Vor dem Hintergrund diverser Berliner Punker- und Hausbesetzerkrawalle, die er für seine Publicity-Coups gelegentlich gezielt als Kulisse sucht, lanciert der ebenso umstrittene wie rücksichtslose amerikanische Musikmanager Kenneth Barlow die Karriere des grundsätzlich eher zur Biederkeit neigenden Synthiepop-Starlets Moody. Dabei pumpt er sich unaufhörlich mit Drogen voll, quengelt vergangenen Zeiten hinterher und setzt munter das Leben seines Klienten aufs Spiel.
Schwer zu sagen, wer bei dieser schwer verdaulichen, fragmentarisch anmutenden Aneinanderreihung von gesellschaftskritischen Phrasen, Genrefilmelementen und Showbizklischees der Bedröhntere war, Hauptdarsteller Dennis Hopper, Innovator Roland Klick ("Deadlock") oder die Punks, die in Statistenrollen alles kaputt kloppen. Ergebnis der Bemühungen ist in jedem Fall ein kurioses Zeitdokument aus der Hausbesetzerära mit einer selbst für Hopper'sche Verhältnisse erlesen überdrehten Maniac-Performance.