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Weil es dich gibt

Ultramärchenhafte Variante von "Schlaflos in Seattle", in der zwei füreinander Bestimmte über zahlreiche Umwege zueinander finden.


Weil es dich gibt

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Erhältlich seit:
29.08.2002

Originaltitel: Serendipity

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 87 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

John Cusack
Kate Beckinsale
Jeremy Piven

Regie: Peter Chelsom
Highlight Communications (Deutschland)

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Weil es dich gibt

Im vorweihnachtlichen Einkaufstrubel treffen John und Sara aufeinander und fühlen sich magnetisch voneinander angezogen. Sie verbringen einen wunderschön romantischen Tag zusammen, wollen ihr Wiedersehen jedoch dem Schicksal überlassen. Sie schreiben ihre Telefonnummern auf einen Geldschein bzw. in ein Buch und bringen beides in Umlauf. Zehn Jahre später stehen beide kurz vor der Hochzeit. Da geraten sie ins Grübeln und beginnen, einander zu suchen. Es entspinnt sich eine turbulente Jagd nach dem Objekt ihrer Begierde...

In Anlehnung an die Sophisticated Comedies der 30er Jahre ist Regisseur Peter Chelsom ("Funny Bones") eine leichtes, warmherziges Date-Movie voller überraschender Einfälle gelungen. Auch in den emotionalen, von Rückschlägen gezeichneten Momenten des Films lässt er seine (vor allem wohl weiblichen) Zuschauer mit dem verhinderten Liebespaar mitfiebern. Auf der Suche nach "Mr./Mrs. Right" verleihen John Cusack und Kate Beckinsale den Protagonisten in den Momenten, in denen sie ihren Herzen folgen, eine tiefe Menschlichkeit.

Weil es dich gibt

Existiert für jeden von uns eine einzige wahre große Liebe? Diese schicksalsträchtige Frage wird von der federleicht-fröhlichfrischen romantischen Komödie ausgiebig aufgegriffen, mit der Peter Chelsom zu alter "Funny Bones"-Form zurückkehrt. Kate Beckinsale ("Pearl Harbor") und John Cusack ("America's Sweethearts") spielen zwei junge New Yorker, bei deren erstem Zufallstreffen mächtig die Funken fliegen, die sich jedoch wieder aus den Augen verlieren und Jahre später mit vielen Umwegen und Komplikationen herauszufinden versuchen, ob sie für einander bestimmt sind. Das charmante Datemovie, das den Big Apple von seiner ansprechendsten Seite zeigt, erweist sich als willkommen zuckersüßes Kinokonfekt und sollte beim Publikum punkten können.

Regisseur Peter Chelsom, der mit der schwarzhumorigen Satire "Funny Bones" ein hervorragendes komödiantisches Gespür an den Tag legte, aber auch für den kostspieligen Missgriff "Stadt, Land, Kuss" verantwortlich zeichnet, ist wieder in seinem Element. Man fühlt sich an den gefühlvoll-nostalgischen Ton von "Schlaflos in Seattle" erinnert, und wie zwischen Tom Hanks und Meg Ryan besteht zwischen den beiden Stars eine knisternde Chemie - und das, obwohl sie kaum gemeinsame Zeit vor der Kamera verbringen. Zunächst einmal treffen Sara Thomas (Bekinsale) und Jonathan Traeger (Cusack) nur im Prolog während der Vorweihnachtszeit zufällig in einem Manhattaner Kaufhaus aufeinander und fühlen sich magnetisch von einander angezogen. Sie verbringen etliche romantische Stunden in einem Cafe namens "Serendipity" (=glücklicher Zufall) und gehen Schlittschuh laufen. Doch da beide bereits in festen Händen sind, beschließt Sara den weiteren Verlauf ihrer Beziehung dem Schicksal zu überlassen. Jon schreibt seine Telefonnummer auf einen Geldschein und sie ihre in ein Buch ("Liebe in Zeiten der Cholera"), das sie in einen Secondhandladen bringen wird. Finden die Objekte wieder zurück in ihre Hände, wäre dies ein sicheres Zeichen, dass sie zusammengehören. Zehn Jahre später lebt Sara als Therapeutin in San Francisco und ist mit einem eitlen New-Age-Musiker verlobt, während Jon in NYC als TV-Produzent tätig ist und schon bald ebenfalls in den Hafen der Ehe segeln will. Doch irgendwie will ihm Sara nicht aus dem Kopf, da sich Zufälle häufen, die ihn an sie erinnern und er als Wink des Schicksals versteht. Natürlich geht es Sara nicht anders. Unterstützt von ihren jeweiligen besten Freunden (Jeremy Piven und Molly Shannon) machen sich die beiden auf die Suche, sich gegenseitig wiederzufinden.

Doch bevor sich die Verliebten endlich in die Arme schließen können, werden sie bis zur Grenze der Strapazierfähigkeit auf konstanten Verfehlkurs geschickt. Immer wieder verpassen sie sich - oftmals nur um Minuten - oder wichtige Indizien. Dies führt zu manchen sentimentalen und tragikomischen Momenten, aber in erster Linie ist der Erzählton leichtherzig und amüsant, wobei immer Spannung beibehalten werden kann. Und so entfaltet sich hier das wohlige Feeling von herzrührender Romantik, wie es sich in dem inhaltlich sehr ähnlichen "America's Sweethearts" nicht so recht einstellen wollte: "Weil es Dich gibt" ist der beste Nora-Ephron-Film des Jahres, der nicht von Nora Ephron gedreht wurde. ara.

Darsteller:  John Cusack   als Jonathan Trager
  Kate Beckinsale   als Sara Thomas
  Jeremy Piven   als Dean Kansky
  Molly Shannon   als Eve
  Bridget Moynahan   als Halley Buchanan
  John Corbett   als Lars Hammond
  Eugene Levy   als Bloomingdales Verkäufer
  Lucy Gordon   als Caroline Mitchell
  Kate Blumberg   als Courtney
  Ron Payne   als Louis Trager
  John Ellison Conlee   als Artie
  Victor A. Young   als Mr. Buchanan
  Eve Crawford   als Mrs. Buchanan
  Marcia Bennett   als Mrs. Trager
  Jamie Goodwin   als Nick Roberts
 
Regie:  Peter Chelsom  
Buch:  Marc Klein  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  John de Borman  
Produzent:  Peter Abrams  
  Simon Fields  
  Robert L. Levy  

Weihnachten für Groß, Klein und Gemein

Es muss nicht immer beschaulich sein. Wem die getragene Festtagsunterhaltung zu langweilig wird, der kann leicht auf Weihnachtsfilme der etwas anderen Art umsteigen. Und für die unverbesserlichen Christbaumromantiker gibt es alte, neue und ungemein schöne Herzwärmer fürs Heimkino.

Kulleraugen, so groß wie Christbaumkugeln, fabriziert "Das Wunder von Manhatten" - aber nicht bei allen (Foto: Fox) Großansicht

Kulleraugen, so groß wie Christbaumkugeln, fabriziert "Das Wunder von Manhatten" - aber nicht bei allen (Foto: Fox)

Alle Jahre wieder beginnt der Weihnachtscountdown: Im Supermarkt biegen sich die Regale bereits im Herbst unter der süßen Last, im Radio läuft "Last Christmas", die Fernsehsender kramen die üblichen Verdächtigen wie "Das letzte Einhorn" und "Das Wunder von Manhattan" aus dem Archiv.

Wer lieber selbst bestimmen möchte, was ihm die vorweihnachtliche Stimmung versüßt, der greift am besten auf die Heimkinoanlage zurück. Das Füllmaterial ist schier unendlich und für jegliche Gefühlslage ausgelegt: Grinch-Sympathisanten kommen ebenso auf ihre Kosten wie all jene, deren Gesichtsausdruck sich mit Näherrücken des Heiligen Abends durch das Entstehen christbaumkugelähnlicher Kulleraugen verändert. Egal, welche Stimmung bei Ihnen dominiert: Wir haben eine kleine Vorauswahl getroffen, die jedem Geschmack gerecht werden sollte.

Weihnachts-Hits für echte Kids:

Immer wieder nett: "Kevin allein zu Haus" Großansicht

Immer wieder nett: "Kevin allein zu Haus"

Fast schon ein Klassiker ist "Kevin - Allein zu Haus". Die Geschichte über den siebenjährigen Knirps, der im Trubel der Reisevorbereitungen von seinen Eltern zu Hause vergessen wird, bereitet auch beim x-ten Betrachten unglaublichen Spaß.

In der heimeligen Vorstadtsiedlung hat Kevin über Weihnachten also zum ersten Mal sturmfrei, allerdings wird das Haus von zwei Ganoven belagert, die seine Bewohner zu Recht im Urlaub wähnen. Und so bietet Kevin alle möglichen und unmöglichen Tricks auf, um den Gaunern das Leben und den Einbruch schwer zu machen.

Ein weiteres Slapstick-Highlight ist "Schöne Bescherung" aus der erfolgreichen amerikanischen "National Lampoon's"-Reihe. Komödien-As Chevy Chase gibt als Oberhaupt der Familie Griswold einmal mehr den Verursacher des heillosen Chaos. Vor allem, wenn es darum geht, zum besinnlichen Fest die Schwiegereltern zu begrüßen und seine berufliche Weihnachtsgratifikation zu retten.

Weihnachtliches Animationshighlight: "Der Polarexpress" (Foto: Warner) Großansicht

Weihnachtliches Animationshighlight: "Der Polarexpress" (Foto: Warner)

Eher klassisch besinnlich wird es mit der Literaturverfilmung "Der Polarexpress". Der von Robert Zemeckis realisierte Animationsfilm erzählt die Geschichte eines namenlosen Jungen, der allmählich beginnt, den Glauben an Weihnachten zu verlieren. Plötzlich hört er von Draußen den Lärm eines herannahenden Zuges: der Polarexpress. Ein Schaffner steigt aus und lädt den staunenden Jungen dazu ein, den Nordpol und den Weihnachtsmann zu besuchen.

Wer genau hinschaut, erkennt hinter dem Bart von Santa Claus den Hollywoodschauspieler Tom Hanks. Per Motion Capture-Technik wurden seine Mimik und Bewegungen auf vier weitere Filmcharaktere übertragen, unter anderem auch auf den väterlich-freundlichen Schaffner.

Tim Allen als Weihnachtsmann an der Seite von Jack Frost Großansicht

Tim Allen als Weihnachtsmann an der Seite von Jack Frost

Ein weiterer Schauspieler, der gleich mehrmals in das Weihnachtsmannkostüm gestiegen ist, ist Tim Allen. "Santa Clause - Eine schöne Bescherung" ist der erste von insgesamt drei Disney-Weihnachtsfilmen über den unfreiwillig vom Geschäfts- zum Weihnachtsmann mutierten Zyniker Scott Calvin. Wie er sich mit seiner neuen Aufgabe anfreundet, ist einfach nur urkomisch anzusehen und wurde deswegen gleich zweimal fortgesetzt. In "Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung" muss er eine Weihnachtsfrau finden, in "Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung" liefert er sich einen Kampf mit dem Fiesling Jack Frost.

Apropos Fiesling: Auch der unbarmherzige Geizhals Ebenizer Scrooge darf an Weihnachten nicht fehlen - zum Beispiel in der Version der Muppets. Die liebevoll gemachte Verfilmung von Charles Dickens' "Weihnachtsgeschichte" lässt neben den allseits bekannten Puppen Michael Caine als einzigen Darsteller aus Fleisch und Blut zu großer Form auflaufen.

In der Rolle des Ebenizer Scrooge wird er am Vorweihnachtsabend von den drei Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besucht. Sie zeigen ihm, natürlich auf Muppet-Art, wie trist sein Leben in Wahrheit ist.

Noch ein Weihnachtshasser: "Der Grinch"

Noch ein Weihnachtshasser: "Der Grinch"

Ebenfalls nicht vergessen darf man natürlich den ewigen Grantler "Der Grinch". Das grüne, stets übellaunige Wesen hasst alle fröhlichen Menschen, und das nahende Weihnachtsfest ganz besonders. So beschließt er, Weihnachten einfach zu stehlen. Doch der Grinch hat die Rechnung ohne die kleine Cindy gemacht, die partout nicht auf das Fest verzichten will und ihm ordentlich Kontra gibt.

Solche Christkind-Alternativen gibt es natürlich nicht nur für die Kleinen - auch die Erwachsenen haben genug Auswahlmöglichkeiten im nicht ganz so weihnachtskonformen Programm. Und daher sollen hier auch die etwas älteren zu ihrem Recht kommen.

 

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Star

John Cusack

In der Verfilmung des Nick-Hornby-Romans "High Fidelity" sind Charakteristika des Schallplattenbesitzers Rob: Das Kind im Manne und die ewige...

 

Star

Kate Beckinsale

Mal erstaunt naiv, mal entzückend trotzig und mal neugierig entrückt, gelegentlich mit einem Hauch von Melancholie, mit Wespentaille und...