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Wenn Träume fliegen lernen

Wunderschöne Fabel über die Entstehungsgeschichte des Klassikers "Peter Pan" mit Johnny Depp in der Rolle des schottischen Autors James M. Barrie.


Wenn Träume fliegen lernen

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Erhältlich seit:
02.08.2007

Originaltitel: Finding Neverland

Drama

USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 101 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Johnny Depp
Kate Winslet
Julie Christie

Regie: Marc Forster
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Ein Film für alle Generationen: Marc Forsters Kinojuwel beschwört die Macht von Gefühlen und Fantasie, so dass kein Auge trocken bleibt.

Der Dramatiker James M. Barrie begeistert die ganze Familie Llewelyn Davies für Abenteuerspiele (Foto: Buena Vista) Großansicht

Der Dramatiker James M. Barrie begeistert die ganze Familie Llewelyn Davies für Abenteuerspiele (Foto: Buena Vista)

Es ist eine der zauberhaftesten Mythen der Literatur - das Theaterstück von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wird und im fantastischen Nimmerland gegen Captain Hook kämpft. "Wenn Träume fliegen lernen" vermittelt als erster Film diesen Zauber auch auf der Leinwand.

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt er die Geschichte ihrer Entstehung: 1903 lernt der exzentrische Theaterautor James M. Barrie (Johnny Depp) die Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihre vier Söhne kennen.

Gegen den Widerstand der snobistischen Gesellschaft und seiner Ehefrau entwickelt er eine tiefe Freundschaft zu der Familie und entdeckt dabei seine eigenen kindlichen Fantasien - der Ursprung von "Peter Pan".

Ein Stück über Piraten? Theaterimpresario Frohman wundert sich (Foto: Buena Vista) Großansicht

Ein Stück über Piraten? Theaterimpresario Frohman wundert sich (Foto: Buena Vista)

Noch einmal Kind sein

Regisseur Marc Forster ("Monster's Ball") entspinnt dieses Szenario mit unglaublichem Feingefühl und ohne falschen Kitsch. So schickt er sein Publikum auf eine bewegende Reise in die Kindheit.

Eine Wirkung, die durch das präzise Spiel aller Darsteller, von Johnny Depp bis Kate Winslet, verstärkt wird.

Wenn Träume fliegen lernen

"Peter Pan", der kleine Junge, der sich dem Erwachsensein verweigert, ist nicht nur Symbol ewiger Kindheit, sondern steht auch für Sehnsucht nach Unschuld und heiler Welt. Marc Forster ließ sich in "Finding Neverland" von der Freundschaft zwischen Peter-Pan-Erfinder James M. Barrie und der Llewelyn Davies-Familie inspirieren. Im Mittelpunkt steht "Magier" Johnny Depp, der nicht nur das Theaterpublikum auf, sondern auch die Filmzuschauer vor der Leinwand verzaubert.

Seit der ersten Verfilmung des Märchenspiels als Stummfilm 1924 wurde die liebenswerte Figur immer wieder auf Zelluloid gebannt. Ob Disneys erfolgreicher Zeichentrickfilm "Peter Pan's heitere Abenteuer" (1953), die Fortschreibung fast 50 Jahre später mit "Peter Pan - Neue Abenteuer in Nimmerland", Steven Spielbergs "Hook" (1991) oder P.J. Hogans aufwändiges Fantasy-Abenteuer "Peter Pan" (2003), der das Land der Feen und Elfen in neuem Glanz erstrahlen ließ - Millionen begeisterten sich an "Nimmerland".

Der Ansatz von Marc Forster ist ein anderer, er macht uns mit dem schottischen Autor James M. Barrie bekannt, der die saturierte Londoner Theaterszene aufmischen und erneuern wollte. Nach dem Theaterstück "The Man Who Was Peter Pan", einer fiktionalen Serie von Gesprächen zwischen Barrie und den Llewelyn Davies-Jungen, entwirft Forster mit großer Fabulierkunst die Entstehungsgeschichte der klassischen Kinderfigur. Ausgangspunkt der Story ist Barries Begegnung mit der schönen Witwe Sylvia im Kensington Park. Nicht nur mit der Mama, auch mit den vier vaterlosen Jungen verbindet ihn bald eine herzliche Freundschaft. Er lässt mit ihnen Drachen steigen, spielt Cowboy und Indianer, ermuntert die aufgeweckten Kids, selbst ein kleines Theaterstück zu schreiben. Vom ganz normalen Familienalltag lässt er sich zum Klassiker "Peter Pan" inspirieren und muss nicht nur beim Impresario Überzeugungsarbeit leisten, sondern auch bei der Truppe - nicht jeder Schauspieler findet es spannend in einem Hundefell auf der Bühne zu agieren. Die Premiere (im Dezember 1904), zu dem Barrie 35 Heimkinder einlädt, wird ein Riesenerfolg. Doch Tragik und Tod lassen nicht auf sich warten.

Es ist egal, was stimmt und was nicht, Forsters Erzählung ist herzergreifend und rührt zu Tränen, ohne in Kitsch zu verfallen. Bestens besetzt die Kinder, vor allem Freddie Highmore in der Rolle des kleinen Peter, der als Pan-Vorbild fungiert, dazu Julie Christie als resolute Großmutter, Kate Winslet als todkranke Sylvia (die auf der Bühne schon "Wendy" spielte), Radha Mitchell als Barries unglückliche Gattin. Johnny Depp macht dieses subtil gesponnene Märchen zu einer melancholischen Fabel über die Freude an der Kindheit, zu einer Reise ins Reich der Imagination, wo auch Erwachsene, die den Verlust der Jugend betrauern, schieres Glück empfinden. "Peter Pan" - neben "Superman" weltweites Idol - weckt Erinnerung an eine Zeit der Unbeschwertheit, Unschuld und Unverbildetheit. Trotz "Harry Potter" & Co. beeindruckt diese Hymne auf die Fantasie und den Willen, seine Träume zu leben. "It's magical" flüstert Johnny Depp den Sprößlingen in einer Szene zu. Wer will ihm da widersprechen? mk.

Wenn Träume fliegen lernen

Johnny Depp in der Rolle des "Peter Pan"-Autoren J. M. Barrie. Vor dem Hintergrund von Barries Beziehung zu einer allein stehenden Mutter mit vier Kindern wird die Entstehungsgeschichte der "Peter Pan"-Story erzählt. Rührendes Drama über Fantasie und Träume!

Quelle: Walt Disney Studios

Die Magie von "Wenn Träume fliegen lernen
Die Erschaffung von Nimmerland
zusätzliche Szenen mit optionalem Audiokommentar
Pannen vom Dreh
Auf dem roten Teppich
Optionaler Kommentar mit Regisseur Marc Forster, Produzent Richard Gladstein und Autor David Magee

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Johnny Depp   als Sir J. M. Barrie
  Kate Winslet   als Sylvia Llewelyn Davies
  Julie Christie   als Mrs. Emma du Maurier
  Radha Mitchell   als Mary Ansell Barrie
  Dustin Hoffman   als Charles Frohman
  Eileen Essel   als Mrs. Snow
  Freddie Highmore   als Peter Llewelyn Davies
  Joe Prospero   als Jack Llewelyn Davies
  Nick Roud   als George Llewelyn Davies
  Luke Spill   als Michael Llewelyn Davis
  Ian Hart   als Sir Arthur Conan Doyle
  Kelly Macdonald   als Peter Pan
  Mackenzie Crook   als Jaspers-Usher
  Jimmy Gardner   als Mr. Snow
  Paul Whitehouse   als Bühnenmanager
 
Regie:  Marc Forster  
Buch:  David Magee  
Musik:  Sir Elton John  
  Jan A.P. Kaczmarek  
Kamera:  Roberto Schaefer  
Produzent:  Richard N. Gladstein  
  Nellie Bellflower  

Dustin Hoffmans späte Familien-Probleme

Vater werden ist nicht schwer - Vater sein dagegen sehr! Diese Binsenweisheit trifft auch auf Dustin Hoffman zu - wenigstens im Film.

Familienmensch wider Willen: Dustin Hoffman (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Familienmensch wider Willen: Dustin Hoffman (Foto: Kurt Krieger)

Hoffman spielt in der Komödie "Father Knows Less" einen liebenden, aber unnahbaren und vor allem sehr gestressten Vater. Die Karriere als Chef einer Plattenfirma lässt ihm kaum Zeit fürs Privatleben. Als ihn jedoch seine zweite Frau von einem Tag auf den anderen mit den Kindern sitzen lässt, muss er sein Leben schlagartig ändern und zum Familien-Mensch werden. Die Frage ist nur: Wie?

Denn zu seinen kleinen Kindern konnte er nie wirklich Kontakt aufbauen. Also sucht Hoffmans Charakter genau dort Hilfe, wo er sie eigentlich am wenigstens erwarten kann: bei seinen Kinder aus erster Ehe. Er hatte damals die Familie verlassen, um an seiner Karriere zu basteln, und jeden Kontakt zu den mittlerweile erwachsenen Kindern abgebrochen.

Pappa ante Portas

Da kann man sich deren Begeisterung leicht vorstellen, wenn plötzlich der biologische Erzeuger, aber familiäre Totalversager als Bittsteller vor der Tür steht. Wer die Rollen der Kinder übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.

Klar ist dagegen schon, wer im Regie-Stuhl Platz nehmen wird. Charles Shyer, der zuletzt "Alfie" mit Jude Law drehte und bereits mit "Vater der Braut" seine Eignung für Familien-Komödien bewies, wird "Father Knows Less" inszenieren.

Dustin Hoffman scheint damit weiter seiner Familien-Schiene treu zu bleiben: Zuletzt gab er den Hippie-Papi in "Meet the Fockers" und wirkte in Marc Forsters anrührendem Drama "Wenn Träume fliegen lernen" mit.

 

Wenn Träume fliegen lernen in der Fotoshow

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