Der verheiratete Charles Masson hat eine Affäre mit Laura, der Frau seines besten Freundes. Bei einem ihrer heimlichen Treffen kommt Laura bei Sado-Maso-Spielen ums Leben. Da die Polizei über die Umstände der Tat im Dunkeln tappt, könnte Charles eigentlich beruhigt sein. Doch zunehmend regt sich sein Gewissen, er beginnt, an Schlaflosigkeit zu leiden, und hat zunehmend das Bedürfnis, jemandem seine Tat zu beichten. Als er sich endlich dazu durchringt, fällt das Ergebnis anders aus als erwartet.
Studie über Schuld und Sühne von Claude Chabrol, der sich wie so oft das Bürgertum als Angriffsziel ausgesucht hat. Den braven Bürgern ist das Vermeiden von Aufsehen wichtiger als Sühne: Während Mörder Michel Bouquet für seine Tat büßen möchte, um sie so "abzuarbeiten", sind seine Frau (Stéphane Audran) und der Mann des Opfers (François Périer) nur allzu sehr bereit, ihm zu vergeben, solange nur die Polizei nicht eingeschaltet wird. In der Mitte des Films ist Chabrols Nouvelle-Vague-Kollege François Truffaut als Zugreisender zu sehen.