Kidman meidet den Altar
Da staunt der Partner und das Standesamt wundert sich.
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Nicole, als ihr das letzte Mal ein Antrag gemacht wurde (Foto: Kurt Krieger)
Nicole, als ihr das letzte Mal ein Antrag gemacht wurde (Foto: Kurt Krieger)
Denn ein Eheversprechen, gemeinhin auch Verlobung genannt, kennt man ja - aber was, wenn Männlein und Weiblein hoch und heilig geloben unter gar keinen Umständen vor den Altar zu treten?
Dann hat wahrscheinlich Nicole Kidman die Finger im Spiel. Die schöne Australierin wird nämlich in der Komödie "Wedding Season" eine Frau spielen, die zwar seit Jahren glücklich liiert ist, die aber mit ihrem Partner einen Nichtheiratspakt geschlossen hat.
Doch wie es sich für einen Liebesfilm gehört, spielt das Schicksal da natürlich nicht mit: Das trauungsunwillige Paar muss nämlich innerhalb von 6 Monaten einen wahren Marathon an Hochzeitseinladungen bewältigen: Siebzehn Eheschließungen von Freunden und Verwandten stehen an, und eine Zeremonie entpuppt sich als traumhafter denn die vorige. Da kommen die Altarmuffel natürlich irgendwann ins Grübeln.
Alles nur geklaut?
Wer angesichts dieses herzerweichenden Plots nun denkt, die Macher beim Studioriesen Paramount hätten einfach Julia Roberts und Andie MacDowell gekreuzt um "Die Braut, die sich nach siebzehn Hochzeiten und keinem Todesfall nicht traut" zu erhalten, der irrt. Die Vorlage zu "Wedding Season" bildet ein erfolgreicher Roman von Darcy Cosper.
Fragt sich nur noch, wer denn Kidmans Bräutigamsverweigerer spielen soll. Vielleicht lässt sich ja Tom Cruise überreden?
Allerdings hat Nicole auch ohne ihren Ex schon genügend Ärger am Hals. Zwar wurde die Feuerlocke aus Down under kürzlich von Landsleuten zur Australierin des Jahres gewählt, doch das fanden nicht alle Aussies gut: Gesundheitsverbände entrüsteten sich, dass man ausgerechnet eine Frau auserkoren habe, die bekanntermaßen zu viel rauche und das auch noch vor der Weltöffentlichkeit auf einer Pressekonferenz beim Filmfestival in Cannes getan habe:
"Sie erweckt dadurch gerade bei Jugendlichen den falschen Eindruck, dass Erfolg, Glamour und Nikotin zusammengehören. Vielleicht wird ihr mit diesem Preis klar, welch großen Einfluss sie hat!"
Fehlt nur noch, dass sich der Verein zur Erhaltung des heiligen Ehesakraments - gemeinhin auch christliche Kirche genannt - über die Wahl beschwert.