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Victory

Ungewöhnliche, epische, Romanze zwischen zwei gegensätzlichen Menschen nach Joseph Conrad.


Victory

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Erhältlich seit:
06.03.2009

Drama/ Thriller

Großbritannien/Frankreich/Deutschland 1995
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12

Willem Dafoe
Sam Neill
Irène Jacob

Regie: Mark Peploe
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Victory

Der Zivilisationsflüchtling Axel Heyst hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer malaiischen Insel für ein Leben in selbstgewählter Isolation entschieden. Als er aber die hübsche Musikerin Alma aus den Fängen ihres schmierigen Impresarios befreit und zu sich nach Hause holt, gerät sein ruhiger Alltag gehörig durcheinander. Schließlich erhält das Paar auch noch ungebetenen Besuch vom opiumabhängigen Mr. Jones und dessen skrupellosen Helfershelfern, die es auf Heysts vermeintlichen Reichtum abgesehen haben...

Nach seinem Debüt "Angst vor der Dunkelheit" hat sich Regisseur Mark Peploe für eine Adaption des bereits mehrfach verfilmten Romans von Joseph Conrad entschieden. Im Gegensatz zu Vadim Glownas Version von 1986 hielt sich Peploe eng an die Vorlage und setzte die mitreißende Story in ein zwar traditionelles, doch nicht weniger packendes Filmabenteuer vor malerisch-exotischer Kulisse um. In dem mysteriös-melancholischen Reigen um zerplatzte Südseeträume glänzen Willem Dafoe, Franko-Star Iréne Jacob und Sam Neill ("Das Piano"). Ein Geheimtip für Liebhaber niveauvoller Literaturverfilmungen.

Victory

1995, im Jahr, in dem sich Clare Peploes "Wilder Zauber" nicht nur an den Kinokassen als fauler Zauber erwies, begann ihr Bruder Mark mit den konkreten Vorbereitungen zu seiner zweiten Regiearbeit. Die seitdem erfolgten permanenten Startverschiebungen dieser Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joseph Conrad ließen Zweifel an der Qualität von "Victory" lautwerden, die sich aber als unbegründet entpuppen. Peploes Tragödie eines von den Menschen enttäuschten Zivilisationsflüchtlings, der 1913, in der tropischen Welt des Malaischen Archipels, die Liebe leben lernt, ist von exotischen Breitwandbildern eingerahmtes Erzählkino, dem man in der Kinokultur der automatisierten Fließbandfiguren ein größeres Zuschauerinteresse wünscht.

Die durchweg gebrochenen, die Schattierungen der menschlichen Natur repräsentierenden Charaktere sind die Hauptattraktionen einer Geschichte, die Autor-Regisseur Peploe, behutsam entwickelnd, der unausweichlichen Katastrophe zutreiben läßt. Nur für eine Erbschaftsangelegenheit hat der scheue Einzelgänger Heyst (Willem Dafoe) sein tropisches Inselrefugium verlassen. Als er zurückkehrt, bringt er die schöne Alma (Irene Jacob aus "Drei Farben: Rot") und damit eine Menge Probleme in die Einsamkeit seiner pastoralen Idylle. Denn der schmierige Hotelier Schomberg (Jean Yanne) hatte schon lange ein Auge auf die junge Zwangsprostituierte geworfen und seinen Besitzanspruch auch mit Geld bekräftigt. Schombergs Zorn auf Heysts ritterliche Fluchthilfe läßt drei dubiose Gestalten an dessen Insel stranden, und der Mann, der gerade wieder zu leben gelernt hat, muß sich mit dramatischen Konsequenzen dem Tod stellen. Wie eine feuchtschwere Gewitterwolke hängt das Verhängnis über dieser zärtlichen Liebesgeschichte, die ihre zentralen Themen Vertrauen und Verrat in vielfachen Variationen durchspielt. Sowohl auf der Seite des "Guten", auf der Pfirsichteint (Jacob) und Gesichtsverklüftung (Dafoe) nicht immer eindeutig Wesenszüge und Biografien reflektieren. Als auch auf jener des "Bösen", in der Frauenfeind Mr. Jones (diabolisch: Sam Neill) und sein instinktgetriebener Adlatus (animalisch: Rufus Sewell) die menschlichen Abgründe ausloten. Tempoarm, aber reich an psychologischer Spannung und visuellen Schauwerten hat Peploe seine zweite Inszenierung nach seinem vielversprechenden Debüt "Angst vor der Dunkelheit" angelegt. Zuschauer, die jenseits des populären Betäubungskinos nach Alternativen suchen, sollten in "Victory" fündig werden, der die letzte Verfilmung von Conrads Roman, Vadim Glownas "Des Teufels Paradies", in vielen Aspekten als Verlierer zurückläßt. kob.

Victory

Nur ungern verlässt der eigenbrötlerische Axel Heyst sein selbstgewähltes Exil im indischen Ozean, um eine Erbschaftssache zu regeln. Auf seiner Rückkehr rettet er im Hafen von Samuran die schöne Alma vor der Zwangsprostitution und nimmt sie mit auf seine Insel. Zwischen dem scheuen Einsiedler und der fremden Frau entwickelt sich eine zarte Liebe, doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Der reiche Hotelier Schomberg meldet Besitzansprüche auf Alma an und hetzt seine skrupellosen Schergen auf die Insel. Schon bald gerät die Situation außer Kontrolle ...

Quelle: Studiocanal

Fotogalerie, Presseheft und Flyer als PDF, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Willem Dafoe   als Axel Heyst
  Sam Neill   als Mr. Jones
  Irène Jacob   als Alma
  Rufus Sewell   als Martin Ricardo
  Jean Yanne   als Schomberg
  Ho Yi   als Wang
  Bill Paterson   als Captain Davidson
  Irm Hermann   als Mrs. Schomberg
  Graziano Marcelli   als Pedro
  Hansi Jochmann   als Mrs. Ziangiacomo
  Sir Simon Callow   als Ziangiacomo
  Michael Lee   als Chinesischer Gentleman
  Leonard Maguire   als Old Trader McNab
  Didi Saad   als Wangs Frau
  Topan Setiadji   als Chinesischer Hausjunge
  Patrick Field   als Verwundeter Spieler
 
Regie:  Mark Peploe  
Buch:  Mark Peploe  
Musik:  Richard Hartley  
Kamera:  Bruno de Keyzer  
Produzent:  Simon Bosanquet  
 

Victory in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Willem Dafoe

Er ist Hollywoods schwarzer Engel mit dem sardonischen Lächeln des Teufels auf den Verführerlippen und dem Versprechen sexueller Lust jenseits...

 

Star

Sam Neill

Unter der Maske der Freundlichkeit und der verbindlichen Manieren lauert bei Sam Neill häufig die zwanghafte und Verantwortung nur vorschiebende...