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WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf

Weitgehend dialogfreies Science-Fiction-Abenteuer von Pixar über einen kleinen Haushaltsroboter, der nach der Apokalypse 700 Jahre auf der Erde aufgeräumt hat, um sich in eine süße Androidin zu verlieben und ihr ins Weltall zu folgen.


WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Edition, 2 DVDs)

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Erhältlich seit:
05.02.2009

Originaltitel: Wall·E

Trickfilm/ Komödie

USA 2008
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Andrew Stanton
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Mit seiner zauberhaften Liebesgeschichte liefert "Findet Nemo"-Macher Andrew Stanton den Beweis, dass auch Roboter Gefühle haben können.

Beim Aufräumen stößt WALL·E auf interessante Gegenstände (Foto: Walt Disney) Großansicht

Beim Aufräumen stößt WALL·E auf interessante Gegenstände (Foto: Walt Disney)

Wie haben wir sie geliebt, das süße Rehkitz "Bambi", den goldigen Clownfisch "Nemo", aber auch den mächtigen "Der König der Löwen". Jetzt kommt etwas, das ganz anders ist als die animierten Tiere, die wir von Disney kennen: Es ist klein, aus rostigem Eisen und mutterseelenallein auf der Welt. Wall-E heißt der putzige Roboter, der mit größter Sorgfalt den Müll, den die Menschen hinterlassen haben, zu Würfeln presst und zu gigantischen Wolkenkratzern stapelt.

Eines Tages bekommt Wall-E Besuch von dem extraterrestrischen Roboter-Mädchen Eve, das prüfen soll, ob der Planet Erde für Menschen wieder bewohnbar ist. Erst will die schwer bewaffnete Androidin den kleinen Müllmann eliminieren, doch dann gelingt es Wall-E, das Vertrauen der Besucherin aus dem All zu gewinnen.

WALL·E ist so allein auf der Welt (Foto: Walt Disney) Großansicht

WALL·E ist so allein auf der Welt (Foto: Walt Disney)

Von der Schrottpresse auf Wolke sieben

Als er ihr seinen größten Schatz, ein kleines grünes Pflänzchen, schenkt, ist Eves Mission erfüllt und sie wird von einem Raumschiff abgeholt. Doch Wall-E hat keine Lust auf weitere 100 Jahre Einsamkeit, dockt sich an die Außenwand des Fluggerätes an und düst als blinder Passagier in ferne Galaxien, wo neben Eve weitere, aufregende und unerwartete Abenteuer auf ihn warten.

"Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf" ist zum einen großartiges Animations-Kino und eine Reverenz an Klassiker wie "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Krieg der Sterne", zum anderen erzählt "Findet Nemo"-Macher Andrew Stanton aber auch eine wunderbare Liebesgeschichte, die in ihren anrührendsten Momenten an Steven Spielbergs "E.T. - Der Außerirdische" erinnert. Zu Recht heimste das CGI-Juwel den Oscar für den besten Animationsfilm ein.

Nach 700 Jahren Einsamkeit bringt Androidin EVE das Herz des schüchternen WALL·E zum Klopfen (Foto: Walt Disney) Großansicht

Nach 700 Jahren Einsamkeit bringt Androidin EVE das Herz des schüchternen WALL·E zum Klopfen (Foto: Walt Disney)

Besondere Sprache

Allein die "Sprache", mit der die zwei Wesen aus Metall miteinander kommunizieren, ist unbedingt hörenswert. Sie stammt von Ben Burtt, dem legendären Soundspezialisten und Stimmengeber des "Star Wars"-Roboters R2-D2.

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Edition, 2 DVDs)

Perfekte Pixar-Familienunterhaltung, die mit großem Herzen die postapokalyptische Geschichte eines einsamen kleinen Müll-Roboters erzählt, der zur Schlüsselfigur der menschlichen Zukunft avanciert.

Regisseur und Drehbuchautor Andrew Stanton meldet sich nach seinem Oscar-prämierten Blockbuster "Findet Nemo" (2003) mit einem weiteren Instant Classic zurück. Ähnlich wie bei seiner ersten Eigenregie setzt Stanton auf liebenswerte Figuren und eine pfiffige Story, die optimistische sowie tragische Elemente verbindet. Die technische Realisation mit verblüffend realistischen Backgrounds entspricht dem gewohnt richtungweisenden Pixar-Standard. So werden mit dem nunmehr neunten Projekt des Animationshauses neue Höhenflüge bewältigt, die auch (oder gerade) Erwachsene begeistern wird. Dabei wird zunächst nicht in charakteristischer Farbenpracht geschwelgt, sondern das sepia-getränkte Szenario einer deprimierenden Dystopie entworfen. 700 Jahre in der Zukunft ist der Planet mit riesigen Müllschichten überhäuft, selbst die Erdumlaufbahn ist mit alten Satelliten und Schrott aller Art verschandelt. Als einzige Zeichen von Leben entpuppen sich der Müllkompaktierer WALL-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-class) und seine Pinocchios Grille Jiminy Cricket nachempfundene Kakerlake. WALL-E ist der letzte funktionierende Roboter der Welt (Endzeit-Klassiker wie "Omega Man" werden recycelt) und er vergnügt sich neben seiner Arbeit (dem Aufstapeln von gepressten Müllwürfeln zu Wolkenkratzern) mit dem Auflesen von coolen Sammelgegenständen und Ersatzteilen für sich selbst. Unerwartete Gesellschaft erscheint aus verrauchtem Himmel mit dem grazilen weißen Flugroboter EVE (Extraterrestial Vegetation Evaluator) an Bord eines Raumschiffs. Obwohl sie zuerst versucht ihn abzuknallen, ist WALL-E von ihr hingerissen und versucht sie schüchtern zu umgarnen. Als er ihr eine kleine (und weltweit einzige!) Pflanze zeigt, ist EVEs Mission erfüllt und ihr Raumschiff holt sie ab. WALL-E klammert sich an dessen Außenwand und reist als blinder Passagier zu EVEs Heimatstation. Dorthin ist die Menschheit vor Jahrhunderten ausgewandert, wo sie inzwischen zu allesamt übergewichtigen, wurmartigen Konsumkreaturen mutiert sind. Sie laufen nicht mehr, sondern lümmeln in schwebenden Fernsehsesseln, starren auf virtuelle Monitore direkt vor ihren Augen und nehmen ununterbrochen Flüssignahrung wie "Pizza-Drinks" zu sich. Diese unverhohlene Satire auf die krass um sich greifende amerikanische Walmart-Wegwerf-Kultur hätte ohne weiteres bösartig ausfallen können, doch Stanton entschärft diese Spitzen, indem er die Menschen als sympathische Kindwesen porträtiert. So auch den Kapitän des Raumkreuzer, der aufgrund des pflanzlichen Lebensbeweises zurück zur Erde navigieren will. Doch diverse Komplikationen könnten einen Strich durch die Rückkehr-Rechnung machen. Letztlich ist es der kleine WALL-E, der dabei eine ausschlaggebende Rolle spielt.

Sobald die Story auf die Weltraumstation verlegt wird, macht sich beispielsweise mit Randale machenden Rabauken-Robotern fröhlich überschwängliche Verspieltheit breit, die an "Die Monster AG" oder eben "Findet Nemo" erinnert. Ab diesen Zeitpunkt setzen mehr Dialoge ein, zuvor sind nur vereinzelt die mechanischen Stimmlaute von WALL-E und EVE zu vernehmen. Diese wurden von Soundspezialist Ben Burtt kreiert, der bereits die Stimme von R2-D2 aus "Krieg der Sterne" schuf. Ohnehin finden sich Referenzen zu allen Weltraum-Klassikern, die gut und heilig sind, vor allem aber zu Kubricks "2001". Weitläufige Panorama-All-Aufnahmen sind von bestechender Schönheit, doch mit am erstaunlichsten ist die anrührende Emotionalität dieses ergreifenden Abenteuers um Zerstörung, Einsamkeit, Liebe, Ausdauer und dem Triumph des Überlebenswillens. ara.

WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special Edition, 2 DVDs)

Nachdem die gesamte Menschheit ihren völlig verschmutzten Heimatplaneten in die Weiten des Weltalls verlassen hat, bleibt das Aufräumen der Erde den Robotern überlassen.

700 Jahre später ist nur noch der kleine Roboter WALL-E übrig und macht unermüdlich genau das, wofür er hergestellt wurde: Müll sortieren und zu kleinen Würfeln pressen. Doch nach all den Jahren alleine auf dieser Welt hat der liebenswerte Kerl einen winzigen Defekt entwickelt: eine Persönlichkeit. Fortan leidet er zunehmend unter seiner Einsamkeit.

Als eines Tages die coole Roboterdame EVE auf der Erde landet, wird WALL-E's Leben gründlich auf den Kopf gestellt. Bald liegen die Zukunft der Erde und das Schicksal der Menschen in seinen Metallhänden ...

Erfolgsregisseur Andrew Stanton ("Findet Nemo") erzählt in seinem neuen computeranimierten Geniestreich die Geschichte einer herzerwärmend romantischen Reise durch Raum und Zeit - voll gepackt mit fantastischen Animationen, vielen neuen Charakteren und kosmisch guten Extras. Ein galaktischer Spaß für die gesamte Familie und alle Pixar-Fans.

Quelle: Walt Disney Studios

Disc 1:

Kurzfilm "Presto"
Kurzfilm "BURN-E"
Vorschau: WALL-E'S Tour durchs Universum
Audiokommentar von Regisseur Andrew Stanton
Sound-Design im Animationsfilm: Welten aus Tönen erschaffen
Zusätzliche Szenen


Disc 2:

Die Pixar-Story von Leslie Iwerks
Weitere zusätzliche Szenen
WALL-E's Schätze & Schmuckstücke
Buy n Large Kurzfilme
"Viele Bots" Abenteuerbuch
Das Making Of von WALL-E

Quelle: Walt Disney Studios

Sprecher:  Ben Burtt   als Wall-E/ M-O
  Jeff Garlin   als Captain
  Elissa Knight   als Eve
  Fred Willard   als Shelby Forthright
  John Ratzenberger   als John
  Sigourney Weaver   als Bordcomputer
  Kathy Najimy   als Mary
 
Regie:  Andrew Stanton  
Buch:  Andrew Stanton  
  Jim Reardon  
Musik:  Thomas Newman  
  Peter Gabriel  
Kamera:  Jeremy Lasky  
Produzent:  Jim Morris  

Blade Runner ist die Nummer eins

Meisterregisseur Ridley Scott wird das gefallen: Gleich zwei seiner Werke finden sich in den Top Fünf der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten.

Harrison Ford spielte sich als "Blade Runner" auf den Spitzenplatz des SciFi-Rankings (Foto: Warner) Großansicht

Harrison Ford spielte sich als "Blade Runner" auf den Spitzenplatz des SciFi-Rankings (Foto: Warner)

In Scotts perfekt inszeniertem Blade Runner zeigen Harrison Ford als Deckard und Rutger Hauer als Roy Batty wohl die besten Leistungen ihrer Karrieren. So lässt sich die Begründung der Autoren der US-Website "Total SciFi online" für ihre Nummer eins zusammenfassen - die Experten haben eine ultimative Liste der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten erstellt.

Dominiert wird das 100 Filme umfassende Ranking erwartungsgemäß von Klassikern. Der erste Film neueren Datums findet sich mit Matrix von 1999 erst auf Platz 21. Wer es noch aktueller will, muß bis Platz 37 stöbern, dort findet sich dann Pixars Wall-E.

Auf den Plätzen hinter dem Spitzenreiter reihen sich Stanley Kubricks Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum, George Lucas' erster Star Wars-Streich A new Hope, mit Alien ein weiterer Film von Ridley Scott und, Überraschung, auf Platz fünf ein Klassiker von 1927: Fritz Langs Genremeilenstein Metropolis.

Die komplette Top Ten:

1. "Blade Runner" (1982)
2. "2001 - Odyssee im Weltraum" (1968)
3. "Krieg der Sterne" (1977)
4. "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979)
5. "Metropolis" (1927)
6. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951)
7. "Terminator" (1984)
8. "Planet der Affen" (1968)
9. "E.T. - Der Außerirdische" (1982)
10. "Solaris" (1972)

 

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