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W. - Ein missverstandenes Leben

Biopic von George W. Bush, das sich mehr auf persönliche denn politische Aspekte konzentriert.


W. - Ein missverstandenes Leben

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Erhältlich seit:
20.01.2009

Originaltitel: W.

Satire

USA 2008
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12

Josh Brolin
Elizabeth Banks
Thandie Newton

Regie: Oliver Stone
Planet Media Home Entertainment

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W. - Ein missverstandenes Leben

George Walker Bush studiert in Yale und ist mehr an Alkohol, Partys und Frauen interessiert als daran, eine respektable Karriere einzuschlagen. Damit enttäuscht er seinen Vater Bush Senior. Als der junge Draufgänger Laura trifft, ändert er sein Leben. Bush findet die Religion und damit die innere Stärke, sich gegen alle Widerstände mit festem Glauben durchzusetzen. Vom Gouverneur von Texas steigt er schließlich bis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten auf. Das brisanteste Problem seiner Regierung wird der Irakkrieg.

Ein für viele überraschend menschliches Porträt des US-Präsidenten zeichnet Oliver Stone, der bereits mit "JFK" und "Nixon" frühere Amtsinhaber zu Spielfilmehren verhalf. Josh Brolin glänzt in der Hauptrolle und imitiert perfekt Bushs Manierismen und Sprachstil, ohne je in eine Parodie zu verfallen - unterstützt von einer bis in die letzte Nebenrolle hochkarätig besetzten Darstellerriege. In Deutschland erscheint der Film pünktlich zur Amtseinführung von Bush-Nachfolger Obama.

W. - Ein missverstandenes Leben

Oliver Stones Biopic über den amtierenden US-Präsidenten vermeidet Kontroversen, indem es sich mehr auf die persönlichen denn politischen Aspekte konzentriert.

Viele werden überrascht sein, wie sehr Stone, der nunmehr nach "JFK" und "Nixon" zum dritten Mal einen US-Präsidenten filmisch unter die Lupe nimmt, um Fairness und Ausgewogenheit bemüht ist. Zusammen mit seinem "Wall Street"-Skripter Stan Weiser entwirft er das äußerst menschliche Porträt des weltweit höchst unpopulären Regierungsoberhauptes George W. Bush und stilisiert ihn unerwartet zum Sympathieträger (nicht ohne relativ sanfte satirische Spitzen abzufeuern). Erheblich zum Gelingen dieses Kraftaktes trägt Josh Brolin ("No Country For Old Men") mit seiner humanen Performance bei. Dabei sieht er Bush zwar nicht umwerfend ähnlich, kann jedoch seine Manierismen und Sprachstil exakt imitieren.

Begonnen wird die aus penibler Recherche und freier Spekulation bestehende Bestandsaufnahme mit einer Kabinettssitzung nach dem 11. September, bei der die Entstehung des Slogans "Achse des Bösen" erste Einblicke in die Psyche des 43. US-Präsidenten gewährt. Einerseits leicht beeinflussbar, hat er dennoch seinen eigenen Kopf und will der Menschheit Gutes tun. Darauf folgt der erste von vielen Flashbacks, der bei Bushs versoffenen Uni-Tagen in Yale anknüpft. Er wird als liebenswerter Naivling skizziert, dem Partys und Frauen wichtiger sind als eine respektable Karriere einzuschlagen. Damit enttäuscht er seinen Vater Bush Senior (James Cromwell) zutiefst, der ihm dennoch immer wieder aus der Patsche hilft. Ihre gestörte Vater/Sohn-Beziehung fungiert als emotionales Triebwerk, mit dem die Motivationen des Protagonisten erklärt werden sollen. Ansonsten sind Juniors Bekanntschaft mit der patenten Bibliothekarin Laura und seine Bekehrung zum Christentum einsichtsreiche Stationen der Charakterstudie. In wesentlich größeren Schritten wird hingegen sein politischer Werdegang abgehakt. Diese reichen vom fehlgeschlagenen Versuch in den Kongress gewählt zu werden (was zu seinem Schwur führt, dass ihn niemals jemand wieder als "texanischer" oder "christlicher" ausbooten würde), über sein Amt als Gouverneur von Texas bis hin zu seiner Präsidentschaft. Bei letzterer konzentriert sich der Film fast ausschließlich auf den Irakkrieg, komplett mit authentischen Kriegs- und Kongressaufnahmen, womit ein stärkerer dokumentarischer Anstrich erzielt wird. Bei der Besetzung des Regierungskabinetts stechen vor allem Richard Dreyfuss als Vize Dick Cheney, Jeffrey Wright als Colin Powell und Thandie Newton als Condi Rice hervor. Letztlich mag Stones visuell geradlinig realisierte Geschichtsaufnahme zwar einige Schwächen aufweisen, faszinierend ist sie trotzdem. ara.

Darsteller:  Josh Brolin   als George W. Bush
  Elizabeth Banks   als Laura Bush
  Thandie Newton   als Condoleezza Rice
  Ioan Gruffudd   als Tony Blair
  Ellen Burstyn   als Barbara Bush
  Jeffrey Wright   als Colin Powell
  James Cromwell   als George Herbert Walker Bush
  Rob Corddry   als Ari Fleischer
 
Regie:  Oliver Stone  
Buch:  Stanley Weiser  
Produzent:  Bill Block  
  Moritz Borman  
  Jon Kilik  

"Borat"-Star in "Men in Black 3"

Wer als Reporter-Rüpel aus Kasachstan den Westen in Aufruhr versetzt und als schwuler Österreicher die Modeszene aufmischt, der kann auch locker als Alien die ganze Welt bedrohen.

Könnte als schräger MIB-Alien die Nachfolge von Johnny Knoxville antreten: "Borat"-Star Sacha Baron Cohan (Foto: Fox) Großansicht

Könnte als schräger MIB-Alien die Nachfolge von Johnny Knoxville antreten: "Borat"-Star Sacha Baron Cohan (Foto: Fox)

Sacha Baron Cohen, besser bekannt durch seine satirischen Kunstfiguren "Borat" und "Brüno", ist heißer Kandidat für den lange geplanten dritten "Men in Black"-Film. Der Comedy-Star soll eine Figur namens "Yaz" spielen. Über die ist allerdings außer dem Namen rein gar nichts bekannt.

Überhaupt sind bei "Men in Black 3" noch ein paar nicht ganz unwesentliche Fragen offen, wie zum Beispiel: Worum geht's eigentlich? Kommt Will Smith zurück? Wer überredet den Alien-müden Tommy Lee Jones zu einem weiteren Auftritt? Führt Barry Sonnenfeld wieder Regie?

Das Wichtigste zuerst: Will Smith hat zwar noch nicht unterschrieben, ist aber so gut wie sicher dabei. Ansonsten würde Filmriese Columbia das Projekt gar nicht erst anschieben. Für die Macher ist Will Smith unverzichtbar und hätte der Superstar nicht seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, würde niemand auch nur über "Men in Black 3" nachdenken.

Munteres Personenraten bei "Men in Black 3"

Bei Tommy Lee Jones wird's schon komplizierter: Der launische Mime hat mehrfach verkündet, er habe die Schnauze voll von schleimigen Aliens und coolen Sprüchen. Doch sollte Jones alias Agent K. tatsächlich im Ruhestand bleiben, gibt's einen Plan B - und der heißt Josh Brolin. Der Star aus "No Country for Old Men" und "W." ist als Nachfolger und neuer Partner von Will Smith im Gespräch.

Bei Barry Sonnenfeld sieht's ähnlich wie bei Will Smith aus: Ohne den Macher der ersten beiden "Men in Black"-Filme will man nicht arbeiten und der Regisseur mit dem sicheren Gespür für SciFi-Action mit Witz ist prinzipiell sehr interessiert.

Bleibt noch die Frage nach der Handlung. Und hier kommt dann wieder Sacha Baron Cohen ins Spiel. Denn wenn's für ihn bereits eine Rolle inklusive Namen gibt, liegt garantiert auch schon irgendwo ein Drehbuchentwurf in der Schublade. Da "Yaz" aber kein gängiger englischer Vorname ist, wird Cohen höchstwahrscheinlich als Alien, der sich - wie im MIB-Universum üblich - als Mensch tarnt, durch das dritte Kinoabenteuer turnen. Das trifft sich blendend, denn, wie's schon beim zweiten Film hieß, gilt auch in "Men in Black 3" für Will Smith und seinen Partner wieder: Selber Planet - neuer Abschaum!

 

W. - Ein missverstandenes Leben in der Fotoshow

 

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Josh Brolin

Amerikanischer Schauspieler. Idealer Darsteller von charmanten Raubeinen, lakonischen Western-Helden, Polizisten und geradlinigen Action Men,...

 

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Elizabeth Banks

Amerikanische Schauspielerin. Mit ihrer natürlichen Spielweise, starker Präsenz, energischem Auftreten und attraktivem Aussehen ist die...