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We Feed the World - Essen global

In Europa und Südamerika gedrehte Dokumentation über die Folgen des Konsumverhaltens und der Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
13.11.2006

Originaltitel: We Feed the World

Dokumentarfilm/ Gesellschaft

Österreich 2005
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 6

Regie: Erwin Wagenhofer
Universum Film

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In Europa und Südamerika gedrehte Dokumentation über Konsumverhalten und die Globalisierung der Nahrungsmittelproduktion.

Die Küken werden zum Schlachten gezüchtet (Foto: Delphi) Großansicht

Die Küken werden zum Schlachten gezüchtet (Foto: Delphi)

Aus einer geplanten Doku über die Wiener Märkte entwickelte Regisseur Wagenhofer eine Studie über die Herkunft zentraler Nahrungsmittel und die Auswirkungen von Massenproduktion, Subvention und Konsumverhalten. Zu Wort kommen ein österreichischer Landwirt, der die unrealistischen Preisvorstellungen der Verbraucher beklagt. Ein Containerfahrer in Wien, der täglich Brot vernichten muss, ist fassungslos über die Verschwendung.

Ein französischer Fischer kritisiert die EU und ihre Unterstützung des Industriefangs. Im spanischen Almeria hausen die Arbeiter in Elendsquartieren, während in Gewächshäusern bis zum Horizont Sommergemüse für Winterkonsumenten gezogen wird. In Rumänien wünscht sich ein Produktionsleiter, dass die Bauern weiter traditionell anbauen und auf die Produkte seines Saatkonzerns verzichten.

Ein glücklicher Fisch sieht anders aus (Foto: Delphi) Großansicht

Ein glücklicher Fisch sieht anders aus (Foto: Delphi)

Delikate Aufklärung

In Brasilien wird Soja für europäische Futtertiere angebaut, obwohl der Boden ungeeignet ist und Menschen im eigenen Land hungern müssen. In Österreich wird die Massenaufzucht von Küken und später auch ihre Schlachtung beobachtet.

Mit Dreharbeiten direkt vor Ort, hat sich Erwin Wagenhofer das Ziel gesetzt, über Zusammenhänge aufzuklären, nicht Konzerne oder Personen anzuklagen. So gibt es keinen Kommentar, sondern nur Interviewstatements und eingeblendete Infos und Statistiken. Trotzdem verfehlt der Film seine Wirkung nicht, denn Bilder und Fakten sprechen für sich. Ein Dauerbrenner in den österreichischen Charts.

We Feed the World - Essen global

Die fatalen Entwicklungen in der Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln zeigt ein österreichischer Dokumentarfilm, der sich Aufklärung, nicht Anklage zur Aufgabe gemacht hat.

Aus einer geplanten Dokumentation über die Wiener Märkte entwickelte Regisseur Wagenhofer eine Studie über die Herkunft zentraler Nahrungsmittel und die Auswirkungen von Massenproduktion, Subvention und Konsumverhalten. Ohne Begleitkommentar argumentiert "We Feed The World" durch Montage, eingeblendete Fakten und ausgewählte Interview-Statements. Zu Wort kommen ein österreichischer Landwirt, der die unrealistischen Preisvorstellungen der Verbraucher beklagt. Ein Containerfahrer in Wien, der täglich Brot vernichten muss, ist fassungslos über die Verschwendung. Ein französischer Fischer kritisiert die EU und ihre Unterstützung des Industriefangs. Im spanischen Almeria hausen die Arbeiter in Elendsquartieren, während in Gewächshäusern bis zum Horizont Sommergemüse für Winterkonsumenten gezogen wird. In Rumänien wünscht sich ein Produktionsleiter, dass die Bauern weiter traditionell anbauen und auf die Produkte seines Saatkonzerns verzichten. In Brasilien wird Soja für europäische Futtertiere angebaut, obwohl der Boden ungeeignet ist und Menschen im eigenen Land hungern müssen. In Österreich wird die Massenaufzucht von Küken und später auch ihre Schlachtung beobachtet. Bilder und Infos, die die Verteilungs- und Produktionsabsurditäten und die Folgen der Globalisierung deutlich machen. Für die Einordnung der Fakten und die Bewertung der Konsequenzen sorgen sachliche Aussagen des UN-Sonderberichterstatters Jean Ziegler. Das Schlusswort gehört dem Konzernchef von "Nestlé", der die Bedenken der Besorgnisträger vom Tisch wischt. "Wir haben alles, was wir wollen", konstatiert er verklärt optimistisch und reduziert das Leben der Anderen zum Nebensatz. Gut nur, dass es in diesem Film im Vordergrund steht. kob.

Gedanken von Jean Ziegler, 35-seitiges Unterrichtsmaterial im DVD-ROM Teil

Quelle: Universum Film

 
Regie:  Erwin Wagenhofer  
Musik:  Helmut Neugebauer  
Kamera:  Erwin Wagenhofer  
Produzent:  Helmut Grasser  
 

We Feed the World - Essen global in der Fotoshow

 

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