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Leihvideo
Erhältlich seit:
08.09.2005
Originaltitel: White Noise
USA/Kanada/Großbritannien 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 16
Michael Keaton
Chandra West
Deborah Unger
Regie: Geoffrey Sax
Universal Pictures Germany

Nach sechsjähriger Kino-Absenz (nimmt man einen Gastauftritt in "First Daughter" aus) hört Ex-"Batman" Michael Keaton in dem Horrorthriller des Regienovizen Geoffrey Sax Stimmen aus dem Jenseits, die ihn um Hilfe anflehen. Aus unserer Welt kann Keaton nach einem überraschend erfolgreichen US-Startwochenende vernehmen, dass er ein respektables Comeback geschafft hat. Einmal mehr zeigte sich - wie zuletzt beim Haunted-House-Horrorhit "The Grudge - Der Fluch" - der ungebrochene Bann, den übernatürliche Dramen auf das Publikum ausüben.
Drehbuchautor Niall Johnson nimmt das angeblich real existierende "Electronic Voice Phenomenom" (EVP) als Aufhänger für seine Spukstory. Wie schon in "Poltergeist" oder zuletzt "Ring" manifestieren sich Wesen aus dem Jenseits durch das weiße Rauschen eines TV-Geräts. "White Noise" geht aber noch einen Schritt weiter: Die Geister können auch durch das statische Knacken von Radios und Handys mit den Lebenden kommunizieren.
In just jener Situation findet sich der angesehene Architekt Jonathan Rivers (Keaton) wieder, nachdem seine Frau Anna zunächst vermisst und Wochen später tödlich verunglückt aufgefunden wird. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse, wie unerklärliche Anrufe von Annas Handy, auf die der trauernde Witwer sich keinen Reim machen kann. Dann wird Jonathan von dem wildfremden Raymond (Ian McNeice) aufgesucht, der ihm mitteilt, er hätte eine Nachricht von Anna für ihn. Nach anfänglicher Ablehnung besucht er Raymond, der sein Haus in ein Aufnahmestudio für die Botschaften Verstorbener umfunktioniert hat. Nachdem Jonathan erstmals Annas Stimme auf Band vernimmt, ist er überzeugt und alsbald ebenso besessen wie Raymond. Dieser findet wenig später einen rätselhaften gewaltsamen Tod. Jonathan vernimmt fortan nicht nur die Stimme seiner Frau, sondern kann durch seine übernatürlichen Wahrnehmungen auch anderen helfen. Ein weiterer Plottwist führt ihn auf die Spur eines Serienkillers.
Keaton tritt nach missglückten Komödien wie "Jack Frost" und "First Daughter" erstmals wieder in einer ernsthaften Rolle auf. Mit ausdrucksstarken Augenbrauen und gewohnt unterschwellig sarkastischem Flair spielt er den Witwer mit dem sechsten Sinn, der Kontakt mit dem "Ghost" seiner geliebten Frau aufnehmen will. Letztlich hält der Film nicht ganz, was die reizvolle Prämisse verspricht: Vor allem aufgrund der Unerfahrenheit von Regisseur Sax bleibt die emotionale Komponente leblos wie die herumflimmernden Geisterwesen. Auch Nebendarstellerin Deborah Kara Unger als EVP-Gläubige, die sich mit Jonathan anfreundet, kann in ihrer Rolle wenig an Substanz hinzufügen. Das Gruselelement kommt ebenfalls nur verhalten zum Einsatz, da trotz obligatorischer Schockmomente keine dramatische Spannung aufrechterhalten werden kann. Da die kostengünstige Produktion schon in Kürze schwarze Zahlen schreiben wird, gibt es nichts weiter zu meckern. ara.
| Darsteller: | Michael Keaton | als Jonathan Rivers | |
|---|---|---|---|
| Chandra West | als Anna Rivers | ||
| Deborah Unger | als Sarah Tate | ||
| Ian McNeice | als Raymond Price | ||
| Sarah Strange | als Jane | ||
| Nicholas Elia | als Mike Rivers | ||
| Mike Dopud | als Detective Smits | ||
| Marsha Regis | als Polizistin | ||
| Brad Sihvon | als Pfarrer | ||
| Mitchell Kosterman | als Arbeiter | ||
| L. Harvey Gold | als Geschäftsmann | ||
| Amber Rothwell | als Susie Tomlinson | ||
| Suzanne Ristic | als Mary Freeman | ||
| Keegan Connor Tracy | als Mirabelle | ||
| Bruce Dawson | als Mark | ||
| Miranda Frigon | |||
| Aaron Douglas | |||
| Anthony Harrison | |||
| Benita Ha | |||
| Peter Bryant | |||
| April Telek | |||
| Regie: | Geoffrey Sax | ||
| Buch: | Niall Johnson | ||
| Musik: | Claude Foisy | ||
| Kamera: | Chris Seager | ||
| Produzent: | Paul Brooks | ||
| Shawn Williamson | |||
White Noise - Schreie aus dem Jenseits in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Interviews, Featurettes, Audiokommentar, Entfallene Szenen, Trailer
Star
Michael Keaton
Er verlieh der Fledermaus mit der gespaltenen Persönlichkeit zweimal Gestalt und schuf in der Verfilmung der Comics um "Batman" einen...
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