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Wanted

Furioses, grell überzeichnetes Actioninferno nach Comicvorlage von Timur Bekmambetov, in der James McAvoy vom Nobody zum weltbesten Auftragskiller avanciert.


Wanted (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
08.01.2009

Action/ Thriller

USA 2008
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Morgan Freeman
James McAvoy
Angelina Jolie

Regie: Timur Bekmambetow
Universal Pictures Germany

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Furioses, grell überzeichnetes Action-Inferno von Timur Bekmambetov, in der James McAvoy vom Nobody zum weltbesten Auftragskiller avanciert.

Wes verfehlt selten sein Ziel (Foto: Universal) Großansicht

Wes verfehlt selten sein Ziel (Foto: Universal)

In bester Tomb Raider-Manier stürzt sich sexy Angelina Jolie in dieses abgefahrene Action-Spektakel. Furios rettet sie als sexy Kampfamazone Fox den Knilch Wesley Gibson im Supermarkt vor einem mysteriösen Schützen. Doch schon bald ist es James McAvoy, der ihr in der Rolle von Wesley die Show stiehlt.

Fox führt den Büroangestellten Gibson in die Welt einer mysteriösen Bruderschaft von Killern ein, der sein ihm unbekannter Vater angehört hat. Sein Vater wurde umgebracht - von dem Mann, der jetzt auch hinter Wesley her ist. Als Wesley beschließt, den Mord zu rächen, übergibt ihn der Chef der Bruderschaft (Morgan Freeman) wieder Fox und eine äußerst brutale Ausbildung beginnt.

Fox versteht die Kunst der Verführung (Foto: Universal) Großansicht

Fox versteht die Kunst der Verführung (Foto: Universal)

Überraschungen garantiert

Überzeugend mutiert James McAvoy vom absoluten Weichei zum Killer mit besonderen Fähigkeiten. Das liegt einerseits an dem knallharten Einsatz des Schauspielers und andererseits an der gelungenen Inszenierung von Timur Bekmambetow. Denn trotz aller Special Effects wird der junge Hauptdarsteller nicht über Nacht zum glänzenden Muskelprotz sondern behält auch als Held sein blasses Näschen.

Und auch wenn der Russe Bekmambetow ("Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages") bei seinem Hollywood-Debüt auf stylische Action setzt, kommt bei der Comic-Adaption "Wanted" die Handlung nicht zu kurz. Die Bruderschaft hat noch einige Überraschungen auf Lager...

Wanted (Einzel-DVD)

Timur Bekmambetov debütiert mit einer furiosen, grellbunten und knallharten Comic-Adaption in Hollywood - sein bester Effekt bleibt aber Angelina Jolie als Action-Amazone.

"Wanted". Das klingt nach Genre und Routine. Von beidem sind ordentliche Prisen vorhanden. Und dann ist da noch dieser "Matrix"-Touch, diese Augenblicke, in denen die Zeit einzufrieren scheint, ehe der Held explodiert und die Hölle in Gang setzt. Dann fliegen Fetzen und Kugeln wie einst bei "Mr. & Mrs. Smith". Womit wir bei Angelina Jolie wären, diesem unglaublichen Spezialeffekt der Natur, die hier eine Auftragskillerin namens Fox gibt: katzenäugig, schmollmundig, biegsam - und mit Waffen versteht sie umzugehen wie Sarah Wiener mit ihrem Küchengerät. Aber halt. Eigentlich spielt Mrs. Pitt nur die zweite Geige. Held, besser kafkaesker Anti-Held, ist ein gewisser Wesley, dem der tief traurig dreinblickende James McAvoy, Leibarzt von Idi Amin in "Der letzte König von Schottland", Gesicht und Stimme leiht.

Tag für Tag hockt er in seinem spartanischen Verschlag inmitten eines riesigen Großraumbüros. Drohne einer Versicherungsgesellschaft, unterdrückt von der übergewichtigen Vorgesetzten, die jedem Hochsicherheitstrakt zur Zierde gereichen würde, betrogen von der ewig keifenden Freundin. Da taucht Fox auf und offenbart Wesley, dass er doch seine Talente besser einer Bruderschaft von Webern zur Verfügung stellen sollte. Weber? Na ja, weben tun die Herrschaften eigentlich nur Hobby-mäßig, ihr Hauptjob besteht im Beseitigen unliebsamer Zeitgenossen. Deren Namen finden sich in den Fäden des Webstuhls des Schicksals, die Ober-Weber Sloan zu lesen versteht. Morgan Freeman gibt mit Grandezza diese mysteriöse Gestalt - und nur ihm nimmt man sie auch ab. Im Falle moralischer Bedenken verweist er darauf, dass man mit einem Mord eventuell Tausende Leben zu retten vermag. Fragwürdig? Schon, aber der Film basiert auf der Comic-Serie von Mark Millar und J.G. Jones. Ende der Diskussion.

Also durchläuft Wesley einen allumfassenden Schnelllehrgang in Sachen Mordmaschine, Hauptaugenmerk Kugeln ausweichen bzw. diese mit Gedanken umlenken. Dann geht's richtig los. Mit der Suche nach dem Mörder seines Vaters. Diese sabotiert ein gewisser Cross - Thomas Kretschmann setzt seine körperlichen Vorzüge gekonnt ein -, während der durchgeknallte Kasache Timur Bekmambetov bei seinem stilistisch sorgfältig durchkomponierten Hollywood-Debüt beweist, dass seine beiden höchst erfolgreichen "Wächter"-Filme quasi nur Fingerübung in Sachen Suspense und Thrill waren. So stürzen denn hier gleich ganze Zuggarnituren optisch überzeugend in die Schlucht, derweilen im Fallen noch aus allen Rohren geballert wird. Ruht mal kurz die Action, schwillt mal Danny Elfmans Pompös-Score für Momente ab, begeben sich die Verwundeten in wortwörtliche "Heilbäder", denen sie wie neugeboren entsteigen - nur um sich gleich wieder ein paar Löcher in den Pelz brennen zu lassen. Besonders gerne von Ms. Jolie, der man nicht einmal eine Waffe in die Hand drücken muss - sie ist so schon Killer genug. geh.

Wanted (Einzel-DVD)

Wesley Gibson (James McAvoy) ist ein langweiliger Durchschnittstyp, der gute Gründe hat, sein Leben zu hassen: seine Chefin schikaniert ihn pausenlos und seine Freundin schläft mit seinem besten Freund. Doch dann trifft er die aufregende Fox (Angelina Jolie), gerät mitten in eine Schießerei und erfährt, dass sein verschollener Vater gerade erst brutal ermordet wurde. Wes lernt die Bruderschaft kennen, einen mächtigen Geheimbund, der die Geschicke der Menschheit lenkt. Das frühere Weichei entwickelt durch Fox' knallharte Ausbildung blitzschnelle Reflexe und übermenschliche Geschicklichkeit. Schließlich tritt Wes in die Fußstapfen seines Vaters, um Rache zu nehmen. Doch auch die Bruderschaft hat eine dunkle Seite und Wes muss entscheiden, wer eigentlich über sein Leben bestimmen soll ...

Schnell, cool, sexy! Der Adrenalin-Schocker "Wanted" von Ausnahme-Regisseur Timur Bekmambetow ("Wächter der Nacht") erscheint gleich in drei aufregenden DVD-Versionen: als Single-DVD im limitierten Lenticular-Schuber, als Doppel-DVD im Steelbook inklusive Comic-Booklet und Patronen-Schlüsselanhänger sowie als Blu-ray Disc in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

- Hinter den Kulissen der Viper
- Eine Set-Tour mit Common

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Morgan Freeman   als Sloan
  James McAvoy   als Wesley
  Angelina Jolie   als Fox
  Terence Stamp   als Pekwarsky
  Thomas Kretschmann   als Cross
  Common   als Waffenschmied
  Kristen Hager   als Cathy
  David O'Hara   als Mr. X
  Chris Pratt   als Barry
  Konstantin Khabenskij   als The Exterminator
  Dato Bakhtadze   als The Butcher
  Lorna Scott   als Janice
 
Regie:  Timur Bekmambetow  
Buch:  Michael Brandt  
  Derek Haas  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Mitchell Amundsen  
Produzent:  Marc E. Platt  
  Jason Netter  
  Jim Lemley  
  Iain Smith  

"Apollo 18" ist total echt

"Wir haben nichts gefilmt, sondern alles so vorgefunden!"

Kommt "Apollo 18" der NASA auf die Spur? (Foto: Weinstein Company) Großansicht

Kommt "Apollo 18" der NASA auf die Spur? (Foto: Weinstein Company)

Wenn man den Leuten erzählt, dass etwas echt ist, glauben sie es auch. Von dieser Theorie scheint jetzt die Weinstein Company auszugehen, die so versucht ihren neuen Film "Apollo 18", produziert von "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetow, unters Volk zu bringen. Ähnlich wie einst bei "Blair Witch Project" versucht man nun, das Ganze als ein tatsächlich stattgefundenes Ereignis darzustellen, dessen Geheimnis endlich in der Öffentlichkeit gelüftet wird.

"Apollo 18" sei keine Fiktion, wie Bob Weinstein felsenfest erklärt, sondern nichts als die Wahrheit: "Jeder weiß, dass es bei dieser Sache Geheimnisse gibt, die man vor den Menschen verbergen wollte", so Weinstein gegenüber Entertainment Weekly. "Sehen Sie auf WikiLeaks nach: Dort gibt es ein paar Sachen, die so vorgefallen sind, das ist kein Schwindel. Wir haben da nicht irgend etwas zusammengefilmt, sondern tatsächlich etwas gefunden. Ich betone, 'gefunden', Baby!"

Alle Aliens sind echt!

Verschwörungstheoretiker behaupten, dass der im September 1970 von der NASA abgesagte Flug Apollo 18 in Wahrheit doch stattgefunden hat. Dabei habe man so merkwürdige Dinge entdeckt, dass die NASA beschloss, das Projekt offiziell als gestrichen aufzuführen.

Tatsächlich sah die NASA nach der ersten Mondlandung durch Apollo 11 am 16. Juli 1969 noch neun weitere Apolloflüge für die nächsten vier Jahre vor. Doch schon kurz nach Bekanntgabe dieses Programms wurden einige dieser Flüge, offiziell aus Kostengründen, zusammengestrichen.

 

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