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Wie ein wilder Stier

Höhen und Tiefen im Leben eines Sportlers. Robert De Niro bekam für seine überaus genaue Darstellung des Boxers Jack La Motta den begehrten "Oscar".


Wie ein wilder Stier

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Erhältlich seit:
14.03.2008

Originaltitel: Raging Bull

Action

USA 1980
Laufzeit: 123 Min.
FSK: ab 16

Robert De Niro
Cathy Moriarty
Joe Pesci

Regie: Martin Scorsese
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Wie ein wilder Stier

Ende der 40er Jahre schlägt sich der New Yorker Berufsboxer Jake LaMotta, wegen seiner ungezügelten Energie von Freund wie Feind "Raging Bull" genannt, zum Schwergewichtschampion und Liebling des nach einem weißen Helden gierenden Publikums hoch. Unschöne Machenschaften seines mafiösen Bekanntenkreises und die eigene charakterliche Labilität sorgen dafür, daß der Höhenflug nicht allzu lange andauert, und so schlägt Jake nach seinem letzten Auftritt im Boxring eine Karriere als mäßig erfolgreicher Nachtclub-Komiker ein.

Für das Budget von 15 Mio. Dollar inszenierte Martin Scorsese 1980 nach einem Drehbuch seines Hofschreibers Paul Schrader diese bis ins Detail milieugetreue Sportler-Biografie, deren beinharte Kampfszenen neue Maßstäbe setzten. Robert De Niro liefert in der Hauptrolle die vielleicht beste Leistung seiner Laufbahn und fraß sich, um den Boxer auch am Ende seiner Karriere glaubwürdig darzustellen, über vierzig Pfund Übergewicht an. Der späte LaMotta rezitiert Teile des Monologs von Marlon Brando in "On the Waterfront", und der Regisseur gönnt sich sein obligatorisches Cameo als Bühnenarbeiter im "Barbizon". Zwei Oscars (De Niro, bester Schnitt).

Wie ein wilder Stier

"Wie ein wilder Stier" ist die meisterhafte, in Schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta. In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in "Little Italy" stammende La Motta (Robert De Niro) gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein trauriger Abstieg beginnt. Seine Gewalttätigkeit, die ihm im Ring zum Sieg verhalf, beginnt sein Leben außerhalb der Boxarenen zu zerstören... Für die brillante Darstellung von La Motta erhielt Robert De Niro einen Oscar[r].

Quelle: Fox

" Audiokommentar von Regisseur Martin Scorsese und Cutterin Thelma Schoonmaker
" Audiokommentar von der Crew und den Schauspielern
" Audiokommentar "Der Geschichtenerzähler" mit Paul Schrader, Jake La Motta. u. A.

Quelle: Fox

Darsteller:  Robert De Niro   als Jake La Motta
  Cathy Moriarty   als Vickie La Motta
  Joe Pesci   als Joey La Motta
  Frank Vincent   als Salvy
  Nicholas Colasanto   als Tommy Como
  Theresa Saldana   als Lenore La Motta
  Mario Gallo   als Mario
  Frank Adonis   als Patsy
  Joseph Bono   als Guido
  Charles Scorsese   als Charlie
  Martin Scorsese  
 
Regie:  Martin Scorsese  
Buch:  Paul Schrader  
  Mardik Martin  
Kamera:  Michael Chapman  
Produzent:  Irwin Winkler  
  Robert Chartoff  

Obamas peinliches DVD-Geschenk

Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?

Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox) Großansicht

Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)

Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".

Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:

  1. Citizen Kane
  2. Der Pate
  3. Casablanca
  4. Wie ein wilder Stier
  5. Singin' in the Rain
  6. Vom Winde verweht
  7. Lawrence von Arabien
  8. Schindlers Liste
  9. Vertigo - Aus dem Reich der Toten
  10. Der Zauberer von Oz
  11. Lichter der Großstadt
  12. Der Schwarze Falke
  13. Krieg der Sterne
  14. Psycho
  15. 2001 - Odyssee im Weltraum
  16. Boulevard der Dämmerung
  17. Die Reifeprüfung
  18. Der General
  19. Die Faust im Nacken
  20. Ist das Leben nicht schön?
  21. Chinatown
  22. Manche mögen's heiß
  23. Früchte des Zorns
  24. E.T. - Der Außerirdische
  25. Wer die Nachtigall stört

 

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Star

Robert De Niro

Ausnahmeschauspieler, Chamäleon, legitimer Nachfolger des Jahrhundertmimen Marlon Brando: Für den 1943 in New York geborenen Robert De Niro...

 

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Joe Pesci

Kleingauner, Mobster, Großstadtratten, miese Ganoven und Mafiosi sind ebenso eine Spezialität des 1943 geborenen Joe Pesci wie auch nervöse,...