DVD (Collector's Edition) Kaufvideo

Vidocq

Spannende Fantasyorgie von opulenter Ästhetik mit Gérard Depardieu nach einem Drehbuch des Kult- und Bestsellerautoren Jean-Christophe Grange.


Vidocq (Collector's Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.10.2004

Thriller/ Fantasy

Frankreich 2001
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

Gérard Depardieu
Guillaume Canet
Ines Sastre

Regie: Jean-Christophe "Pitof" Comar
Sunfilm Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Vidocq (Collector's Edition)

Bei dem Versuch, gewaltsam ein Phantom zu stellen, das in den Pariser Gassen des frühen 19. Jahrhunderts für eine Serie bizarrer Verbrechen verantwortlich zeichnet, segnet der berühmte Detektiv Vidocq offenbar das Zeitliche. Sein Biograph der junge Etienne Boisset, macht sich daran, den letzten Fall des legendären Ermittlers zu rekonstruieren und stößt mit Hilfe u.a. von Vidocqs Assistenten auf eine mysteriöse Verschwörung, Großbürger auf kriminellen Abwegen und einen Alchimisten auf dem Pfad zum Geheimnis ewiger Jugend.

Prachtvolle Kulissen, rasante Schnitte und Kamerafahrten, eine effektgeladene Horror-Kriminalgeschichte am Vorabend einer französischen Revolution, und ein Detektiv, der seiner Zeit in jeder Hinsicht voraus ist, wecken Erinnerungen an "Pakt der Wölfe" aus dem vorigen Jahr. Gerard Depardieu überzeugt auf ganzer Linie als historischer Fahndungspionier, und FX-Maestro Pitof ordnet die Story allzeit dem Bild bzw. seiner brillanten Effektchoreographie unter. Fantasyunterhaltung vom Feinsten.

Vidocq (Collector's Edition)

Im ersten mit High Definition Digital Camera gedrehten, abendfüllenden Kinofilm entführt "Asterix"-/"Alien IV"-Effektzauberer Pitof den geneigten Cine-Fantasten ins Paris des frühen vorigen Jahrhunderts, wo Gerard Depardieu als Detektiv von moderner Denkweise einer geheimnisvollen Mordserie in besten Bürgerkreisen gegenüber steht. Parallelen zum letztjährigen "Pakt der Wölfe" sind unübersehbar, und das nicht nur, weil hier wie da Stil klar vor Inhalt geht.

Ab 1811 machte er tatsächlich als Chef der Sureté die Straßen von Paris sicher: Eugène François Vidocq, ein Gauner, der zum Detektiv aufstieg. Vidocq stellte ballistische Untersuchungen an, erfand die Kriminalitätskartei und gilt als Vater des modernen Ermittlungswesens. Er befehligte eine Kompanie von 28 Detektiven, die alle ehemalige Polizisten waren, sein Wirken inspirierte Literaten wie Poe, Balzac, Doyle oder Melville und natürlich Filmemacher. Pitof interessiert die historische Biografie nur am Rande, aber immerhin ist es gut zu wissen, dass die im Film präsentierten Accessoires wie z.B. Vidocqs opulente Verkleidungsgarderobe oder sein Obduktionslabor nicht der Phantasie eines Autoren entspringen. 1830 ist der Superfahnder, glänzend verkörpert vom barocken Genusstypen Gerard Depardieu, einem mysteriösen Phantom auf der Spur. Umhüllt von einem wallenden, schwarzen Sensenmann-Umhang und verdeckt von einer Spiegelmaske ("Scream" lässt grüßen), treibt der anonyme "Alchemist" sein Unwesen in den engen Gassen der Seine-Metropole, hier Großbürgerleichen stapelnd, dort eine Unterschichtmaid auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassend. Vidocq ist dem Unhold bereits dicht auf den Fersen, als ihn, gleich zu Filmbeginn, das Schicksal in Form eines vermeintlichen Todessturz ereilt. Von nun an obliegt es seinem jungen Biographen Etienne (Guillaume Canet), die Puzzlestücke zum Bild zusammen zu fügen. Etienne fragt und forscht sich durch Vidocqs Bekannten- bzw. Verdächtigenkreis, in Rückblenden enthüllt der Film eine bizarre Geschichte von Mord, sexueller Begierde und dem Traum der ewigen Jugend - während die Interviewten bald darauf kreative Tode sterben. Erst das actiongeladene Finale furioso enthüllt die ganze Tragweite des Geschehens und Eleganz von Vidocqs List. Prachtvolle Kulissen, rasante Schnitte und Kamerafahrten, eine effektgeladene Horror-Kriminalgeschichte am Vorabend einer französischen Revolution, und ein Detektiv, der seiner Zeit in jeder Hinsicht voraus ist, erinnern nicht von ungefähr an Christophe Gans' gallischen Kassenerfolg "Pakt der Wölfe" aus dem vorigen Jahr. Auch bei Pitof ist das Bild König, fristet die Story ein löchriges Nischendasein zugunsten brillanter Effektchoreographie. Man mag darüber streiten, ob das digitale Bildformat dem Ausstattungswunder entgegen kommt, oder aber das Vorhaben, den Zuschauer in ein anderes Jahrhundert zu versetzen, nicht eher sabotiert. Wer einfach bloß sein rechtmäßiges Quantum an Realitätsflucht einfordert, nicht jedes Story-Detail auf die Logik-Goldwaage legt und sich dem rauschhaften Bilderbogen freimütig hingibt, der wird mit "Vidocq" sein goldstrahlendes Wunder erleben. ab.

Darsteller:  Gérard Depardieu   als Vidocq
  Guillaume Canet   als Etienne
  Ines Sastre   als Preah
  André Dussollier   als Lautrennes
  Edith Scob   als Sylvia
  Moussa Maaskri   als Nimier
  Jean-Pierre Gos   als Tauzet
  Isabelle Renauld   als Marine Laffite
  Jean-Pol Dubois   als Belmont
  André Penvern   als Veraldi
  Gilles Arbona   als Lafitte
  Jean-Marc Thibault   als Leviner
  François Chattot   als Froissard
 
Regie:  Jean-Christophe "Pitof" Comar  
Buch:  Jean-Christophe Grangé  
  Jean-Christophe "Pitof" Comar  
Musik:  Bruno Coulais  
Kamera:  Jean-Claude Thibault  
Produzent:  Dominique Farrugia  
  Olivier Granier  

Asterix ohne Depardieu?

Gerard Depardieu wird seit seinem letzten Auftritt als stolzer Gallier endgültig als französischer Volksheld gefeiert. Und auch an den Kinokassen war der zweite Asterix-Realfilm ein voller Erfolg.

Nie wieder Obelix?<br />Gerard Depardieu

Nie wieder Obelix?<br />Gerard Depardieu

Ob sich Gerard Depardieu aber noch einmal die weiß-blaue Obelix-Hose anziehen wird, steht jedoch in den Sternen. Zwar ist mittlerweile klar, dass es ein weiteres Gallier-Abenteuer geben wird und dass sich diesmal Schauspieler und Regisseur Gerard Jugnot an dem neuen Werk austoben darf. Jugnot will den Dreh allerdings bis ins kleinste Detail vorbereiten und erst in zwei bis drei Jahren die erste Klappe fallen lassen.

Eine lange Zeit, vor allem wenn man so gut im Geschäft ist wie Depardieu. Der Star aus "Vidocq" wollte daher ebenso wenig eine Zusage geben wie Asterix-Darsteller Christian Clavier, der auch lieber erst mal abwarten will.

Ob die Gallier mit dieser Einstellung den Legionen Cäsars widerstehen können?

 

Vidocq (Collector's Edition) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Gérard Depardieu

Frankreichs "Ein-Mann-Nouvelle-Vague" wird von seinen Landsleuten wie der von ihm verkörperte Obelix (in "Asterix & Obelix gegen Caesar...

 

Star

Guillaume Canet

Französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Herzensbrecher mit oft ruppigem Charme, sensibler Seele und immer glaubwürdig,...