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Werner - Eiskalt

Fünfte Kinoadaption über die Comic-Figur Werner, die nun ein für alle Mal den Dauerrivalen Holgi besiegen will.


Werner - Eiskalt

Leihvideo

Erhältlich seit:
24.11.2011

Trickfilm/ Komödie

Deutschland 2010
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Rötger Feldmann
Ivonne Schönherr
Marysol Fernandez

Regie: Gernot Roll
Highlight Communications (Deutschland)

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Werner - Eiskalt

Schon als Werner und Holgi noch nicht mal laufen konnten, lieferten sich die beiden in ihren Kinderwägen die heißesten Rennduelle. Leider hatte damals stets Holgi die Nase vorn, ganz einfach weil er mehr Kohle und somit das bessere Material unterm Hintern hatte. Doch seit dem legendären Flachköpper auf Korsika und der Erfindung des berüchtigten Bremskraftverstärkers sind viele Jahre ins Land gegangen und der ewige Klempnerlehrling aus Schleswig-Holstein will nun endlich auch einmal Erster sein - koste es, was es wolle.

Pünktlich zum 30. Geburtstag von Comic-Hero Werner bescheren ihm dessen Macher um Rötger Feldmann das fünfte Kinoabenteuer. Dabei entpuppt sich der Mix aus Realfilm und Animation als eine Art Abgesang auf in die Jahre gekommene Motorradrocker und Bölkstoff saufende Anarchos. Werners Fäkalhumor kommt optisch und dialogmäßig mehrfach zur Geltung, dazu gesellen sich skurrile Zitate aus "Heidi", "Biene Maja" und "Ice Age". Als Regisseur des vielleicht letzten Werner-Films fungiert Spaßexperte Gernot Roll ("Die Superbullen").

Werner - Eiskalt

Mit einem Mix aus Real- und Animationsfilm feiern die Kultcomic-Macher Abschied von einer der erfolgreichsten Zeichentrickfiguren des deutschen Kinos.

Der fünfte Leinwandauftritt der Kultcomicfigur Werner, die bis dato fast 14 Millionen Kinobesucher faszinierte, ist - pünktlich zum 30. Geburtstag des Bölkstoff inhalierenden Klempnerlehrlings aus dem hohen Norden - so etwas wie ein Abgesang auf den Helden von einst geworden. Zum einen, weil in schwarzes Leder gehüllte, übergewichtige, langhaarige Motorradrocker zu einer aussterbenden Spezies gehören, zum anderen, weil die Kids von heute auf Mangas á la "Dragonball" stehen - wie es übrigens auch in der Realfilmhandlung thematisiert wird, in der Werner-Erfinder Rötger Feldmann sich selbst spielt: einen einst erfolgreichen Cartoonisten, der auf der Suche nach einem Stoff ist, mit dem man an den Ruhm vergangener Tage anknüpfen könnte. Feldmann nimmt diese Suche zum Anlass, sein Comic-Universum noch einmal Revue passieren zu lassen, erzählt im Schnelldurchlauf von den 50er und 60er Jahren, als Werner und Holgi sich schon als Kids mit unterschiedlichsten fahrbaren Untersätzen die heißesten Wettrennen lieferten, wärmt die Anekdote von legendären Flachköpper am Strand von Korsika wieder auf und lässt auch die Erfindung des berüchtigten Bremskraftverstärkers nicht unerwähnt. Dazwischen gibt es viel Gekotze und Gesaufe, Fäkal-Sprüche wie "drei Mal verkackte Scheiße" und klassische Brösel-Wortkreationen wie Matschbacke oder Furzmulde. Immer wieder gut kommen auch die Hundegags: da ergießt sich etwa der Kot eines zerquetschten Köters übers Frauchen. Oder die Hundeschule-Vorführung, wo sich die Vierbeiner erst in einen Sitz und dann in ein Fass verwandeln, um beim Befehl "Platz" schließlich wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Sentimental wird Feldmann, der sich für die Regie die Dienste von Spaßexperte Gernot Roll ("Die Superbullen", "Männersache") sichern konnte, wenn er sich in der Realstory im wahrsten Sinne zu Grabe tragen lässt, oder wenn er im animierten Teil berühmte Zeichentrickfiguren wie Heidi, Biene Maja oder Säbelzahneichhörnchen Scrat aus den "Ice Age"-Filmen zitiert. Die "Werner"-Macher haben erkannt, dass ihre Blütezeit abgelaufen ist und diese Erkenntnis geschickt zum Thema ihres fünften und wohl auch letzten Kinoabenteuers gemacht. lasso.

Darsteller:  Rötger Feldmann   als Brösel
  Ivonne Schönherr   als Barbara
  Marysol Fernandez   als Mandy
  Richard Sammel   als Hermann Seidel
  Kalle Haverland   als Präsi
  Andi Feldmann   als Andi
  Jochen Nickel   als Herbert
  Michael Lott   als Röhre
  Thorsten Schütt   als Walze
  Holger Henze   als Holgi
 
Regie:  Gernot Roll  
Buch:  Rötger Feldmann  
  Thomas Platt  
  Herman Weigel  
Musik:  Jan Peter Genkel  
Kamera:  Gernot Roll  
Produzent:  Oliver Berben  
  Herman Weigel  
 

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