DVD Leihvideo

Wall Street

Ein junger Broker geht bei einem skrupellosen Wallstreet-Yuppie in die Lehre, bis sich unter dem Einfluß seines Vaters sein Gewissen regt. Oscar-prämiertes Drama mit Superstarbesetzung.


Wall Street

Leihvideo

Erhältlich seit:
18.02.2011

Drama

USA 1987
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 12

Charlie Sheen
Michael Douglas
Martin Sheen

Regie: Oliver Stone
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Wall Street

Der Finanz-Hai Gordon Gekko gibt dem Nachwuchsbörsianer Bud Fox den Auftrag, für ihn verbotene Insiderinformationen für seine Finanzgeschäfte zu besorgen. Nach Millionengewinnen entzweit sich das erfolgreiche Team, als Gekko die Flugzeugfirma, in der Buds Vater arbeitet, ruinieren möchte, um das schnelle Geld zu verdienen. Geläutert vereitelt Bud die Firmenübernahme und horcht Gekko noch obendrein für die Börsen-Aufsichtsbehörde aus, bevor er vor Gericht der gerechten Strafe für seine Missetaten entgegentreten muß.

Bisweilen moralisierend, liefert der Sohn eines Börsenmaklers bissige Betrachtungen des "Nullsummenspiels" ums große Geld, die anschließend von wahren Begebenheiten an der New Yorker Börse nur bestätigt wurden.

Darsteller:  Charlie Sheen   als Bud Fox
  Michael Douglas   als Gordon Gekko
  Martin Sheen   als Carl Fox
  Daryl Hannah   als Darien Taylor
  Terence Stamp   als Sir Larry Wildman
  Sean Young   als Kate Gekko
 
Regie:  Oliver Stone  
Buch:  Oliver Stone  
  Stanley Weiser  
Musik:  Stewart Copeland  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Edward R. Pressman  

"Die Wirtschaft in den USA ist verkorkst!"

Eine Fortsetzung von "Wall Street" gehörte lange Zeit nicht zu den Plänen von Oliver Stone. Inzwischen baut sich um "Wall Street - Geld schläft nicht" ein Hype auf, und der Regisseur konnte zum ersten Mal in seiner Laufbahn eine Premiere auf dem Festival in Cannes feiern.

Michael Douglas als Kultfigur Gordon Gekko und Shia LaBeouf als junger Banker in Oliver Stones Fortsetzung "Wall Street - Geld schläft nicht" (Foto: Fox) Großansicht

Michael Douglas als Kultfigur Gordon Gekko und Shia LaBeouf als junger Banker in Oliver Stones Fortsetzung "Wall Street - Geld schläft nicht" (Foto: Fox)

Sie hatten ursprünglich nicht vor, einen zweiten Film mit Ihrem "Wall Street"-Bösewicht Gordon Gekko zu drehen. Was hat Sie umgestimmt?
OLIVER STONE: Ich hatte frühere Drehbuchversionen abgelehnt, weil sie mich einfach nicht interessierten. Aber dann entwickelten Produzent Ed Pressman und Fox das Drehbuch weiter, und Allan Loeb schrieb 2009 eine sehr gute Fassung von "Wall Street - Geld schläft nicht". Die hat mich überzeugt - in Verbindung mit der Finanzkrise. Wir recherchierten dann weiter und frischten das Ganze auf.

Wie erklären Sie sich die ungebrochene Faszination dieser Figur?
Ich hatte das damals nicht so erwartet. Aber offenbar hat Gekko etwas vom Zeitgeist eingefangen. Mittlerweile wird er in wirtschaftswissenschaftlichen Artikeln erwähnt, als wäre er eine reale Person. Dabei war er eigentlich der Bösewicht. Doch Gekko ist nur der Aufhänger, nicht das Zentrum des Films, ebenso wenig wie er im ersten Teil im Mittelpunkt der Handlung stand. Die Hauptfigur von "Wall Street 2" ist ein von Shia LaBeouf gespielter junger Investmentbanker, und das Herzstück der Geschichte ist seine Beziehung zu Gekkos Tochter, die von Carey Mulligan dargestellt wird. Im Endeffekt wird der Film geprägt von der Interaktion zwischen fünf Personen, die sich gegenseitig verraten. Da geht es wie in einem Haifischbecken zu. Das macht den Film letztlich komplexer als den ersten Teil. Auch natürlich weil die Finanzmarktinstrumente heutzutage kompliziert sind.

Wird sich das Publikum für diese Geschichte noch interessieren? Der Höhepunkt der Finanzkrise ist vorbei.
Man kann Filme ja nicht im Wochentakt abliefern. Mir geht es darum, eine Geschichte von Menschen zu erzählen, die das Publikum unterhält. Wobei das Thema meines Erachtens weiterhin aktuell ist. Die Wirtschaft in unserem Land ist weiterhin verkorkst. Deshalb bewegt die Frage, ob Kapitalismus funktioniert, die Leute weiterhin.

Wird das an der Kinokasse funktionieren?
Bei Fox denkt man das durchaus. Dort will man kein Geld verlieren, wenn Filme mit relevanten Themen gemacht werden. Deshalb investieren sie auch nicht in Projekte über Irak und Afghanistan. Man geht eben davon aus, dass sich die Zuschauer für eine aufregende Geschichte über Geld interessieren.

Nichtsdestotrotz produzieren die Studios immer weniger hochkarätig besetzte Dramen wie Ihres. Wie kam dann "Wall Street 2" zustande?
Wir sind sicher die Ausnahme von der Regel. Wenn ich nicht schon den ersten "Wall Street" gemacht hätte, glaube ich nicht, dass dieser Film jetzt entstanden wäre. Der erste Film ist ja immer noch auf der ganzen Welt populär und bringt weiter Geld ein. Zumindest hätten wir ohne ihn kein anständiges Budget bekommen. Nicht dass wir extravagante Summen zur Verfügung gehabt hätten. Ich musste einiges aus dem Skript streichen. Aber wir konnten in New York drehen - insgesamt hatten wir 40 Außenmotive. Wir bekamen 57 Drehtage, übrigens genauso viele wie beim Original.

Hätte es "Wall Street 2" auch ohne Sie geben können?
Fox und Produzent Ed Pressman wollten mich dabeihaben, weil ich dem ganzen Projekt mehr Legitimität gab. Aber ich mache mir keine Illusionen - im Zweifelsfall hätten das Studio das Ganze auch ohne mich durchgezogen. Der eigentliche Schlüssel war, Michael Douglas zu bekommen.

Douglas meinte, die Zusammenarbeit mit Ihnen sei anstrengend - wenngleich mit positivem Ausgang. Wie sehen Sie das?
Es lief gut. Michael Douglas hat viel durchgemacht, das zeigt sich auch in seinem Gesicht - das ist von Sorgen zerfurcht. Genau das war für die Rolle notwendig. Er ist nicht mehr der Gekko des ersten Teils. Diejenigen Zuschauer, die den Gekko von früher wiedersehen möchten, muss ich enttäuschen.

 

Wall Street in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Charlie Sheen

Er gehörte zu den Jungstars in Hollywood, die in den 80er Jahren Karriere machten und als "Brat Pack" verschrieen waren, weil sie analog zum...

 

Star

Michael Douglas

Obwohl Kirk Douglas den Wunsch seines Sohnes Michael, beruflich in seine Fußstapfen zu treten, nicht begrüßte, ließ er sich keine seiner...