Nach dem Tod seiner Eltern zieht der junge, intelligente Jim auf die einsame Farm seiner Großeltern in Virginia. Zur gleichen Zeit zieht eine Familie böhmischer Immigranten auf den Nachbarhof und Jim ist von Antonia, der aufgeweckten, lebhaften Tochter der Neuankömmlinge, fasziniert. Die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit. Doch Standesdünkel und Konventionen und nicht zuletzt auch Jims Unentschlossenheit verhindern, daß Antonia und Jim eine gemeinsame Zukunft beschert ist.
Regieveteran Joseph Sargent ("Der Tiger hetzt die Meute") verläßt seine üblichen Actionthriller-Pfade und liefert mit "Wege der Liebe" ein beschauliches Melodram. Während Ausstattung, Kulisse und Fotografie für die richtige Stimmung und Atmosphäre sorgen, gibt die Story leider nicht genügend Dramatik her, um wirklich über die ganze Distanz zu fesseln. Auf Darstellerseite hinterläßt vor allem Hal-Hartley-Stammgast Elina Löwensohn ("Amateur") einen starken Eindruck als Antonia. In Nebenrollen sind die Oscar-Preisträger Jason Robards und Eva Marie Saint zu sehen.