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Walking Tall - Auf eigene Faust

Actionreiches, auch amüsantes Redneck-Rachedrama mit Dwayne "The Rock" Johnson.


Walking Tall - Auf eigene Faust

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Erhältlich seit:
02.04.2007

Originaltitel: Walking Tall

Action/ Thriller

USA 2004
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 16

Dwayne Johnson
Johnny Knoxville
Neal McDonough

Regie: Kevin Bray
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Wo der ehemalige Wrestling-Star Dwayne "The Rock" Johnson auftritt, ist Action angesagt.

Chris Vaughn findet zu Hause das moralische Chaos vor (Foto: Fox) Großansicht

Chris Vaughn findet zu Hause das moralische Chaos vor (Foto: Fox)

Als Ex-Soldat Chris Vaughn (Dwayne Johnson) nach Jahren in seine Heimat zurückkehrt, hat sich dort, wo einst eine Holzfabrik stand, inzwischen ein Casino breitgemacht. Nun beherrschen Striptease, Drogen und Falschspiel das ehemals idyllische kleine Städtchen.

Nach einer üblen Schlägerei und der Überdosis seines Neffen sieht Chris rot. Vor lauter Wut über den Sündenpfuhl schlägt er das Casino kurz und klein.

Doch statt in den Knast zu wandern wird er für seine Tat zum Sheriff ernannt, der den amoralischen Sumpf konsequent trocken legt.

Ray leistet Chris amüsante Gesellschaft (Foto: Fox) Großansicht

Ray leistet Chris amüsante Gesellschaft (Foto: Fox)

Fels in Höchstform

In Kevin Brays actionreichem Redneck-Rachedrama, das sich an "Der Große aus dem Dunkel" aus dem Jahr 1973 orientiert, läuft Super-Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson zu Höchstform auf.

Für die nötige Unterhaltung sorgt "Jackass"-Star Johnny Knoxville als Sidekick, und fürs Herz ist "S.W.A.T."-Girl Ashley Scott als sexy Love Interest zuständig. Actionherz, was willst du mehr...

Walking Tall - Auf eigene Faust

Nach der Special-Effects-Fantasy "Scorpion King" und der launigen Actionkomödie "Welcome to the Jungle" ist der dritte Film mit dem Wrestling-Superstar "The Rock" aka Dwayne Johnson in der Hauptrolle nun ein actionreiches Redneck-Rachedrama. Dieses Remake von "Der Große, der aus dem Dunkeln kam" aus dem Jahr 1973 basiert auf wahren Begebenheiten und dreht sich um die wenig zimperliche Verbrechensbekämpfung des legendären Holzplanken schwingenden Südstaaten-Sheriffs Buford Pusser.

Das Original mit Joe Don Baker in der Hauptrolle war ein Eintrag ins sogenannte "Hixploitation"-Subgenre (Hicks entspricht Rednecks) und erfolgreicher Vorreiter der in den 70er Jahren populären Selbstjustiz-Thriller à la "Ein Mann sieht rot". Für die Neuadaption des Drehbuchs waren immerhin vier Autoren notwendig, die die formelhafte Geschichte auffällig noch mehr fiktionalisierten. Der Haudrauf-Held heißt jetzt Chris Vaughn, der nun nicht mehr professioneller Ringer, sondern ein ehemaliger Special Forces Elitesoldat ist und in sein Heimatstädtchen im ländlichen Washington (gefilmt wurde im naturschönen British Columbia) zurückkehrt. Während seiner achtjährigen Abwesenheit hat sich viel verändert. Die örtliche Holzfabrik hat zugemacht und Chris' ehemaliger Schulkamerad Jay Hamilton (Neil McDonough aus "Timeline" gibt einen kompetenten Bösewicht ab) hat ein Casino eröffnet, das mit Striptease, Drogen und Falschspiel aufwartet. Die örtliche Polizei drückt mit aufgehaltener Hand beide Augen zu und so wimmelt es im Städtchen von "künstlichen Brüsten und echten Arschlöchern". Im Casino wird der moralisch unerschütterliche Fels Chris denn auch alsbald in eine Riesenschlägerei verwickelt, wonach er von Hamiltons Schurken fast zu Tode gefoltert wird. Als sein kleiner Neffe wenig später mit einer Drogenüberdosis ins Krankenhaus eingeliefert wird, sieht Chris endgültig rot. Er schnappt sich einen Holzpfosten und haut das Casino kurz und klein. Doch statt dafür im Kittchen zu landen, wählen ihn die geplagten Bürger zu ihrem neuen Sheriff, der den amoralischen Sumpf konsequent trocken legt.

An Johnsons wuchtige Seite gesellen sich "Jackass" Johnny Knoxville, der mit seinen bewährten (wenn auch entschärften) Maso-Stunt-Einlagen als amüsanter Sidekick aufwartet, und "S.W.A.T."-Girl Ashley Scott als sexy Love Interest, die dem bleihaltigen Shootout im Sheriffsgebäude nach ihrem gemeinsamen Schäferstündchen im roten Spitzen-BH beiwohnt. Auf Realismus fußende Glaubwürdigkeit wird bei der abgehackt wirkenden Inszenierung des ehemaligen Videoclipregisseurs Kevin Bray (Debüt: "All About the Benjamins") also nicht unbedingt großgeschrieben. Dafür legte er sein Augenmerk bei einer ausgesprochen dürftigen Lauflänge von knapp 75 Minuten fast ausschließlich auf Nonstop-Action im primitiven Hausmannskostformat. Dies gibt Johnson Gelegenheit, seine Wrestlingkünste in machohaft-bodenständigen Keilereien einzusetzen. Mehr ist kaum drin. Dennoch blitzt auch hier sein beträchtliches Charisma auf. Man wünscht dem schauspielerisch nicht untalentiertem Johnson für die Zukunft weniger eindimensionale Projekte. Dann hätte er durchaus das Zeug, die derzeit ein wenig in der Schwebe hängende Hollywood-Actionkrone in Anspruch zu nehmen. ara.

Walking Tall - Auf eigene Faust

Nach acht Jahren Dienst in der Army kehrt Chris Vaughn (Dwayne "The Rock" Johnson) in seine Heimat zurück. Dort hat sich inzwischen einiges verändert: Die Holzfabrik hat dichtgemacht, stattdessen blüht das Laster. Das Städtchen hängt am Tropf eines Spielcasinos. Im angeschlossenen Amüsierbetrieb sorgt Chris? Freundin Deni als Stripperin für Enthüllungen. Sein alter Kumpel und Rivale Jay Hamilton kassiert als Besitzer des Etablissements kräftig ab - und füttert seine ohnehin gut gefüllte Brieftasche zusätzlich mit Kohle aus finsteren Deals. Während Jay und seine Bande von Finsterlingen frei schalten und walten können, landet Chris sogar vor Gericht. Aber zusammen mit Deni und seinem Freund Ray - gespielt von "MTV Jackass"-Star Johnny Knoxville - geht er in die Offensive. Zum Sheriff gewählt, lässt Chris erneut die Dachlatte sprechen - und zeigt den schikanierten Bürgern der Stadt, was "Walking Tall", aufrecht gehen, bedeutet...

Quelle: Fox

Alternativer Schluss, Audiokommentare von Kevin Bray (Regie), Glen MacPherson (Kamera) und The Rock, Entfallene Szenen, Fight The Good Fight, Fotogalerie, Outtakes - Verpatzte Szenen, Umfangreiche Trailershow

Quelle: Fox

Darsteller:  Dwayne Johnson   als Chris Vaughn
  Johnny Knoxville   als Ray Templeton
  Neal McDonough   als Jay Hamilton
  Kristen Wilson   als Michelle Vaughn
  Ashley Scott   als Deni
  Khleo Thomas   als Pete Vaughn
  John Beasley   als Chris Vaughn Sr.
  Barbara Tarbuck   als Connie Vaughn
  Michael Bowen   als Sheriff Stan Watkins
  Kevin Durand   als Booth
  Andrew Tarbet   als Jimmy
  Patrick Gallagher   als Keith
  John Stewart   als Rusty
  Eric Breker   als Deputy Ralston
  Ryan Robbins   als Travis
  Michael Adamthwaite   als Burke
  Darcy Laurie   als Smitty
  Fred Keating   als Doctor
  Ben Cardinal   als Michelles Partner
  Kett Turton   als Kenner
  Terence Kelly   als Richter L. Powell
  Tom Scholte   als Merle Crowe
 
Regie:  Kevin Bray  
Buch:  Channing Gibson  
  David Klass  
  David Levien  
  Brian Koppelman  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  Jim Burke  
  David Hoberman  
  Ashok Amritraj  
  Lucas Foster  
  Paul Schiff  
 

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