
Ein Virus hat die Menschheit bis auf klägliche Reste dezimiert. Jetzt vegetieren die Überlebenden in einem ummauerten, vier Städte umfassenden Areal und ächzen unter dem Joch einer Militärdiktatur, gegen die sich in den Randgebieten Widerstand in Form marodierender Gangs regt. Der gesetzestreue Jüngling Shawn soll den Rebellenführer Jude Black aufspüren, mit dem er einst die Schulbank im Kinderlager drückte. Gemeinsam mit dem Kopfgeldjäger Dragon begibt er sich auf eine gefahrvolle Suche, in deren Verlauf interessante Enthüllungen warten.
James Boss, B-Movie-Darsteller der zweiten Reihe mit bislang recht überschaubarer Filmografie, verwirklicht sich als Regisseur, Produzent, Cutter und selbstredend auch Hauptdarsteller eines B-Actionfilms, den er praktisch ohne fremdes Zutun und mit spürbarer Ambition in jeder der genannten Beziehungen für ein minimales Budget aus dem Wüstenboden stampfte. Für solche Verhältnisse eine ausgesprochen originelle und geglückte Angelegenheit in zuweilen geradezu künstlerisch anmutender Gesamtgestaltung. Interessanter Versuch, man dürfte von Boss noch hören.