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Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe Lucky das Fliegen beibrachte

Sympathisches Zeichentrickabenteuer nach einem italienischen Kinderbucherfolg.


Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe Lucky das Fliegen beibrachte

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Erhältlich seit:
21.10.2010

Originaltitel: La gabbianella e il gatto

Zeichentrick

Italien 1998
Laufzeit: 76 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Enzo d'Alò
Ascot Elite Home Entertainment

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Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe Lucky das Fliegen beibrachte

Der von Vittorio und Rita Cecchi Gori produzierte, teuerste italienische Animationslangfilm aller Zeiten ist ein ehrgeiziges, betont unamerikanisches Projekt, das inhaltlich und stilistisch mehr zu bieten hat als die meisten Kinderfilme. Enzo d'Alo, erprobter Zeichentrick- und Musikvideoregisseur (u.a. für Paolo Conte) verfilmte den Bestseller von Luis Sepulveda über Toleranz und Respekt gegenüber "Andersartigen" einfühlsam, humorvoll und innovativ.

In die eigentliche Geschichte wird der Zuschauer von einem keinen Jungen eingeführt, der mit seinem immerzu Verse dichtenden Vater sowie einer verführerischen Katze in einer Hafenstadt zusammmenlebt. Zu dritt erfinden, malen und schreiben sie die Story über eine von der Ölpest verseuchte, sterbende Möwenmutter, die Kater Zorbas mit dem Ausbrüten ihres letzten Eis beauftragt. Das nach und nach ausgeheckte Geschehen wird zur "Wirklichkeit" und die aus der Fantasie des Jungen und seines Vaters entsprungenen Figuren erscheinen schließlich tatsächlich in ihrer Wohnung, um um Hilfe für die kleine Möwe Kiki (nur im Titel heißt sie seltsamerweise Lucky) zu bitten. Als Höhepunkt und Happy-End bringen die Protagonisten der Rahmenhandlung zusammen mit den Geschöpfen ihrer Vorstellungskraft dem Möwenwaisenkind das Fliegen bei.

All das ist mit von Real World (Label von Peter Gabriel) produzierten, nicht sehr überzeugenden Songs und den etwas überflüssigen Auftritten einer feindlich gesinnten Rattenbande gespickt. Und obwohl die erstaunlichen, clipartigen Jenseits- und Traumeinlagen das Zielpublikum überfordern könnten, lassen die guten italienischen und französischen Einspielergebnisse auch hierzulande auf viele junge Freunde der anspruchsvollen Unterhaltung hoffen. csz.

 
Regie:  Enzo d'Alò  
Buch:  Enzo d'Alò  
  Umberto Marino  
Musik:  David Rhodes  
Produzent:  Vittorio Cecchi Gori  
  Rita Cecchi Gori  
 

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