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Kaufvideo
Erhältlich seit:
23.10.2009
USA 2005
Laufzeit: 136 Min.
FSK: ab 6
Joaquin Phoenix
Reese Witherspoon
Ginnifer Goodwin
Regie: James Mangold
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Nach "Ray" kommt Johnny, und geht es nach den Qualitäten von James Mangolds Biografie, bedeutet dies eine vergleichbar positive Resonanz und an den Kassen auch eine Menge ...Cash. Ein Leben eben mit Hitgarantie.
Schon mit den ersten Bildern erobert der Film seine Zuschauer, überträgt die Spannung vor Johnnys legendärem Auftritt 1968 im Gefängnis von Folsom geradezu körperlich auf den Beobachter. Gut zwei Stunden muss man warten, bevor die aufgeheizte Stimmung unter den Sträflingen sich schließlich in Begeisterung entladen darf. Denn vor der Wiedergeburt des Country-Stars erzählt "Walk the Line" von seinem Aufstieg und unvermeidbarem Absturz. Das von Mangold mitverfasste, auf mehreren Biografien des "Man in Black" basierende Drehbuch folgt chronologisch und schnörkellos den wichtigsten Stationen dieses Lebens und endet 1968 mit der Hochzeit mit June Carter. Diese berührende Lovestory, die Eroberung einer gläubigen, konservativ geprägten, aber zweimal geschiedenen Mutter zweier Töchter, bildet das Fundament des Films. Parallelen zu Ray Charles sind unübersehbar und geben auch dieser Biografie dramatisches Gewicht. Das große Plus gegenüber Taylor Hackfords Piano-Man ist jedoch die noch größerere Authentizität der Auftritte, geben doch Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon nicht nur überzeugend leidenschaftliche und nuancierte Darstellungen, sondern singen auch noch selbst- und dies mit erstaunlicher Qualität. Die Musiknummern der beiden, ob getrennt oder im Duett, sind das mitreißende musikalische Herzstück des Films. Angefangen von Cashs "Folsom Prison Blues", mit dem er zu Beginn seiner Karriere die zögernde Produzentenlegende Sam Phillips überzeugt, bis hin zum gemeinsam vorgetragenen Hit "Jackson", der in bester Hollywoodtradition in einem finalen öffentlichen Heiratsantrag gipfelt. Als Musikfilm gefällt "Walk the Line" mit Dynamik, Atmosphäre und Tempo, als Verdichtung eines ereignisreichen Lebens spart er zwangsläufig manches aus. Zu sehen ist Cashs Kindheit auf einer Farm in Arkansas, der tragische Unfalltod seines Bruders, die Verbitterung des distanzierten Vaters (der kommentiert, den falschen Sohn verloren zu haben), die Armeezeit in Landsberg, die erste kinderreiche Ehe mit Vivian Liberto, die erste Platte, der erste Kontakt mit seinem Idol June Carter, die Tourneen mit ihr, Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Carl Perkins, die Affären mit Groupies, vor allem aber das lange Zeit vergebliche Werben um June, die zur großen Liebe wird. Sie fängt ihn nach jahrelangem Drogenkonsum auf, holt den Rebellen und Sympathisanten der Gescheiterten, Fehlgeleiteten, Verarmten und Abgestürzten wieder ins Leben zurück. Auch wenn der Film gerade in Carters Fall biografisch skizzenhaft bleiben muss, wird der Background der Hauptcharaktere deutlich, versteht man die Motive ihres Verhaltens, das konservative Milieu der Countryszene, des ländlichen Herzens Amerikas. Transparent wird schließlich damit das eigentlich Skandalöse dieser Beziehung, die sich aus den Trümmern zweier Familien erhob. Auch wenn der Film am Ende im Versöhnungsdruck zu viele Wunden zu schnell schließen will, präsentiert er sich als adäquate Würdigung einer großen Persönlichkeit, zu der man auch als Einsteiger musikalisch und dramaturgisch mühelos Zugang findet. "It's good to see you again", begrüßt June nach dem Entzug ihren Johnny. Für seine filmische Wiedergeburt gilt das auch. kob.
Eine große Geschichte, große Schauspieler, einfach ein großer Film! WALK THE LINE ist ein bewegender und musikalisch dynamischer Film über den jungen Johnny Cash - den "Man in Black", der die Musikszene revolutionierte und zur Ikone ganzer Generationen wurde.
Nominiert für 5 Oscars[r] (Beste Schauspielerin, Bester Schauspieler, Bester Schnitt, Bestes Kostüm, Bester Ton) war das bewegene und unterhaltsame Biopic von Regisseur James Mangold einer der Top-Titel bei der diesjährigen Verleihung.
Erhalten hat den begehrten Goldjungen schließlich Reese Witherspoon für ihre herausragende Darstellung der June Carter in WALK THE LINE. Zusätzlich hat sie neben dem Golden Globe bereits etliche wichtige Kritikerpreise wie z. B. den Screen Actors Guild Award bekommen. Besonders beeindruckend sind neben den schauspielerischen Leistungen die musikalischen Qualitäten der beiden Hauptdarsteller: Zusammen mit Joaquin Phoenix, der Johnny Cash beeindruckend authentisch darstellt, performt sie alle Songs im Film selbst.
Quelle: Fox
" Audiokommentar von Co-Autor und Regisseur James Mangold
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Quelle: Fox
| Darsteller: | Joaquin Phoenix | als Johnny Cash | |
|---|---|---|---|
| Reese Witherspoon | als June Carter | ||
| Ginnifer Goodwin | als Vivian Cash | ||
| Robert Patrick | als Ray Cash | ||
| Dallas Roberts | als Sam Philips | ||
| Dan John Miller | als Luther Perkins | ||
| Larry Bagby | als Marshall Grant | ||
| Shelby Lynne | als Carrie Cash | ||
| Tyler Hilton | als Elvis Presley | ||
| Waylon Payne | als Jerry Lee Lewis | ||
| Shooter Jennings | als Waylon Jennings | ||
| Sandra Lafferty | als Mabelle Carter | ||
| Dan Beene | als Ezra Carter | ||
| Clay Steakley | als W.S. Fluke Holland | ||
| Jonathan Rice | als Roy Orbinson | ||
| Johnny Holiday | als Carl Perkins | ||
| Regie: | James Mangold | ||
| Buch: | Gill Dennis | ||
| James Mangold | |||
| Musik: | T-Bone Burnett | ||
| Kamera: | Phedon Papamichael | ||
| Produzent: | Cathy Konrad | ||
| James Keach | |||
Walk the Line (Einzel-Disc) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Englisch dts HD 5.1 MA, Französisch dts 5.1
Tonformat: dts
Untertitel: Deutsch, Französisch, Dänisch, Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,39/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurette
" Audiokommentar von Co-Autor und Regisseur James Mangold
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