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Von der Kunst, sich durchzumogeln

Charmante Romanze über einen smarten, aber antriebslosen Schulverweigerer, der zum besten Freund von Neuzugang Sally wird, aber doch viel mehr sein will.


Von der Kunst, sich durchzumogeln

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Erhältlich seit:
03.02.2012

Originaltitel: The Art of Getting By

Drama/ Komödie

USA 2011
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 6

Freddie Highmore
Emma Roberts
Michael Angarano

Regie: Gavin Wiesen
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Von der Kunst, sich durchzumogeln

Gavin Wiesens Regiedebüt gehört zu den raren Teenromanzen, die mit leisen Tönen und sanftem Zauber überzeugen.

Der deutsche Titel suggeriert einen modernen Ferris Bueller, doch eigentlich fokussiert sich diese Entdeckung des Sundance Film Festivals auf einen Totalkontrast zu Matthew Brodericks 1985 aktiven Lebenssurfer. Freddie Highmore, als Charlie vor wenigen Jahren noch glücklich über einen Besuch in der Schokoladenfabrik, ist ideal besetzt als scheuer, smarter Einzelgänger George, der mit einer entscheidenden Entwicklungszäsur nicht zurechtkommt. Seine kindliche Freude am Leben ist einer Furcht davor gewichen. An der Schwelle zum Erwachsensein wirkt die Zukunft sinnlos - als Kette von Zwängen, denen man sich ergeben muss, weil es eben alle tun. George ist klug, künstlerisch talentiert, in keinster Weise ein Rebell, aber ohne einen Hauch von Motivation, dem Unterrichtsbetrieb einer New Yorker Privatschule zu folgen. Obwohl er sich auch kurz vor dem Abschluss treiben lässt, gibt ihm sein Direktor, eine sympathische Figur, die Verständnis, aber auch Autorität vermittelt, noch eine letzte Chance, das in der Schule Versäumte nachzuholen, scheint aber zu kapitulieren, als George Sally (Emma Roberts), einen attraktiven, aber beschränkt ambitionierten Neuzugang kennenlernt. Sally und George werden Freunde, doch ein viel tieferes, bisher unbekanntes Gefühl parkt bald im Herzen des Teenagers.

Wann es verbal von George endlich freigesetzt werden kann, gibt dem Film seine romantische Spannung, wie auch der junge Künstler Dustin, der George ein Mentor ist, aber in der Beziehung zu Sally zum Rivalen wird. Keine der Figuren des Films ist in Wiesens einfachem, aber charmant entwickeltem Drehbuch ein wirklicher Konfliktherd, doch viele zeigen unterschiedliche Facetten, gerade auch Georges Mutter, die desinteressiert wirkt, bis sie hinter ihre Fassade blicken lässt und damit George aus seiner Stasis holt. Die Kommunikationsprobleme, die kleinen Unsicherheiten, die großen Verletzungsrisiken und die verwirrende Konfrontation mit einem erwachsenen Leben - all das beobachtet diese Romanze mit leisen Tönen und einem sanft-sensiblen Indie-Soundtrack. Und statt der üblichen artifiziellen Euphorie eines zu formelhaften Endes findet der Film einen alternativen Weg und das Freundespaar in Sallys Finalsatz absoluten und bezaubernden Gleichklang. kob.

Von der Kunst, sich durchzumogeln

Wozu Hausaufgaben machen, wenn man sowieso irgendwann stirbt? Diese interessante Theorie veranlasst den 17-jährigen George Zinavoy (Freddie Highmore) dazu, die Schule möglichst ohne Aufwand hinter sich zu bringen. Er hat diese Kunst nahezu perfektioniert und es geschafft, sich bis ins letzte Jahr der High School durchzumogeln. Als jedoch die ebenso bezaubernde wie komplizierte Sally (Emma Roberts) in sein Leben tritt, wird nicht nur seine Lebensphilosophie, sondern auch seine Gefühlswelt radikal auf den Kopf gestellt.

Diese außergewöhnliche Romanze übers Erwachsenwerden ist eine gelungene Mischung aus stimmungsvollen New York-Bildern, träumerischer Indie-Musik und überzeugt mit charmanten Jungstars. Gavin Wiesens Regiedebüt zählte zu den Entdeckungen des Sundance Film Festivals 2011.

Quelle: Fox

Drehort New York
Die erste Liebe
Schüchtern oder nicht?
Von der Kunst, die Schule zu schwänzen
Von der Kunst, die erste Liebe zu finden
Die Charaktere
Die Entstehung des Films
Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Freddie Highmore   als George Zinavoy
  Emma Roberts   als Sally Howe
  Michael Angarano   als Dustin
  Elizabeth Reaser   als Charlotte Howe
  Sasha Spielberg   als Zoe Rubenstein
  Sam Robards   als Jack Sargent
  Jarlath Conroy   als Harris McElroy
  Ann Dowd   als Mrs. Grimes
  Marcus Carl Franklin   als Will Sharpe
  Sasha Spielberg   als Zoe Rubinstein
  Rita Wilson   als Vivian Sargent
  Blair Underwood   als Direktor Martinson
  Maya Ri Sanchez   als Cynthia
  Ann Harada   als Mrs. Dougherty
 
Regie:  Gavin Wiesen  
Buch:  Gavin Wiesen  
Musik:  Alec Puro  
Kamera:  Ben Kutchins  
Produzent:  Kara Baker  
  P. Jennifer Dana  
  Darren Goldberg  
  Gia Walsh  
 

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