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Wäre die Welt mein

William Shakespeares "Sommernachtstraum" als Independent-Gay-Pride-Version an einer Privatschule für Jungs.


Wäre die Welt mein (OmU)

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Erhältlich seit:
09.06.2009

Originaltitel: Were the World Mine

Komödie/ Musikfilm

USA 2008
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Tanner Cohen
Wendy Robie
Judy McLane

Regie: Tom Gustafson
PRO-FUN MEDIA

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William Shakespeares "Sommernachtstraum" sorgt an einer Privatschule für Jungs für Irrungen und Wirrungen.

Der Schulalltag ist ziemlich öde (Foto: Pro-Fun) Großansicht

Der Schulalltag ist ziemlich öde (Foto: Pro-Fun)

Der schwule Schüler Timothy (Tanner Cohen) schwärmt für den unerreichbaren, weil sehr den Damen zugeneigten Jonathon (Nathaniel David Becker), Captain der Rugby-Mannschaft. Vor der harschen Realität flüchtet er sich deswegen in erotische Tagträume.

Als im Englisch-Unterricht Lehrerin Tebbit (Wendy Robie) der Klasse William Shakespeares "Sommernachtstraum" vorstellt und das Stück in der Schule aufgeführt werden soll, bewirbt sich Timothy für die Rolle des Puck und zettelt diverse gleichgeschlechtliche Romanzen an.

William Shakespeares Komödien-Evergreen "Sommernachtstraum" als Independent-Gay-Pride-Version an einer Privatschule für Jungs ist das locker-launische Erfolgs-Rezept, mit dem Tom Gustafsons Spielfilmdebüt bereits mehrere Preise auf Festivals einheimste.

Knackige Jungs mit tollen Körpern lassen die Herzen höher schlagen (Foto: Pro-Fun) Großansicht

Knackige Jungs mit tollen Körpern lassen die Herzen höher schlagen (Foto: Pro-Fun)

Lustspiel und Tagträume

Sein Lustspiel verquickt Kleinstadtprosa mit beschwingten Tagträumen, lässt die Schultheateraufführung des Sommernachtstraums mit der Realität wechselwirken. "High School Musical" und "Hairspray" lassen grüßen in dem gelungenen Film mit toll ausgestatteten, gesungenen Fantasieszenen.

Wäre die Welt mein (OmU)

Als ganz eigenes "High School Musical" erweist sich Tom Gustafsons Festivalknüller, der aus Shakespeares Sommernachtstraum ein vergnügliches Queer Musical macht.

William Shakespeares Komödien-Evergreen als Independent-Gay-Pride-Version an einer Privatschule für Jungs ist das locker-launische Erfolgs-Rezept, mit dem Tom Gustafsons Spielfilmdebüt bereits mehrere Awards auf Festivals einheimste. Sein Lustspiel verquickt Kleinstadtprosa mit beschwingten Tagträumen, lässt die Schultheateraufführung des Sommernachtstraums mit der Realität wechselwirken.

Der schwule Schüler Timothy (Tanner Cohen) ist der Mittelpunkt der homoerotischen Musical-Fantasie, schwärmt für den unerreichbaren, weil den Damen zugeneigten Jonathon (Nathaniel David Becker ), Captain der Rugby-Schulmannschaft. Sport ist für Timothy Mord, Veilchen zum Verdruss seiner hart schuftenden, alleinerziehenden Mutter des Öfteren unerwünschte Andenken vom Training, wofür ihn seine beste Freundin Frankie (Robins Tochter Zelda Williams) in Schutz nimmt.

Die Lyrik-Lektion der Englischlehrerin Tebbit (Wendy Robie) stellt ihm das Werk des klassischen Poeten vor, ein Casting führt kurz darauf zur Rolle des Puck, der zunächst innerhalb der Schulmauern gleichgeschlechtliche Romanzen anzettelt, die in der konservativen Kleinstadt gehörig für Trubel sorgen inklusive hübschen Gesangsszenen. Die beherrscht Gustafson eleganter als seine etwas beiläufige Dramaturgie, die Erinnerungen an "Billy Elliot" und "Club der toten Dichter" - der ja auch von Shakespeares Stück inspiriert war - weckt. Vor allem Dekor und Garderobe beflügeln dabei besonders die Fantasieszenen und lassen sie zum Blickfang werden. Diese schmucke wie schwungvolle Kunstfertigkeit der bezaubernden Theater-Aufführung begeistert mit ihren Pop-Songs und sorgt gemeinsam mit turbulenten zwischenmenschlichen Begegnungen für ein waschechtes Date-Movie. tk.

Darsteller:  Tanner Cohen   als Timothy
  Wendy Robie   als Ms. Tebbit
  Judy McLane   als Donna
  Nathaniel David Becker   als Jonathon
  Jill Larson   als Nora Bellinger
  Zelda Williams   als Frankie
  Christian Stolte   als Coach Driskill
  Ricky Goldman   als Max
 
Regie:  Tom Gustafson  
Buch:  Tom Gustafson  
  Cory James Krueckeberg  
Musik:  Jessica Fogle  
Kamera:  Kira Kelly  
Produzent:  Tom Gustafson  
  Cory James Krueckeberg  
  Jon Sechrist  
  Peter Sterling  
 

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