
Zu Zeiten der chilenischen Militärdiktatur führt die junge Irene ein sorgloses Leben als erfolgreiche Modejournalistin, die mit ihrem Cousin Gustavo, einem strammen Offizier, verlobt ist. Als Irene den Fotografen und Sohn eines spanischen Anarchisten Francisco trifft, der ihr nach und nach die Augen über das brutale Regime öffnet, ändert sich ihr Leben. Sie löst die Verlobung mit Gustavo und macht sich mit ihrer neuen Liebe Francisco auf die Suche nach einer Vermißten. Dabei gerät Irene selbst unter Beschuß und muß aus Chile fliehen.
Nach "Das Geisterhaus" folgt die zweite Verfilmung eines Romans von Isabel Allende, die erneut die Schrecken der Pinochet-Diktatur im Rahmen einer romantischen Liebesgeschichte zum Inhalt hat. Das Spielfilmdebüt von TV- Regisseurin Betty Kaplan bleibt trotz des an sich fesselnden Themas ein wenig leblos, die Dialoge wirken hölzern und überzogen. Dafür überzeugen die Hauptdarsteller, Spaniens Glutauge Antonio Banderas und Jennifer Connelly ("Hot Spot"), als feuriges Liebespaar mit Politikbewußtsein.