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White Squall

Bewegendes Initiationsdrama von Ridley Scott mit Jeff Bridges, basierend auf einer authentischen Geschichte.


White Squall

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Erhältlich seit:
06.06.2007

Drama/ Abenteuer

USA 1996
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 12

Jeff Bridges
Caroline Goodall
John Savage

Regie: Ridley Scott
Concorde Home Entertainment

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White Squall

Zwölf Halbwüchsige werden von ihren Eltern für ein Jahr auf dem Zweimaster "Albatross" eingeschifft. Unter den harten Bedingungen an Bord und geführt von dem erfahrenen Skipper Christopher Sheldon, sollen sie zu gestandenen Männern geformt werden. Nach anfänglichen Reibereien raufen sich die verwöhnten Jungen tatsächlich zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammmen. Doch auf der Rückreise aus der Karibik gerät das Schulschiff unvermutet in einen schweren Sturm, der die "Albatross" zum Sinken bringt...

Ridley Scott ("Thelma & Louise") hat sich für sein bewegendes Initiations-Drama einer authentischen Geschichte aus den 60er Jahren angenommen. Mit gewohnt spektakulären Bildern und viel Sinn für scharfumrissene Charaktere entwickelt er eine geradlinige Story um Verantwortung, Ehre und Vertrauen. Jeff Bridges ("Die fabelhaften Baker Boys") liefert als knorriger Kapitän wieder einmal eine Glanzvorstellung ab. Eine gelungene "Club der toten Dichter"-Variante mit beachtlichen Schauwerten.

White Squall

Visionär Ridley Scott ("Blade Runner", "Thelma & Louise") auf der Höhe seiner Kunst: Mit seinem prägnanten ästhetisierenden Stil erzählt er die authentische Geschichte der jugendlichen Besatzung des Schulschiffs "Albatross", das aus sprichwörtlich heiterem Himmel von einer tödlichen Sturmkatastrophe heimgesucht wird. Bis sich die superb realisierte Tragödie entfaltet, werden die Protagonisten unter Aufwand präziser dramaturgischer Sorgfalt im Kielwasser des Coming-of-Age-Dramas "Der Club der toten Dichter" charakterisiert.

Nach seinem gekenterten Geschichtsdrama "1492 - Die Eroberung des Paradieses" begibt sich Regisseur Scott erneut in die Gefilde der hohen Seefahrt. Doch wo "1492" eher langatmig und verloren dahinnavigierte, ist bei dem auf einer wahren Begebenheit basierenden "White Squall" der Weg, der in das titelgebende Wetterinferno mündet, das Ziel. Für das detailgenau konstruierte Drehbuch interviewte Todd Robinson den Überlebenden Chuck Cleg, aus dessen Sicht die emotionsgeladenen Ereignisse erzählt werden.

Im Jahr 1960 schifft sich der unsichere Cleg (Scott Wolf aus der TV-Serie "Party of Five") auf dem Zweimaster "Albatross" ein, der für ein Jahr durch die paradiesischen Gewässer der Karibik und des Südpazifiks kreuzen soll. An Bord befinden sich zwölf weitere Jugendliche als Crew, ein Schiffskoch, ein Shakespeare zitierender Englischlehrer und die Ärztin lice (Caroline Goodall), zudem Ehefrau des lakonischen Kapitäns Skipper Sheldon (mit systematischem Understatement vom unterbewerteten Ausnahmeschauspieler Jeff Bridges porträtiert). Diese Vaterfigur führt das Schiff mit strenger Hand. Er ist jedoch stets um Fairness und Gerechtigkeit bemüht und läßt bei Landgang auch Freiheiten wie Sex und Alkohol zu. Unter den Teenagern kristallisieren sich bald einzelne Problemfälle heraus: Gil (Ryan Phillippe) leidet seit dem Unfalltod seines Bruders an panischer Höhenangst, Frank (Jeremy Sisto) wird von der Dominanz seines steinreichen Vaters erdrückt, Dean (Eric Michael Cole) verbirgt hinter seiner arrogant-draufgängerischen Fassade seine akademischen Unzulänglichkeiten. Nach anfänglichem Aufeinanderprallen verinnerlichen sie das auf der Schiffsglocke eingeritzte Motto: "We all go as one". Doch nichts bereitet die Jungs bei ihrer dahingleitenden Reise in den Hafen des Erwachsenseins auf die Konsequenzen der pandemoniumsgleichen Gewitterböe vor, die sie mitten auf See wie aus dem Nichts heimsucht und schließlich vier Menschenleben fordern wird.

Während der 15minutigen Sturmsequenz, die mit dem Sinken des Schiffs endet, zieht Scott sämtliche Register seines Könnens. In voller Wucht krachen die Naturgewalten in gischtschäumenden Bildern hernieder, während die Emotionen von lähmender Hilflosigkeit und entsetzter Panik unter der Mannschaft hochkochen. Es ist ein unvergeßlicher Filmmoment, von einem Filmästheten genial realisiert. Aber nicht nur bei dem Höhepunkt des Films hat der Regisseur die Zügel fest in der Hand: Unter seiner umsichtigen Leitung vereinen sich die bewegende Story, technische Perfektion und das ausgezeichnete Schauspielerensemble zu einem nachdenklichen Selbsterkenntnisabenteuer, das in der Gunst möglichst vieler Zuschauern vor Anker gehen sollte. "White Squall" ist das erhoffte Filmerlebnis, in dem es Scott nach "Thelma & Louise" zum zweiten Mal gelingt, seine handwerkliche Versiertheit ganz in den Dienst einer aufwühlenden Story zu stellen. ara.

White Squall

Ein großer Sturm zieht auf - die stärkste Kraft ist der Will zu Überleben: Meister-Regisseur Ridley Scott ("1492 - Die Eroberung des Paradieses") erzählt die Geschichte des tragischen Untergangs des Schulschiffs Albatross im Herbst 1960 nach einer wahren Begebenheit.


Im Sommer 1960 sticht das Segelschulschiff Albatross in See. Ein ganzes Jahr lang soll der Zweimaster die Weltmeere durchkreuzen, Wind, Sturm und Wellen trotzen, ehe er wieder seinen Heimathafen Mystic Harbor anläuft.

An Bord befinden sich ein Dutzend Jungen, die auf ihrer Reise durch exotische Gewässer nicht nur für die Schule, sondern auch für das Leben lernen sollen. Neben Shakespeare und höherer Mathematik bei Lehrer McCrea stehen auch Segelsetzen und Navigieren bei Kapitän Christopher Sheldon, genannt Skipper, auf dem täglichen Stundenplan. Für das leibliche Wohl der Besatzung sorgt Koch Girard, als einzige Frau ist Skippers wunderschöne Frau Alice an Bord der Albatross, die von den Jungs heimlich angehimmelt wird. Am Ende der Reise sollen die Jungen zu verantwortungsbewussten Matrosen gereift und bestens vorbereitet für ihre Zeit auf dem College sein.

Die Teenager könnten nicht unterschiedlicher sein: Frank ist zwar mit dem goldenen Löffel geboren, leidet aber seit frühester Kindheit unter der erdrückenden Übermacht seines herrischen Vaters, Dean kämpft mit einer Lernschwäche und hat es nur durch einen Trick an Bord der Albatross geschafft, der zurückhaltende Gil wird seit dem tragischen Unfalltod seines geliebten Bruders von Panikattacken heimgesucht. Trotz erster Reibereien und Rivalitäten zwischen den Jungen gelingt es dem wortkargen und erfahrenem Seebären Skipper, die jugendliche Mannschaft unter seinem Motto "Einer für alle, alle für einen" zu vereinigen.

Skipper genießt vom ersten Augenblick an den uneingeschränkten Respekt der Jungen. Er zwingt sie, sich mit den eigenen Ängsten und Fehlern auseinanderzusetzen, gibt ihnen aber auch andererseits die Freiheit, ihr Leben und neue Welten zu erobern. Gemeinsam überstehen die Jungs den ersten Sturm auf hoher See, sammeln auf ihren Landgängen erste Erfahrungen in der Liebe und feiern ausgelassen in den Hafenbars und Tanzclubs. Dass es bei allem Spaß und Übermut auch Grenzen gibt, muss Frank erfahren. Als er einen Delphin aus purer Langeweile grausam umbringt, muss er die Albatross im nächsten Hafen verlassen.

Ohne jede Vorwarnung wird der Abenteuer-Törn zu einem Kampf um Leben und Tod. Ein karibischer Sturm zieht binnen kürzester Zeit auf, ohne dass die Mannschaft noch Gelegenheit hätte, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Der Mast der Albatross um knickt wie ein Zahnstocher, gischtschäumende, haushohe Wellen krachen gegen die Breitseite des Segelschiffs. Skipper und sein eingeschworenes Team müssen hilflos mit ansehen, wie die Albatross zum Spielball der übermächtigen Naturgewalten wird ...


Fesselnder Katastrophenfilm von Ridley Scott mit Jeff Bridges, Caroline Goodall, John Savage und Ryan Phillippe.

Quelle: Concorde

Darsteller:  Jeff Bridges   als Sheldon 'Skipper'
  Caroline Goodall   als Dr. Alice Sheldon
  John Savage   als McCrea
  Scott Wolf   als Chuck Gieg
  Jeremy Sisto   als Frank Beaumont
  Ryan Phillippe   als Gil Martin
  David Lascher   als Robert March
  Eric Michael Cole   als Dean Preston
  Jason Marsden   als Shay Jennings
  David Selby   als Francis Beaumont
  Julio Mechoso   als Girard Pascal
  Zeljko Ivanek   als Capt. Sanders
  Balthazar Getty   als Tod Johnstone
  Ethan Embry   als Tracy Lapchick
 
Regie:  Ridley Scott  
Buch:  Todd Robinson  
Musik:  Jeff Rona  
Kamera:  Hugh Johnson  
Produzent:  Mimi Polk Gitlin  
  Rocky Lang  
 

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