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Wes Craven's Wishmaster

Alexandra ist auf telepathische Weise mit dem Wishmaster Djinn verbunden. Falls sie ihn nicht stoppen kann, übernimmt die Hölle das Regiment auf Erden. Aufgerissene Körperteile und schleichende Angst sind bei dieser Horror-Produktion noch ohne ironische Unteröne wirkungsvoll in Szene gesetzt.


Wes Craven's Wishmaster (Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
03.08.2007

Originaltitel: Wishmaster

Horror

USA 1997
Laufzeit: 85 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Tammy Lauren
Andrew Divoff
Robert Englund

Regie: Robert Kurtzman
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Wes Craven's Wishmaster (Steelbook)

Juwel-Spezialistin Alexandra überläßt ihrem Freund Josh ein seltenes Stück zur Analyse. Der in dem Stein wohnende Djinn macht sich in einer Explosion Luft, die Josh schwer verletzt und ihn wünschen läßt, von seinen Schmerzen befreit zu werden. Prompt erfüllt ihn der "Wishmaster" - indem er ihn sterben läßt. Erfüllt er einem Menschen drei Wünsche, übernimmt die Hölle das Regiment über die Erde. Alexandra, auf telepathische Weise mit dem Wishmaster verbunden, versucht ihn zu stoppen.

Wes Craven im Titel fungiert bei dieser Horror-Produktion zwar nur als ausführender Produzent, dennoch offeriert sie Thrills und jede Menge splatterreife Kills in klassischer Genremanier, also bierenst ohne die ironischen Untertöne von "Scream" und seinen Nachfolgern. Regisseur David Kurtzman rückt die durch die märchenhafte Wunscherfüllungs-Storyline en masse ab- oder aufgerissenen Körperteile effektiv ins Bild und setzt auch schleichende Angst bei Protagonistin und Publikum wirkungsvoll in Szene.

Wes Craven's Wishmaster (Steelbook)

Nach dem Monstererfolg von "Scream" könnte sich, wenn es nach Hollywood geht, eine Horror-Renaissance anbahnen. Darauf spekulieren zumindest die Macher des extrem genrestandardtypischen Splatterschockers "The Wishmaster", die den Namen des ausführenden Produzenten Wes Craven in großen Lettern werbetechnisch auszuschlachten wissen.

Blutiger Exzess ist auch bei diesem Film die Devise, im dem sich die abgetrennten Gliedmaßen, durchgeschnittenen Gurgeln und herausgerissenen Gedärme samt des Leichenbergs in bester Genremanier häufen. Der ins antike Persien zurückdatierte Prolog erzählt von einem blutdürstigen Djinn (Andrew Divoff), dessen Armee der Finsternis nach Erfüllung des dritten Wunsches des Schahs die Hölle auf Erden bringen wird. Das kann in letzter Sekunde vom Wesir verhindert werden, und der Djinn wird in einen blutroten Edelstein eingesperrt. In der Gegenwart wird der garstige Geist von der Gemmologin Alexandra (Tammy Lauren) bei der Begutachtung des besagten Juwels versehentlich wieder freigesetzt und treibt fortan sein unheiliges Unwesen, indem er diversen Unglückswürmchen ihre Wünsche auf teuflische Weise wahr werden läßt. So erhält eine Verkäuferin zeitlose Schönheit, indem sie in eine Schaufensterpuppe verwandelt wird. Alexandra, die drei Wünsche aussprechen soll, liefert sich bei der Party eines Antiquitätenhändlers ("Freddy Krueger" Robert Englund in einer nichtssagenden Rolle) das entscheidende Willensduell mit dem diabolischen Djinn.

Für die nicht übermäßig einfallsreiche Inszenierung zeichnet der Spezialeffekte-Künstler Robert Kurtzman verantwortlich, auf dessen Konto die Effekts für "Spawn" und "Mars Attacks!" gehen. Er legt in seinem Regiedebüt mehr Wert auf ekligen Gore, denn den Aufbau eines halbwegs passablen Spannungsbogens. Am verdrießlichsten sind die hysterischen Angstanfälle der Protagonistin, die sich damit eine Nominierung für die Goldene Himbeere redlich verdient. Die Cameos der Horror-Darsteller Tony "Candyman" Todd und "Jason"-Mime Kane Hodder ("Freitag, der 13.") als Sicherheitswärter sind selbst für Genrefans relativ unspektakulär. Der Eindruck an der amerikanischen Kinokasse war nach anfänglichem Interesse ebenfalls eher unerheblich. ara.

Wes Craven's Wishmaster (Steelbook)

Unwissentlich befreit die junge Wissenschaftlerin Alexandra Amberson einen grausamen Djinn, der über Jahrhunderte in einem feuerroten Opal gefangen war. Im antiken Persien hatte er versucht, dem Schah drei Wünsche zu erfüllen, um seine Armee der Finsternis über die Erde zu bringen. Im letzten Moment konnte er gestoppt werden, aber nun sieht er seine Chance gekommen. Er muss seiner Befreierin lediglich drei Wünsche erfüllen ...
Der knallharte Splatterschocker mit Horror-Ikone und Freddy-Krueger-Darsteller Robert Englund war für den Saturn Award 1998 nominiert. Regie führte Robert Kurtzman, der bereits für die Special Effects in "Hostel", "Cabin Fever", "From Dusk till Dawn" und vielen anderen Genreklassikern verantwortlich zeichnete.

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar mit Robert Kurtzman (Regie), Peter Atkins (Drehbuch) und Greg Nicotero (Special Make-up Effects), Making of, Featurette, Interviews, Hinter den Kulissen, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Tammy Lauren   als Alexandra Amberson
  Andrew Divoff   als Djinn
  Robert Englund   als Anthony Beaumont
  Tony Todd   als Johnny Valentine
  Wendy Benson   als Shannon Amberson
  Tony Crane   als Josh
  Chris Lemmon  
  Jenny O'Hara  
  Kane Hodder  
 
Regie:  Robert Kurtzman  
Buch:  Peter Atkins  
Musik:  Harry Manfredini  
Kamera:  Jacques Haitkin  
Produzent:  Pierre David  
  Clark Peterson  
  Noel A. Zanitsch  
 

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