
Im Jahr 1814 dankt Kaiser Napoleon ab und zieht sich nach Elba zurück. Doch sein Ruhestand währt nicht lange: Differenzen zwischen den Siegermächten auf veranlassen ihn dazu, noch einmal die Macht zu ergreifen und auf den Kaiserthron zurückzukehren. Seine hundert Tage währende Regentschaft findet schließlich mit der französischen Niederlage gegen die verbündeten Engländer und Preußen beim belgischen Waterloo ihr Ende.
Nach seiner monumentalen Tolstoi-Verfilmung "Krieg und Frieden" übernahm der russische Regisseur Sergej Bondartschuk die Regie bei einer ähnlich gewaltigen Aufgabe: der historisch genauen Rekonstruktion der Schlacht von Waterloo, die 1815 Napoleons endgültige Niederlage besiegelte. Die Schlacht selbst nimmt fast die Hälfte der Laufzeit ein und war lange Zeit an Monumentalität und Authentizität kaum zu überbieten.