angriffsresistenten Kriegsveteranen über den tollpatschigen Gutmenschen bis hin zum durchtriebenen Mordgesellen. Die rabenschwarze Thrillerkomödie mit hohem Humorfaktor erhielt bei den Nordischen Filmtagen Lübeck den Publikumspreis.
Schon der erste Blick auf die Fahrgäste lässt Chaos befürchten. Da machen es sich der heimtückische Arzt und seine Geliebte im Luxusabteil bequem und planen, die störende Gattin umzubringen, die wenige Meter weiter ahnungslos mit einer Fremden Freundschaft schließt, schleicht ein rüder Schlafwagenschaffner durch die Gänge, parliert der erfolglose Autor Gunnar mit seinen zwei schwulen Sitznachbarn über Wittgenstein und sorgt mit seinem Willen, Gutes zu tun, für permanentes Durcheinander. Sogar zwei Nonnen verlieren durch sein Verhalten den Glauben und greifen nach der Schnapsflasche. Der Lektor aus Not fährt nach Berlin, um beim Aufbau zu helfen und hinterlässt mit seiner Ungeschicklichkeit bei allem, was er tut, einen Trümmerhaufen - vergiftet fast das schwule Pärchen, bringt den Verband eines Kriegsveteranen zum Kokeln und reduziert eine Gruppe baltischer Flüchtlinge. Ganz nebenbei stört er das Mordkomplott.
Wittgensteins Leitmotiv "nichts ist wie es scheint" erhält eine neue filmische Bedeutung, am Ende ist die Überraschung komplett. Der schwedische Autor Schauspieler und Regisseur Peter Dalle mixt einen unterhaltenden Cocktail aus Thriller, Film Noir und Slapstick im Stil der 40er Jahre. Dabei bedient er sich sowohl altmodischer Techniken wie moderner, allerdings sehr dezent eingesetzter Computer-Effekte. Kopiert wurde der Film - bis auf eine der letzten Szenen - auf schwarzweiß, um den nostalgischen Look zu unterstreichen. Die Komprimierung der Handlung auf engem Raum steigert die Intensität und die manchmal klaustrophobische Atmosphäre. Die bewussten Anleihen an "Mord im Orient Express" samt seltsamen Personals und abstruser Verdächtigungen sind köstlich, immer wieder bricht sich die Komik, schlägt um in bitterbösen Sarkasmus und Tragik, das souveräne Spiel mit klassischen Mustern reicht bis zur Persiflage. Der englische Humor bekommt hier scharfe Konkurrenz. mk.
Winter 1945. In den USA dreht Humphrey Bogart gerade "The Big Sleep". Und das zerstörte Europa erlebt das erste kriegsfreie Weihnachten. Auf dem Stockholmer Hauptbahnhof besteigen die Passagiere den Nonstop-Express nach Berlin. Auch der erfolglose Schriftsteller Gunnar (Gustaf Hammarsten) will dort seinen Beitrag für eine bessere Welt leisten, im Gepäck nur das Buch seines Lieblingsphilosophen Wittgenstein. Dabei helfen ihm ein unglücklicher Soldat (Robert Gustafsson), der in den falschen Zug gestiegen ist, ein Doktor (Magnus Roosmann), der zusammen mit seiner Geliebten (Anna Björk) seine Ehefrau (Kristina Törnqvist) ermorden will, ein Schwuler (Lars Amble), der Männer hasst (und Frauen noch mehr) sowie zwei Nonnen (Marie Göranzon & Hanna Ekman) mit heftigsten Glaubenszweifeln. Und über all dem wacht ein pedantischer Zugschaffner (Peter Dalle). In Berlin wird nicht mehr viel ankommen - weder vom Zug noch von seinen Passagieren ... Peter Dalle schuf mit der pechschwarzen Mischung aus Slapstick-Komödie, Film Noir und Hitchcock-Thriller eine großartige Hommage an das goldene Zeitalter des Kinos.
Quelle: Legend Films
Intro vom Regisseur,
Interviews, Making of,
Dokumentation, Trailer
Quelle: Legend Films
| Darsteller: | Gustaf Hammarsten | als Gunnar | |
|---|---|---|---|
| Robert Gustafsson | als Soldat | ||
| Gösta Ekman jun. | als Pompe | ||
| Peter Dalle | als Schaffner | ||
| Magnus Roosmann | als Henry | ||
| Kristina Törnqvist | als Karin | ||
| Anna Björk | als Marie | ||
| Lena Nyman | als Märit | ||
| Lars Amble | als Sixten | ||
| Marie Göranzon | als Nonne | ||
| Margreth Weivers | als ältere Dame | ||
| Regie: | Peter Dalle | ||
| Buch: | Peter Dalle | ||
| Musik: | Adam Nordén | ||
| Kamera: | Göran Hallberg | ||
| Produzent: | Patrick Ryborn | ||
Verschwörung im Berlin-Express in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Schwedisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,78
Extras: Intro, Interviews, Making of, Dokumentation, Trailer
Intro vom Regisseur,
Interviews, Making of,
Dokumentation, Trailer
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