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Kaufvideo
Erhältlich seit:
01.12.2011
Originaltitel: Wall·E
USA 2008
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Andrew Stanton
Walt Disney Studios Home Entertainment

Perfekte Pixar-Familienunterhaltung, die mit großem Herzen die postapokalyptische Geschichte eines einsamen kleinen Müll-Roboters erzählt, der zur Schlüsselfigur der menschlichen Zukunft avanciert.
Regisseur und Drehbuchautor Andrew Stanton meldet sich nach seinem Oscar-prämierten Blockbuster "Findet Nemo" (2003) mit einem weiteren Instant Classic zurück. Ähnlich wie bei seiner ersten Eigenregie setzt Stanton auf liebenswerte Figuren und eine pfiffige Story, die optimistische sowie tragische Elemente verbindet. Die technische Realisation mit verblüffend realistischen Backgrounds entspricht dem gewohnt richtungweisenden Pixar-Standard. So werden mit dem nunmehr neunten Projekt des Animationshauses neue Höhenflüge bewältigt, die auch (oder gerade) Erwachsene begeistern wird. Dabei wird zunächst nicht in charakteristischer Farbenpracht geschwelgt, sondern das sepia-getränkte Szenario einer deprimierenden Dystopie entworfen. 700 Jahre in der Zukunft ist der Planet mit riesigen Müllschichten überhäuft, selbst die Erdumlaufbahn ist mit alten Satelliten und Schrott aller Art verschandelt. Als einzige Zeichen von Leben entpuppen sich der Müllkompaktierer WALL-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-class) und seine Pinocchios Grille Jiminy Cricket nachempfundene Kakerlake. WALL-E ist der letzte funktionierende Roboter der Welt (Endzeit-Klassiker wie "Omega Man" werden recycelt) und er vergnügt sich neben seiner Arbeit (dem Aufstapeln von gepressten Müllwürfeln zu Wolkenkratzern) mit dem Auflesen von coolen Sammelgegenständen und Ersatzteilen für sich selbst. Unerwartete Gesellschaft erscheint aus verrauchtem Himmel mit dem grazilen weißen Flugroboter EVE (Extraterrestial Vegetation Evaluator) an Bord eines Raumschiffs. Obwohl sie zuerst versucht ihn abzuknallen, ist WALL-E von ihr hingerissen und versucht sie schüchtern zu umgarnen. Als er ihr eine kleine (und weltweit einzige!) Pflanze zeigt, ist EVEs Mission erfüllt und ihr Raumschiff holt sie ab. WALL-E klammert sich an dessen Außenwand und reist als blinder Passagier zu EVEs Heimatstation. Dorthin ist die Menschheit vor Jahrhunderten ausgewandert, wo sie inzwischen zu allesamt übergewichtigen, wurmartigen Konsumkreaturen mutiert sind. Sie laufen nicht mehr, sondern lümmeln in schwebenden Fernsehsesseln, starren auf virtuelle Monitore direkt vor ihren Augen und nehmen ununterbrochen Flüssignahrung wie "Pizza-Drinks" zu sich. Diese unverhohlene Satire auf die krass um sich greifende amerikanische Walmart-Wegwerf-Kultur hätte ohne weiteres bösartig ausfallen können, doch Stanton entschärft diese Spitzen, indem er die Menschen als sympathische Kindwesen porträtiert. So auch den Kapitän des Raumkreuzer, der aufgrund des pflanzlichen Lebensbeweises zurück zur Erde navigieren will. Doch diverse Komplikationen könnten einen Strich durch die Rückkehr-Rechnung machen. Letztlich ist es der kleine WALL-E, der dabei eine ausschlaggebende Rolle spielt.
Sobald die Story auf die Weltraumstation verlegt wird, macht sich beispielsweise mit Randale machenden Rabauken-Robotern fröhlich überschwängliche Verspieltheit breit, die an "Die Monster AG" oder eben "Findet Nemo" erinnert. Ab diesen Zeitpunkt setzen mehr Dialoge ein, zuvor sind nur vereinzelt die mechanischen Stimmlaute von WALL-E und EVE zu vernehmen. Diese wurden von Soundspezialist Ben Burtt kreiert, der bereits die Stimme von R2-D2 aus "Krieg der Sterne" schuf. Ohnehin finden sich Referenzen zu allen Weltraum-Klassikern, die gut und heilig sind, vor allem aber zu Kubricks "2001". Weitläufige Panorama-All-Aufnahmen sind von bestechender Schönheit, doch mit am erstaunlichsten ist die anrührende Emotionalität dieses ergreifenden Abenteuers um Zerstörung, Einsamkeit, Liebe, Ausdauer und dem Triumph des Überlebenswillens. ara.
Nachdem die gesamte Menschheit ihren völlig verschmutzten Heimatplaneten in die Weiten des Weltalls verlassen hat, bleibt das Aufräumen der Erde den Robotern überlassen.
700 Jahre später ist nur noch der kleine Roboter WALL-E übrig und macht unermüdlich genau das, wofür er hergestellt wurde: Müll sortieren und zu kleinen Würfeln pressen. Doch nach all den Jahren alleine auf dieser Welt hat der liebenswerte Kerl einen winzigen Defekt entwickelt: eine Persönlichkeit. Fortan leidet er zunehmend unter seiner Einsamkeit.
Als eines Tages die coole Roboterdame EVE auf der Erde landet, wird WALL-E's Leben gründlich auf den Kopf gestellt. Bald liegen die Zukunft der Erde und das Schicksal der Menschen in seinen Metallhänden ...
Erfolgsregisseur Andrew Stanton ("Findet Nemo") erzählt in seinem neuen computeranimierten Geniestreich die Geschichte einer herzerwärmend romantischen Reise durch Raum und Zeit - voll gepackt mit fantastischen Animationen, vielen neuen Charakteren und kosmisch guten Extras. Ein galaktischer Spaß für die gesamte Familie und alle Pixar-Fans.
Quelle: Walt Disney Studios
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Quelle: Walt Disney Studios
| Sprecher: | Ben Burtt | als Wall-E/ M-O | |
|---|---|---|---|
| Jeff Garlin | als Captain | ||
| Elissa Knight | als Eve | ||
| Fred Willard | als Shelby Forthright | ||
| John Ratzenberger | als John | ||
| Sigourney Weaver | als Bordcomputer | ||
| Kathy Najimy | als Mary | ||
| Regie: | Andrew Stanton | ||
| Buch: | Andrew Stanton | ||
| Jim Reardon | |||
| Musik: | Thomas Newman | ||
| Peter Gabriel | |||
| Kamera: | Jeremy Lasky | ||
| Produzent: | Jim Morris | ||
WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Limited Steelbook Collection, 2 Discs) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts ES 5.1, Englisch dts ES 5.1, Italienisch dts ES 5.1
Tonformat: dts ES 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1080p
Extras: Kurzfilme, Picture-in-Picture-Audiokommentar, Making of, Entfallene Szenen
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