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Wie das Leben so spielt

Komödie mit Adam Sandler als Starkomiker, der von seiner unheilbaren Krankheit erfährt und sein Leben überdenkt.


Wie das Leben so spielt (2 DVDs, Fan-Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
21.01.2010

Originaltitel: Funny People

Komödie/ Drama

USA 2009
Laufzeit: 140 Min.
FSK: ab 12

Adam Sandler
Seth Rogen
Leslie Mann

Regie: Judd Apatow
Universal Pictures Germany

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Wie das Leben so spielt (2 DVDs, Fan-Edition)

Starkomiker George Simmons befindet sich gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er von seiner unheilbaren Bluterkrankung erfährt. Sein Arzt eröffnet ihm, dass er nur noch ein Jahr zu leben hat. Simmons muss gerade in seiner schwierigen Situation feststellen, dass er keine richtigen Freunde hat und die einzige Frau, die er wirklich liebte, betrog. Er stellt den aufstrebenden, erfolglosen Standup-Comedian Ira als Assistenten und Mädchen für alles ein. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden.

Komödien-As Judd Apatow ("Jungfrau (40), männlich, sucht") schart seine liebsten Mitarbeiter und Kollegen um sich, um den Mikrokosmos der Standup-Comedian-Szene zu erforschen und der existenziellen Fragen nachzugehen, ob man, wenn man eine zweite Chance bekommt, tatsächlich in der Lage ist, sein Leben zu ändern. Adam Sandler ("Die Wutprobe") gibt eine starke Performance in den komischen wie ernsten Szenen, die Sympathien des Publikums liegen aber vor allem bei dem von Seth Rogen gespielten Verlierer an seiner Seite.

Wie das Leben so spielt (2 DVDs, Fan-Edition)

Wehmütiger Insider-Blick auf die Standup-Comedian-Szene von und mit einschlägigen Profis.

Der als Produzent, Autor und Regisseur derzeit erfolgreichste Funny Man im amerikanischen Kino, Judd Apatow, erkundet die von Nerds bevölkerte Standup-Comedian-Szene und verarbeitet dabei eigene Erfahrungen. Seine "Funny People" besetzte er mit Mitarbeitern aus seinen vergangenen Filmen und anderen Schauspielern vom Fach. So wirkt die Tragikomödie, die gleichzeitig auch die existenzielle Frage stellt, ob ein Mensch sein Leben im Angesicht des Todes wirklich ändert, in seinen besten Momenten wie ein entspanntes und sehr familiäres 15-jähriges Klassentreffen. Man spürt immer Apatows Sympathie getränkten Blick auf die Figuren, auch wenn diese nicht nur sympathische Eigenschaften haben und der Konkurrenzkampf untereinander ein harter ist.

Den Senior gibt dabei Adam Sandler, mit dem Apatow früher in einer WG zusammenwohnte und hier erstmals zusammenarbeitet. In einer starken Performance spielt der Komödienstar einen Komödienstar. George hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann - Geld, Ruhm und Frauen. Als er erfährt, dass er an einer üblicherweise tödlich verlaufenden Blutkrankheit leidet, merkt er, dass er keine echten Freunde, keine Frau an seiner Seite hat. Doch davon ungerührt macht er weiter wie bisher. Fast. In einem Improclub, wo das Publikum erstaunt auf seine düsteren Witze reagiert, erlaubt er sich ein Zeichen der Schwäche. Der erfolglose Nachwuchs-Comedian Ira wird Zeuge davon und prompt als Assistent engagiert. Der von Seth Rogen (u.a. in Apatows zweiter Regiearbeit "Beim ersten Mal" und dem von Apatow produzierten "Superbad" zu sehen) gespielte herzensgute, junge Mann ist der eigentliche Sympathieträger. Er teilt sich die Wohnung mit zwei anderen Jung-Komikern. Jonah Hill (mit Rogen in "Beim ersten Mal" und "Superbad"), gibt den einen, Jason Schwartzman, der auch den Score mitverantwortet, den anderen. Diese Dreier-WG sorgt für einen guten Teil der Komik. Zum Ensemble gehören außerdem echte Familienmitglieder, wie Apatows Frau Leslie Mann und ihre beiden Töchter. Etliche echte Komödienveteranen treten als sie selbst auf. Einen prägnanten, aber zu kurzen Auftritt hat Eric Bana als australischer Macho.

Witze, Oneliner sowie Situations- und Dialogkomik werden dem Thema entsprechend genauso auf, wie hinter den Bühnen geboten und variieren von saukomisch bis Standard, wobei die hinter der Bühne meist die besseren sind. Der Einblick in das Leben der Funny People, den Apatow dem Zuschauer gewährt, macht Spaß, da man den Menschen vor und hinter der Kamera ihre Liebe zum Thema ansieht und wunderbare Details, wie die an den Anfang gesetzten Telefonstreiche des jungen Sandlers, damals von Mitbewohner Apatow gefilmt, ungemein authentisch wirken. Apatow hätte bei der auf 140 Minuten ausgebreiteten Geschichte aber deutlich straffen und strukturieren und bei den zahlreichen Comedian-Auftritten kürzen können. Bei manchen der ernsthaften Passagen und moralischen Botschaften mag er für ein europäisches Publikum ein bisschen zu dick auftragen. Das US-Publikum, das am Startwochenende nicht ganz so zahlreich in die Kinos strömte wie noch "Beim ersten Mal" hätte sich womöglich mehr Fun statt Ernst vom Großmeister der Komödie erwartet. hai.

Wie das Leben so spielt (2 DVDs, Fan-Edition)

Der erfolgreiche Comedian George Simmons (Adam Sandler) bekommt, was nur wenige kriegen: Eine zweite Chance! Daraufhin beschließt er, sein eher oberflächliches Leben gründlich zu ändern. Mit seinem Assistenten, dem Nachwuchs-Comedian Ira (Seth Rogen), macht er sich daher auf zu den wichtigsten Menschen und Orten seines bisherigen Lebens: darunter die Bühne seines ersten Auftritts und die verpasste große Liebe (Leslie Mann)...

Quelle: Universal Pictures

Disc 2
- Unveröffentlichte Szenen
- Erweiterte & Alternative Szenen
- Gag Reel
- Textpatzer - "Line-o-rama"
- Dokumentationen: Funny People Tagebücher - Judds Highschool Radio Show
- Musik: James Taylor Live - Adam & Jon Brion
- Aus den Archiven
- Die Filme von George Simmons
- Telefonscherz 1990 - "Der Genervte"
- "Yo, Herr Lehrer" - Episode
- Hinter den Kulissen

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Adam Sandler   als George Simmons
  Seth Rogen   als Ira Wright
  Leslie Mann   als Laura
  Eric Bana   als Clarke
  Jonah Hill   als Leo Koenig
  Jason Schwartzman   als Mark Taylor Jackson
  Aubrey Plaza   als Daisy Danby
  Maude Apatow   als Mable
  Iris Alatow   als Ingrid
  RZA   als Chuck
  Aziz Ansari   als Randy
  Torsten Voges   als Dr. Lars
  Allan Wasserman   als Dr. Stevens
  Rod Man   als Rod Man
  Wayne Federman   als Komödiant und Zauberer
  Mike O'Connell   als MySpace Escort
  James Taylor   als James Taylor
  Nicole Parker   als Dawn
  Nydia McFadden   als Mandy
  Andy Dick   als Andy Dick
  Charles Fleischer   als Charles Fleischer
 
Regie:  Judd Apatow  
Buch:  Judd Apatow  
Musik:  Jason Schwartzman  
  Michael Andrews  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Produzent:  Judd Apatow  
  Clayton Townsend  

"Es gibt keine Geschmacksgrenzen mehr"

Judd Apatow ist Hollywoods neuer King of Comedy. Mit seiner dritten Regiearbeit "Wie das Leben so spielt" wagt sich der Erfolgsproduzent an seinen bislang ambitioniertesten Stoff.

"Wie das Leben so spielt" ist ein tragikomischer Film über tragikomische Menschen: Komiker! (Foto: Universal) Großansicht

"Wie das Leben so spielt" ist ein tragikomischer Film über tragikomische Menschen: Komiker! (Foto: Universal)

"Wie das Leben so spielt" vereint mit Adam Sandler, Seth Rogen und Jonah Hill beliebte US-Komiker, dennoch ist es keine übliche Komödie.

Sicherlich ist es schwierig, diesen Film zu kategorisieren. Es geht zwar um Komiker, aber im Fokus stehen nicht die Gags, sondern die Story. Ich denke, es ist uns gelungen, beides erreicht zu haben: Einerseits erhält man einen realistischen Einblick in die Probleme von Komikern, andererseits kommt der Humor nicht zu kurz.

Adam Sandler zeigt sich in seiner Rolle nicht immer sympathisch. War es schwierig, ihn dafür zu gewinnen?

Wir beide kennen uns schon sehr lange, haben in unserer Anfangszeit sogar in einer WG gelebt. Adam sagte mir, was immer dein nächster Film ist, ich möchte dabei sein. Es gab nie einen Moment, in dem er etwas ablehnte, weil er dadurch Sympathiepunkte verlieren könnte. Für einen Regisseur ist es eine Traumsituation, wenn ihm der Star voll und ganz vertraut.

In den USA blieb das Einspielergebnis hinter den Erwartungen zurück.

Man hofft zuerst, dass zumindest die Investoren ihr Geld zurückkriegen, und sich der Film letztendlich bezahlt gemacht hat. "Wie das Leben so spielt" stach aber auch vom sonstigen Sommerprogramm der Kinos heraus. "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" ist sicherlich besser gelaufen, weil er viele Effekte aufweist. Dennoch hoffe ich, dass da draußen immer noch ein Publikum existiert, das nach menschlichen Geschichten schreit. Immerhin landete unser Film sofort auf Platz eins der US-Kinocharts.

Mag es vielleicht auch daran gelegen haben, dass sich die Leute unter dem Originaltitel "Funny People" etwas anderes vorstellten?

Ich gebe zu, dass es schwierig zu kommunizieren ist, was dahintersteckt. Es ist etwas komplizierter als bei "Jungfrau (40), männlich, sucht ...", wo allein schon der Titel verrät, um was es geht. Wir standen vor der Herausforderung, wie wir es sagen sollen, dass unser Film anders ist. Keine durchgedrehte Komödie, sondern eine mit Tiefgang, die auch fast zweieinhalb Stunden dauert. Ich war immer der Meinung, ehrlich zu sein und genau das zu kommunizieren. Manche Zuschauer können sich darauf einlassen, andere wollen ihr Gehirn lieber nicht anstrengen, weil sie müde sind und nur noch mit leichter Kost abgelenkt werden wollen. Aber das Kino ist ja nur der Anfang. Danach kommt der Film auf DVD heraus und wird im Pay-TV gezeigt. Spätestens in zwei Jahren hat jeder etwas von "Wie das Leben so spielt" gehört. Davon bin ich überzeugt.

Leichte Kost sind sicherlich Gags, die unter die Gürtellinie zielen, von denen es auch bei Ihnen reichlich gibt. Hungert das Publikum heutzutage eher nach derart derben Witzen?

Sagen wir mal so, es gibt nicht mehr viele Geschmacksgrenzen, die noch auszutesten wären. Insofern funktionieren Komödien ähnlich wie Horrorfilme, in denen auch ständig neue Wege ausprobiert werden, wie sich Zuschauern noch gruseln lassen. Die größten Lacher bekommt man, wenn Gags eine Schockwirkung haben.

Warum arbeiten Sie immer wieder mit dem gleichen Personal?

Inzwischen sind wir zu einer großen Gruppe angewachsen und wir alle können nun mal gut miteinander. Als ich mit "Wie das Leben so spielt" anfing, fragte ich Adam Sandler, mit welchem Komiker der neuen Generation er hier gern zusammenarbeiten möchte. Er antwortete auf Anhieb: Seth Rogen. Aber wir sehen uns ständig neue Talente an, und Eric Bana ist ein Typ, mit dem wir noch nie etwas zu tun hatten, aber wir stellten sein komisches Potenzial nie infrage. Man darf nicht vergessen: Seine Karriere hat er als Stand-up-Comedian begonnen.

Wie sehen Ihre nächsten Projekte aus?

Ich habe gerade "Get Him to the Greek" produziert, in dem Jonah Hill und Russell Brand die Hauptrollen spielen werden. Die Komödie soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Als Regisseur und Drehbuchautor nehme ich nach "Wie das Leben so spielt" erst einmal eine Pause. Mein Kopf ist gerade so leer, dass ich die nächsten sechs Monate nur noch Bücher lesen und Filme sehen möchte, die schon lange auf meiner Liste stehen.

 

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