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Where the Money Is - Ein heißer Coup

Augenzwinkernder Heist-Thriller im Stil von Noir-Spezialist John Dahl mit gut aufgelegten Stars.


Where the Money Is - Ein heißer Coup

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Erhältlich seit:
23.07.2001

Originaltitel: Where the Money Is

Thriller/ Komödie

USA/Deutschland 2000
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 6

Paul Newman
Linda Fiorentino
Dermot Mulroney

Regie: Marek Kanievska
Universum Film

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Where the Money Is - Ein heißer Coup

Zwei Menschen, ein Traum. Gentleman-Gangster Henry Manning und die Krankenschwester Carol wollen nur eins: Ausbrechen. Er aus dem Knast, sie aus dem Gefängnis ihres eintönigen Lebens. So ist es wohl Schicksal, dass sich die beiden in dem Pflegeheim kennenlernen, in das Henry nach einem simulierten Schlaganfall eingeliefert wird. Carol durchschaut den Ganoven, holt ihn rigoros ins Leben zurück und überredet ihn dann zu einem Überfall auf einen Geldtransporter. Einziger Risikofaktor: Carols sicherheitsliebender, eifersüchtiger Gatte.

In "Der Clou" (1973) hat er gezeigt, wie man clever zu Geld kommt. Nun geht Schauspiel-Veteran Paul Newman erneut mit einem Partner auf Raubzug - diesmal jedoch mit einer Frau: Linda Fiorentino, die zuletzt in "Men in Black" Publikum und Kritik begeisterte. Während Newman in dieser ruhigen, schwierigen Rolle brilliert und auch Fiorentino eine sehenswerte Darstellung bietet, gelingt es der ersten Regiearbeit von Marek Kanievska seit "Unter Null" vor 13 Jahren auch noch, die nötige Spannung und Action aufzubauen, um ein breites Publikum anzusprechen.

Where the Money Is - Ein heißer Coup

Einen heißen Coup landet Marek Kanievska ("Another Country") mit seinem ersten Film nach zwölfjähriger Regiepause nicht unbedingt. Dafür lockt der nach einem Drehbuch von E. Max Frye ("Palmetto") entstandenen Thriller voller Wendungen im John-Dahl-Stil mit sehenswerten Darstellungen von Linda Fiorentino und dem immer zuverlässigen Paul Newman.

Trefflicher als im Prolog, in dem ein Auto mit einem attraktiven Paar nach der Highschool-Abschlussfeier von der Landstraße abkommt, kann man in wenigen Bildern das Platzen des Traums von einem aufregenden Leben kaum darstellen. Jahre später sitzen Carol und Dwayne immer noch in ihrem kleinen Kaff fest. Nahezu aller Hoffnungen und auch der Illusion von einer perfekten Beziehung mit ihrem wankelmütigen Freund beraubt, lässt sie die Stunden als Krankenpflegerin verstreichen. Als der legendäre Bankräuber-Oldie Henry eingeliefert wird, weil er im Gefängnis einen Schlaganfall erlitten haben soll und seither regungslos vor sich hinvegetiert, ist ihr Interesse geweckt. Carol vermutet einen Trick des alten Haudegens, und tatsächlich gelingt es ihr nach etlichen vergeblichen Anläufen, den Oldtimer mit denkbar drastischen Mitteln (sie lässt ihn mitsamt Rollstuhl von einer Brücke fallen) tatsächlich zu Leben zu erwecken. Wenn sie ihn nicht verraten soll, muss er versprechen, an einem wagemutigen Coup mit ihr und Dwayne teilzunehmen, bei dem alle Banken der Gegend erleichtert werden sollen. Nur: Einer spielt falsch...

Es ist eine Wonne, Fiorentino und Newman zusammen spielen zu sehen und sich im rasanten Abtausch mit geschliffene Hardboiled-Dialoge zu duellieren. Sicher, sie agieren in einem kleinen Independent-Film, aber ihre Leistungen sind Auftritte von Starformat, beginnen bei dem hocherotischen Lapdance Fiorentinos, der Newman aus der Reserve locken soll, ihn aber keine Miene verziehen lässt (wenn das kein Method Acting ist!). Und so sind die stärksten Momente des Films auch die, in denen die beiden lässig und lakonisch ihren Raubzug planen und dabei immer näher zusammen rücken - nicht ohne Dwayne (ein etwas farbloser Dermot Mulroney) eifersüchtig werden zu lassen. Ein Teil des Spaßes rührt natürlich auch daher, den immer noch blendend aussehenden Newman wieder "Zwei Banditen"-Land beackern zu sehen. Das niedrige Budget ist sicherlich einer der Gründe, warum der Showdown des sympathischen Krimis vergleichsweise bescheiden ausfällt. Eine Entdeckung ist das Genreprodukt im Stil von "Red Rock West" allemal wert, auch wenn nicht alle Qualitäten auf den ersten Blick erkennbar sind. ts.

Darsteller:  Paul Newman   als Henry Manning
  Linda Fiorentino   als Carol
  Dermot Mulroney   als Wayne
  Frankie Faison  
  Susan Barnes   als Frau Foster
  Anne Pitoniak   als Frau Tetlow
  Bruce MacVittie   als Karl
  Irma St. Paule   als Frau Galer
  Michel Perron   als Guard
  Dorothy Gordon   als Frau Norton
 
Regie:  Marek Kanievska  
Buch:  E. Max Frye  
Musik:  Mark Isham  
Kamera:  Thomas Burstyn  
Produzent:  Ridley Scott  
  Tony Scott  
  Chris Zarpas  
 

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Paul Newman

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