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Was nicht passt wird passend gemacht

Makabre Komödie vom Bau, die durch (Ruhrpott-)Pointen, authentische Dialoge, markante Figurenzeichnung und flüssigen Erzählstil besticht.


Was nicht passt wird passend gemacht

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Erhältlich seit:
22.10.2010

Originaltitel: Was nicht passt, wird passend gemacht

Komödie

Deutschland 2002
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Willy Thomczyk
Dietmar Bär
Ralf Richter

Regie: Peter Thorwarth
Universum Film

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Was nicht passt wird passend gemacht

Polier Horst und seine Kumpels vom Bau, Kalle und Kümmel, schaffen mit Einfallsreichtum Probleme wie alte Fliegerbomben oder illegale Hilfsarbeiter locker aus dem Weg. Kritisch wird's erst, als der penible Architekt seinen Besuch ankündigt, die ständig anrückenden Besitzer unangenehme Fragen stellen und ihnen Boss Wiesenkamp einen Praktikanten aufs Auge drückt. Der schwirrt viel lieber um Horsts hübsche Tochter Astrid herum als zu arbeiten. Als Wiesenkamp das finanzielle Aus droht, rührt sich das schlechte Gewissen der Jungs...

Nach seinem Überraschungserfolg "Bang Boom Bang" präsentiert Peter Thorwarth nun die Langversion seines gleichnamigen, preisgekrönten 15-Minüters von 1996. Mit Ralf Richter und Willy Thomczyk sind zwei Stars des Kurzfilms vertreten, während Dietmar Bär erfolgreich die Nachfolge der verstorbenen Comedy-Ikone Diether Krebs antritt. Thorwart als Praktikant und Alexandra Maria Lara als Astrid steuern der stimmigen Ruhrpott-Komödie etwas Romantik bei, die durch treffsichere Pointen, authentische Dialoge, und flüssigen Erzählstil besticht.

Was nicht passt wird passend gemacht

Mit seinem Leinwand-Debüt "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" konnte Nachwuchs-Regisseur Peter Thorwarth vor drei Jahren nicht nur die Filmkritik überzeugen, seine makabre Komödie kam auch beim Publikum bestens an und zählte mit mehr als 450.000 Zuschauern zu den erfolgreichsten deutschen Filmen des Jahres 1999. Nun präsentiert der Absolvent der Münchner Filmhochschule mit "Was nicht passt, wird passend gemacht" eine weitere Komödie, die im Vergleich zum Erstling im Ton ein wenig verhaltener ausgefallen ist und zudem eine romantisch angehauchte Love Story enthält, die sich wie ein Leitfaden durch die Handlung schlängelt.

Mit "Was nicht passt, wird passend gemacht" bearbeitet Thorwarth einen Stoff, der ihm bereits bestens vertraut ist. Schließlich basiert sein zweites abendfüllendes Kinowerk auf dem gleichnamigen Kurzfilm, den er 1996 selbst inszenierte. In dem preisgekrönten 15-Minüter, der unter anderem mit einer Nominierung für den Studenten-Oscar bedacht wurde, geht es um eine Handvoll gerissener Bauarbeiter, die einen tödlichen Unfall fingiert, um so von ihrem zahlungsunwilligen Boss "Schweigegeld" zu kassieren. Das Autoren-Team Mathias Dinter und Martin Ritzenhoff, das zuletzt mit dem detailgenau beobachteten Drehbuch zu Tomy Wigands Schalke-Komödie "Fußball ist unser Leben" auf sich aufmerksam machte, hat diese (Kurz-)Geschichte komplett in ihr Skript integriert und drumherum eine Story gestrickt, die von jedem etwas enthält und sowohl als Milieu-Studie als auch als Ruhrpott-Romanze oder Sozialsatire durchgehen könnte. Im Zentrum des Geschehens stehen Polier Horst (Willi Thomczyk) und seine Kumpels Kalle (Ralf Richter) und Kümmel (Hilmi Sözer). Die Drei haben ihre Baustelle, auf der das Fertighausmodell Waldesruh entstehen soll, eigentlich bestens im Griff. Denn mit der Devise "Was nicht passt, wird passend gemacht" lassen sich allerlei Hindernisse wie alte Fliegerbomben oder illegale Hilfsarbeiter problemlos aus dem Weg räumen. Kritisch wird's erst, als der penible Architekt seinen (Kontroll-)Besuch ankündigt, die pausenlos vorbeiradelnden Besitzer unangenehme Fragen stellen und ihnen Boss Wiesenkamp (Dietmar Bär) einen neuen Praktikanten aufs Auge drückt. Der Architektur-Student namens Philipp (Peter Thorwarth) hat nämlich mit echter Arbeit wenig am Hut und schwirrt stattdessen ständig um Horsts hübsche Tochter Astrid (Alexandra Maria Lara) herum. Als Wiesenkamp jedoch wegen der "Schweigegeld"-Zahlung endgültig vor dem finanziellen Aus steht, rührt sich das schlechte Gewissen. Das Trio besinnt sich eines Besseren und versucht nun zu retten, was noch zu retten ist...

Bei der Besetzung von "Was nicht passt, wird passend gemacht" hat Thorwarth weitgehend auf jene Schauspieler zurückgegriffen, die sich bereits beim Kurzfilm bewährten. Dazu zählt neben Richter und Thomczyk auch er selbst. Neu an Bord ist unter anderen "Tatort"-Kommissar Dietmar Bär, der den Mut hatte, in die Rolle des verstorbenen Diether Krebs zu schlüpfen. Während Bär und seine Jungs vom Bau, zu denen auch noch Komödien-Ass Hilmi Sözer gehört, ihre Sache mit Bravour lösen, braucht Thorwarth ein wenig Anlaufzeit, um als jugendlicher Liebhaber zu überzeugen. Doch wenn die Chemie zwischen ihm und der wie immer souveränen Alexandra Maria Lara ("Die Bubi Scholz Story", "Südsee, eigene Insel") einmal stimmt, funktioniert auch der romantische Aspekt der Komödie, die - wie schon ihr Vorgänger "Bang Boom Bang" durch treffsichere (Ruhrpott-)Pointen, authentische Dialoge, markante Figurenzeichnung und flüssigen Erzählstil besticht. Dank diverser Insider-Gags sowie Cameos von nationalen Größen wie "Comedian Harmonist" Heinrich Schafmeister, Ex-"RTL Samstag Nacht"-Star Stefan Jürgens oder TV-Comedian Uwe Lücko alias Herbert Knebel werden sich sowohl Thorwarth-Fans als auch Freunde deutscher Komödien bestens amüsieren. Gut möglich, dass der 31-Jährige mit diesem Werk, das zwar an denkbare Vorbilder wie "Ganz oder gar nicht" nicht ganz herankommt, das Einspielergebnis von "Bang Boom Bang" übertreffen kann. Vorausgesetzt, Senator gelingt es, durch entsprechende Marketing-Maßnahmen das potenzielle Zielpublikum zu mobilisieren. lasso.

Was nicht passt wird passend gemacht

Was, wenn der Grundriss eines Hauses optimiert werden muss, weil eine Fliegerbombe im Weg liegt? Was, wenn ein toter Schwarzarbeiter nicht in das eigens für ihn ausgesägte Loch passen will? Ganz klar: Was nicht passt, wird passend gemacht! Das sind allerdings nicht die einzigen Probleme, die Polier Horst und sein liebenswert-chaotischer Bautrupp zu lösen haben. Als ihr Boss Werner mal wieder mit den Lohnzahlungen im Rückstand ist und ihnen dann noch den schnöseligen Architektur- Studenten Philipp aufs Auge drückt, der sich sogleich in Horsts Tochter verliebt, ist Schluss mit lustig. Chef Werner muss einen Denkzettel verpasst kriegen. Und wenn ein polnischer Schwarzarbeiter dran glauben muss...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Willy Thomczyk   als Horst
  Dietmar Bär   als Werner Wiesenkamp
  Ralf Richter   als Kalle
  Hilmi Sözer   als Kümmel
  Peter Thorwarth   als Philipp
  Alexandra Maria Lara   als Astrid
  Armin Dillenberger   als Marek
  Crescentia Dünßer   als Urte
  Nicholas Bodeux   als Arno
  Michael Brandner   als Ernst Wiesenkamp
  Patrizia Moresco   als Gerda Wiesenkamp
  Tana Schanzara   als Mama Wiesenkamp
  Birgit Stojanov   als Grazyna
  Udo Heiland   als Kranführer
  Johannes Rotter   als Jochen
  Jürgen Mikol   als Gärtner
  Heinrich Giskes   als Vereinsvorstand
  David Heinzel   als Lieferant
  Matthias Dinter   als Sanitäter 1
  Jörn Pollex   als Sanitäter 2
  Heinrich Schafmeister   als Stadtrat
  Hans-Martin Stier   als Bürgermeister
  Stefan Jürgens   als Architekt
  Karl Thorwarth   als Polizeieinsatzleiter
  Werner Karle jr.  
 
Regie:  Peter Thorwarth  
Buch:  Matthias Dinter  
  Martin Ritzenhoff  
Musik:  Rainer Kühn  
  Stefan Stoppok  
Kamera:  Eckhard Jansen  
Produzent:  Christian Becker  
  Thomas Häberle  
 

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Dietmar Bär

Dietmar Bär wurde Anfang der 1990er-Jahre in TV-Serien wie "Kommissar Klefisch" oder "Sportarzt Conny Knipper" bekannt. Seine populärste Rolle...

 

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Peter Thorwarth

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