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Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Je mehr Hochzeiten der Junggeselle Charles besucht, desto sicherer ist er sich, daß er selbst nie heiraten wird. Sein Entschluß gerät ins Wanken, als er die Amerikanerin Carrie trifft. Mike Newell inszenierte eine ausgesprochen britische Komödie, die nicht dank cleverer Promotion, sondern dank ihrer inhaltlichen und formalen Qualitäten zu einem überragenden Welthit geriet.


Vier Hochzeiten und ein Todesfall

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Erhältlich seit:
09.03.2004

Originaltitel: Four Weddings and a Funeral

Komödie

Großbritannien 1993
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 6

Hugh Grant
Andie MacDowell
Kristin Scott Thomas

Regie: Mike Newell
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Im Mittelpunkt dieser Geschichte um acht Freunde, 16 Schwiegereltern, unzählige Hochzeitsgäste und noch mehr Champagnergläser steht der Junggeselle Charles, der sich, je mehr Hochzeiten er besucht, umso sicherer wird, daß für ihn niemals eine Eheschließung in Frage kommt. Als er eines Tages die gleichermaßen hübsche wie intelligente Amerikanerin Carrie auf einer Hochzeit (wo sonst?) kennenlernt, gerät dieser Vorsatz allerdings schwer ins Wanken.

Der britische Filmemacher Mike Newell ("Verzauberter April") schuf hier die ultimative Komödie zum Thema Hochzeit. Präzise bis ins kleinste Detail gibt er jene schrägen Anekdoten zum besten, die sich bei derlei Feierlichkeiten ereignen bzw. ereignen könnten. Jede noch so kleine Nebenfigur steckt voller Leben und Charme, die Dialoge sprühen vor Witz, und das hohe Anfangstempo wird bis zum Schluß durchgehalten. So wurde "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" zum Kinosensationserfolg des Jahres.

Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Fast an jedem Wochenende ist Junggeselle Charles Gast auf einer Hochzeit. Auf die Idee, diesen Schritt selbst zu wagen, würde er jedoch nie kommen. Erst als er die attraktive Amerikanerin Carrie (Andie MacDowell) kennen lernt, geraten seine Vorsätze ins Wanken. Leider ist Charles jedoch nicht in der Lage, im entscheidenden Moment "Ja" zu sagen, und so muss er auf der nächsten Hochzeit erkennen, dass es für sein Liebesgeständnis zu spät ist: Carrie heiratet einen anderen. Um sein weiteres Leben nicht alleine verbringen zu müssen, will er Henriette, auch Duckface genannt, vor den Traualtar führen. Doch als er in der Kirche steht, erfährt er, dass sich Carrie von ihrem Mann getrennt hat ...
Eine der schönsten britischen Komödien überhaupt!

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Hugh Grant   als Charles
  Andie MacDowell   als Carrie
  Kristin Scott Thomas   als Fiona
  Sir Simon Callow   als Gareth
  James Fleet   als Tom
  John Hannah   als Matthew
  Charlotte Coleman   als Scarlett
  David Bower   als David
  Corin Redgrave   als Sir Hamish Banks
  Rowan Atkinson   als Vater Gerald
  Anna Chancellor   als Henrietta
 
Regie:  Mike Newell  
Buch:  Richard Curtis  
Musik:  Richard Rodney Bennett  
Kamera:  Michael Coulter  
Produzent:  Duncan Kenworthy  

Kidman meidet den Altar

Da staunt der Partner und das Standesamt wundert sich.

Nicole, als ihr das letzte Mal ein Antrag gemacht wurde (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Nicole, als ihr das letzte Mal ein Antrag gemacht wurde (Foto: Kurt Krieger)

Denn ein Eheversprechen, gemeinhin auch Verlobung genannt, kennt man ja - aber was, wenn Männlein und Weiblein hoch und heilig geloben unter gar keinen Umständen vor den Altar zu treten?

Dann hat wahrscheinlich Nicole Kidman die Finger im Spiel. Die schöne Australierin wird nämlich in der Komödie "Wedding Season" eine Frau spielen, die zwar seit Jahren glücklich liiert ist, die aber mit ihrem Partner einen Nichtheiratspakt geschlossen hat.

Doch wie es sich für einen Liebesfilm gehört, spielt das Schicksal da natürlich nicht mit: Das trauungsunwillige Paar muss nämlich innerhalb von 6 Monaten einen wahren Marathon an Hochzeitseinladungen bewältigen: Siebzehn Eheschließungen von Freunden und Verwandten stehen an, und eine Zeremonie entpuppt sich als traumhafter denn die vorige. Da kommen die Altarmuffel natürlich irgendwann ins Grübeln.

Alles nur geklaut?

Wer angesichts dieses herzerweichenden Plots nun denkt, die Macher beim Studioriesen Paramount hätten einfach Julia Roberts und Andie MacDowell gekreuzt um "Die Braut, die sich nach siebzehn Hochzeiten und keinem Todesfall nicht traut" zu erhalten, der irrt. Die Vorlage zu "Wedding Season" bildet ein erfolgreicher Roman von Darcy Cosper.

Fragt sich nur noch, wer denn Kidmans Bräutigamsverweigerer spielen soll. Vielleicht lässt sich ja Tom Cruise überreden?

Allerdings hat Nicole auch ohne ihren Ex schon genügend Ärger am Hals. Zwar wurde die Feuerlocke aus Down under kürzlich von Landsleuten zur Australierin des Jahres gewählt, doch das fanden nicht alle Aussies gut: Gesundheitsverbände entrüsteten sich, dass man ausgerechnet eine Frau auserkoren habe, die bekanntermaßen zu viel rauche und das auch noch vor der Weltöffentlichkeit auf einer Pressekonferenz beim Filmfestival in Cannes getan habe:

"Sie erweckt dadurch gerade bei Jugendlichen den falschen Eindruck, dass Erfolg, Glamour und Nikotin zusammengehören. Vielleicht wird ihr mit diesem Preis klar, welch großen Einfluss sie hat!"

Fehlt nur noch, dass sich der Verein zur Erhaltung des heiligen Ehesakraments - gemeinhin auch christliche Kirche genannt - über die Wahl beschwert.

 

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