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Leihvideo
Erhältlich seit:
05.12.2008
Originaltitel: Walking Tall
USA 2004
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16
Dwayne Johnson
Johnny Knoxville
Neal McDonough
Regie: Kevin Bray
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Nach der Special-Effects-Fantasy "Scorpion King" und der launigen Actionkomödie "Welcome to the Jungle" ist der dritte Film mit dem Wrestling-Superstar "The Rock" aka Dwayne Johnson in der Hauptrolle nun ein actionreiches Redneck-Rachedrama. Dieses Remake von "Der Große, der aus dem Dunkeln kam" aus dem Jahr 1973 basiert auf wahren Begebenheiten und dreht sich um die wenig zimperliche Verbrechensbekämpfung des legendären Holzplanken schwingenden Südstaaten-Sheriffs Buford Pusser.
Das Original mit Joe Don Baker in der Hauptrolle war ein Eintrag ins sogenannte "Hixploitation"-Subgenre (Hicks entspricht Rednecks) und erfolgreicher Vorreiter der in den 70er Jahren populären Selbstjustiz-Thriller à la "Ein Mann sieht rot". Für die Neuadaption des Drehbuchs waren immerhin vier Autoren notwendig, die die formelhafte Geschichte auffällig noch mehr fiktionalisierten. Der Haudrauf-Held heißt jetzt Chris Vaughn, der nun nicht mehr professioneller Ringer, sondern ein ehemaliger Special Forces Elitesoldat ist und in sein Heimatstädtchen im ländlichen Washington (gefilmt wurde im naturschönen British Columbia) zurückkehrt. Während seiner achtjährigen Abwesenheit hat sich viel verändert. Die örtliche Holzfabrik hat zugemacht und Chris' ehemaliger Schulkamerad Jay Hamilton (Neil McDonough aus "Timeline" gibt einen kompetenten Bösewicht ab) hat ein Casino eröffnet, das mit Striptease, Drogen und Falschspiel aufwartet. Die örtliche Polizei drückt mit aufgehaltener Hand beide Augen zu und so wimmelt es im Städtchen von "künstlichen Brüsten und echten Arschlöchern". Im Casino wird der moralisch unerschütterliche Fels Chris denn auch alsbald in eine Riesenschlägerei verwickelt, wonach er von Hamiltons Schurken fast zu Tode gefoltert wird. Als sein kleiner Neffe wenig später mit einer Drogenüberdosis ins Krankenhaus eingeliefert wird, sieht Chris endgültig rot. Er schnappt sich einen Holzpfosten und haut das Casino kurz und klein. Doch statt dafür im Kittchen zu landen, wählen ihn die geplagten Bürger zu ihrem neuen Sheriff, der den amoralischen Sumpf konsequent trocken legt.
An Johnsons wuchtige Seite gesellen sich "Jackass" Johnny Knoxville, der mit seinen bewährten (wenn auch entschärften) Maso-Stunt-Einlagen als amüsanter Sidekick aufwartet, und "S.W.A.T."-Girl Ashley Scott als sexy Love Interest, die dem bleihaltigen Shootout im Sheriffsgebäude nach ihrem gemeinsamen Schäferstündchen im roten Spitzen-BH beiwohnt. Auf Realismus fußende Glaubwürdigkeit wird bei der abgehackt wirkenden Inszenierung des ehemaligen Videoclipregisseurs Kevin Bray (Debüt: "All About the Benjamins") also nicht unbedingt großgeschrieben. Dafür legte er sein Augenmerk bei einer ausgesprochen dürftigen Lauflänge von knapp 75 Minuten fast ausschließlich auf Nonstop-Action im primitiven Hausmannskostformat. Dies gibt Johnson Gelegenheit, seine Wrestlingkünste in machohaft-bodenständigen Keilereien einzusetzen. Mehr ist kaum drin. Dennoch blitzt auch hier sein beträchtliches Charisma auf. Man wünscht dem schauspielerisch nicht untalentiertem Johnson für die Zukunft weniger eindimensionale Projekte. Dann hätte er durchaus das Zeug, die derzeit ein wenig in der Schwebe hängende Hollywood-Actionkrone in Anspruch zu nehmen. ara.
| Darsteller: | Dwayne Johnson | als Chris Vaughn | |
|---|---|---|---|
| Johnny Knoxville | als Ray Templeton | ||
| Neal McDonough | als Jay Hamilton | ||
| Kristen Wilson | als Michelle Vaughn | ||
| Ashley Scott | als Deni | ||
| Khleo Thomas | als Pete Vaughn | ||
| John Beasley | als Chris Vaughn Sr. | ||
| Barbara Tarbuck | als Connie Vaughn | ||
| Michael Bowen | als Sheriff Stan Watkins | ||
| Kevin Durand | als Booth | ||
| Andrew Tarbet | als Jimmy | ||
| Patrick Gallagher | als Keith | ||
| John Stewart | als Rusty | ||
| Eric Breker | als Deputy Ralston | ||
| Ryan Robbins | als Travis | ||
| Michael Adamthwaite | als Burke | ||
| Darcy Laurie | als Smitty | ||
| Fred Keating | als Doctor | ||
| Ben Cardinal | als Michelles Partner | ||
| Kett Turton | als Kenner | ||
| Terence Kelly | als Richter L. Powell | ||
| Tom Scholte | als Merle Crowe | ||
| Regie: | Kevin Bray | ||
| Buch: | Channing Gibson | ||
| David Klass | |||
| David Levien | |||
| Brian Koppelman | |||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Kamera: | Glen MacPherson | ||
| Produzent: | Jim Burke | ||
| David Hoberman | |||
| Ashok Amritraj | |||
| Lucas Foster | |||
| Paul Schiff | |||
Walking Tall - Auf eigene Faust in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Englisch dts HD 5.1, Französisch dts 5.1
Tonformat: dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Trailer
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