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Wächter der Nacht - Nochnoi dozor

Erster Teil einer Fantasy-Action-Trilogie und erfolgreichster russischer Filmstart aller Zeiten.


Wächter der Nacht - Nochnoi dozor

Leihvideo

Erhältlich seit:
23.03.2006

Originaltitel: Nochnoi dozor

Fantasy/ Action

Rußland 2004
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 16

Konstantin Khabenskij
Wladimir Menschow
Valeri Zolotukhin

Regie: Timur Bekmambetow
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Russlands enorm erfolgreiches Fantasy-Horror-Epos erzählt in atemberaubenden Bildern vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Anton kämpft für den Ausgleich (Foto: Fox) Großansicht

Anton kämpft für den Ausgleich (Foto: Fox)

Die gute Seite. Auf der steht Anton, der als "Wächter der Nacht" in Moskau für den Ausgleich kämpft. Er versucht, den fragilen Waffenstillstand zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis aufrecht zu erhalten. Eines Tages aber scheint sich eine uralte Prophezeiung zu erfüllen und es taucht ein kleiner Junge auf, der diesen labilen Frieden aufzuheben und die Welt ins Verderben zu stürzen droht.

Anton und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun, den verlustreichen Krieg mit Vampiren, Formwandlern und anderen üblen Gesellen abzuwenden.

Endlich erreicht die erfolgreichste russische Produktion aller Zeiten auch Deutschlands Kinos und gestattet den Blick in einen faszinierend-düsteren Kosmos voll zwielichtiger Gestalten und fantastischer Ereignisse.

Für einen Schluck Blut läuft Vampirin Larissa gern mal schneller (Foto: Fox) Großansicht

Für einen Schluck Blut läuft Vampirin Larissa gern mal schneller (Foto: Fox)

Die russische Matrix

Optisch und tricktechnisch vom Feinsten, erzählerisch rasant und schauspielerisch überzeugend, muss sich diese Schauermär nicht vor Artverwandten wie "Matrix" oder "Blade" verstecken.

In den Hauptrollen von Timur Bekmambetows Bestsellerverfilmung überzeugen russische Stars wie der MTV Russia VJ Konstantin Khabensky oder die Theatergröße Victor Verzbitsky.

Gut oder Böse? Die Grenzen verwischen bei diesem fulminanten Fantasy-Leckerbissen, der mit dem alten Klischee von Balalaika, Babuschka und Pelzmütze ordentlich aufräumt.

Wächter der Nacht - Nochnoi dozor

Russisches Kino wurde bislang meist mit Sergej Eisenstein ("Panzerkreuzer Potemkin") in Verbindung gebracht, vielleicht auch noch mit Andrej Tarkowskij ("Stalker") - auf alle Fälle aber eher mit hehrer Kunst denn mit unterhaltsamem Kommerz. Das sollte sich jetzt mit "Wächter der Nacht" ändern, einer in Moskau aufwändigst produzierten High-Tech-Fantasy-Mär, die in atemberaubenden Bildern vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse erzählt und im Entstehungsland für Furore und volle Kassen sorgte.

Auf drei Teile, wie "Herr der Ringe", ist dieses furiose Opus ausgelegt, das aus der Feder des wohl zur Zeit wichtigsten russischen Fantasy-Autors Sergey Lukyanenko stammt. Entsprechend geklotzt wird hier, nicht gekleckert, bei dieser frechen Kampfansage an das amerikanische Blockbuster-Kino. Altbekannt geht's denn auch um nicht weniger als Wohl und Wehe der Menschheit, um den erbitterten Streit von Gut und Böse.

Die noble Seite vertritt der ultracoole, ziemlich abgewrackte Anton, der als "Wächter der Nacht" in Russlands Metropole den Waffenstillstand zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis aufrecht zu erhalten versucht. Da taucht eines Tages - wie lange prophezeit - ein Junge auf, der diesen labilen Frieden aufzuheben und die Welt ins Verderben zu stürzen droht. Anton und Kollegen haben fortan alle Hände voll zu tun, den verlustreichen Krieg mit Vampiren, Formwandlern und anderen üblen Gesellen abzuwenden...

Nach ihrer erfolgreichen Uraufführung auf der Berlinale erreicht diese in ihrer Heimat immens erfolgreiche Produktion nun auch Deutschlands Kinos und gestattet den Blick in einen faszinierend-düsteren Kosmos voller zwielichtiger Gestalten und fantastischer Ereignisse. Optisch wie tricktechnisch vergleichbaren US-Materialschlachten nicht unterlegen, erzählerisch rasant und schauspielerisch überzeugend, muss sich diese Schauermär nicht vor deutlich stilgebenden Artverwandten wie "Matrix" oder "Blade" verstecken. In den Hauptrollen der Bestsellerverfilmung des Pop- und Clip-Regisseurs von Timur Bekmambetov überzeugen Sowjet-Stars wie der MTV Russia VJ Konstantin Khabensky oder Theatergrößen wie Viktor Verzhbitsky. Schonungslos hart ist die Kost, in seinen Versatzstücken altbekannt und vielleicht etwas zu sehr auf bloße Action ausgerichtet. Dennoch für Fantasy-Fans ist dieses Overkill-Spektakel ein Muss, das mit dem alten Klischee von Balalaika, Babuschka und Pelzmütze ordentlich aufräumt. geh.

Darsteller:  Konstantin Khabenskij   als Anton
  Wladimir Menschow   als Geser
  Valeri Zolotukhin   als Kostyas Vater
  Victor Werzbitskij   als Zavulon
  Mariya Poroshina   als Svetlana
  Galina Tyunina   als Olga
  Jurij "Gosha" Kutsenko   als Ignat
  Alex Chadow   als Kostya
  Zhanna Friske   als Alisa
  Ilya Lagutenko   als Vampir Andrey
 
Regie:  Timur Bekmambetow  
Buch:  Timur Bekmambetow  
  Sergei Lukyanenko  
Musik:  Yuri Poteyenko  
Kamera:  Sergei Trofimow  
Produzent:  Anatoli Maksimow  
  Konstantin Ernst  
 

Wächter der Nacht - Nochnoi dozor in der Fotoshow

 

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