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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.03.2008
Originaltitel: Dnevnoy Dozor: Mel Sudbi
Russland 2006
Laufzeit: 140 Min.
FSK: ab 16
Konstantin Khabenskij
Mariya Poroshina
Vladimir Menshov
Regie: Timur Bekmambetow
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Auch im zweiten Teil der russischen Fantasytrilogie ringen die Mächte des Lichts und der Schatten um das Gleichgewicht der Kräfte.
Dass Kasachstan kulturell Aufsehen erregt, verdankt die ehemalige Sowjetrepublik nicht nur ihrem ungeliebten Botschafter Borat, sondern auch Timur Bekmambetov, der mit effektvollen Fantasyfilmen das früher künstlerisch Maßstäbe setzende russische Kino kommerzialisierte und mit seiner Comicverfilmung "Wanted" bald auch in der Hollywoodliga spielen darf. Wie routiniert der Regisseur visuellen Hi-Tech des westlichen Blockbusterkinos einsetzt und dabei trotzdem der Seele der Russen und ihrem Lebensalltag verhaftet bleibt, zeigt die Fortsetzung seines Überraschungserfolgs "Wächter der Nacht", die ohne großen Wegweiser für Neueinsteiger mit den eingeführten Figuren die Geschichte fortführt und dabei mitunter neue Schwerpunkte setzt. Wieder gibt es als Prolog eine Reise in die Vergangenheit, nun in die Zeit des mongolischen Herrschers Tamerlan, der eine Festung stürmt und eine magische Kreide in Besitz nimmt, mit der sich Geschichte umschreiben und verändern lässt - ein Machtinstrument, das im apokalyptischen Finale eine entscheidende Rolle spielen wird. Anton, der mit den Mitstreitern des Guten über die Nacht und ihre düsteren Kreaturen wacht, fällt auch in Teil 2 eine Schlüsselrolle zu. Er versucht den Bruch mit seinem zur dunklen Seite übergetretenen Sohn Yegor zu kitten und einen Mord zu klären, der das fragile Gleichgewicht zwischen den Kräften zerstören und Zavulon, dem Fürst der Finsternis, einen Grund für den ersehnten Schlagabtausch liefern könnte. Ein Nebenplot akzentuiert den Wunsch eines alten Vampirs, seinem Sohn die Menschlichkeit zurückzuerkämpfen, denn die Grenzen zwischen Gut und Böse sind hier so fließend wie die Sehnsucht, einem der Lager auch dauerhaft anzugehören.
Wie schon der Vorgänger ist auch der Nachfolger etwas sprunghaft und verwirrend erzählt, wenn Bekmambetov einen bizarren Mix aus Verzweiflung, Situationskomik, Liebe, Magie und apokalyptischer Zerstörung serviert. Da gibt es Einblicke in die düstere Parallelwelt des Gloom, Anklänge ans Archäologieabenteuer von Indy Jones, eine surreale Actionsequenz, in der ein Auto die Fassade eines Wohnkomplexes quert, Shapeshifterkomik, wenn Anton versucht ist, im Körper von Kollegin Olga zu Super-Protegé Svetlana in die Dusche zu steigen, telekinetische Exzesse, wenn Frauen mit Bussen um sich werfen, und eine lange Geburtstagsparty in der Zentrale des Bösen, die nicht untypisch für Russland aus dem Ruder läuft und sogar mit der Zerstörung Moskaus endet. So etwas schon einmal gesehen zu haben, kann wohl niemand ernsthaft behaupten. Das sollten Genrefans auf der Suche nach Abwechslung als Empfehlung verstehen. kob.
IIhre finsterste Schlacht wird im Licht ausgefochten! Seit Menschengedenken existiert zwischen den Kräften der Finsternis und des Lichts ein Waffenstillstand, dessen Einhaltung von den Wächtern des Tages und der Nacht kontrolliert wird. Doch der Pakt ist in Gefahr als Yegor, der Sohn des Lichtkriegers Anton, sich für die dunkle Seite entscheidet. Anton setzt alles daran, Yegor den Mächten des Bösen zu entreißen, um einen blutigen Krieg zu verhindern, der das Schicksal der Welt besiegeln würde.
Quelle: Fox
| Darsteller: | Konstantin Khabenskij | als Anton | |
|---|---|---|---|
| Mariya Poroshina | als Svetlana | ||
| Vladimir Menshov | als Geser | ||
| Galina Tyunina | als Olga | ||
| Victor Werzbitskij | als Zavulon | ||
| Zhanna Friske | als Alisa | ||
| Dima Martynow | als Egor | ||
| Alex Chadow | als Kostya | ||
| Valeri Zolotukhin | als Kostyas Vater | ||
| Regie: | Timur Bekmambetow | ||
| Buch: | Timur Bekmambetow | ||
| Sergei Lukyanenko | |||
| Alexander Talal | |||
| Musik: | Yuri Poteyenko | ||
| Kamera: | Sergei Trofimow | ||
| Produzent: | Konstantin Ernst | ||
| Anatoli Maksimow | |||
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Russisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Trailer

