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Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?

Federleichte romantische Komödie über zwei, die sich suchen und finden - und eigentlich nach zehn Tagen wieder loswerden wollen.


Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?

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Erhältlich seit:
13.11.2003

Originaltitel: How to Lose a Guy in 10 Days

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 6

Kate Hudson
Matthew McConaughey
Adam Goldberg

Regie: Donald M. Petrie
Paramount Home Entertainment

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Kate Hudson und Matthew McConaughey spielen als Hollywoods neues Traumpaar mit verdeckten Karten - in der vertracktesten Liebeskomödie des Jahres.

In Bens Armen schmelzen die Frauen nur so dahin (Foto: UIP) Großansicht

In Bens Armen schmelzen die Frauen nur so dahin (Foto: UIP)

Es gibt sie noch, die romantischen Komödien über komische Romanzen, die mit viel Verve und trotzdem federleicht auf dem schmalen Grat zwischen Taschentuch und Zwerchfellattacke balancieren, ohne in die eine oder andere Richtung abzurutschen. Regisseur Donald Petrie gelingt dieses Kunststück, weil er über eine spritzige Grundidee, ein flottes Drehbuch, perfektes Timing und die idealen Protagonisten verfügt.

Die vielzitierte Chemie zwischen zwei Darstellern stimmte wohl selten besser als zwischen Kate Hudson und Matthew McConaughey. Wenn Hudson dem Traumprinzen das Taschentuch auf die Nase drückt, dieser zwar mit Mord im Blick aber äußerlich in stoischer Ruhe brav schnäuzt, brennt das Kino.

Andie lässt sich in Bens Wohnung gleich mal häuslich nieder (Foto: UIP) Großansicht

Andie lässt sich in Bens Wohnung gleich mal häuslich nieder (Foto: UIP)

Beziehungskiller

Und wenn in einem Film "Bullshit" nicht als Fluch, sondern als Beziehung stiftende Liebesformel Verwendung findet, ist schnell klar, dass es sich bei "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen" um eine Komödie der etwas anderen Art handelt: In New York kreuzen sich die Wege der Journalistin Andie (Hudson) und des Werbefachmanns Ben (McConaughey).

Sie soll in einer Kolumne über die Fehler in jungen Beziehungen schreiben - und im Selbstversuch einen Mann innerhalb von zehn Tagen dazu bringen, sie zu verlassen. Er dagegen lässt sich, um an einen großen Auftrag zu kommen, auf eine Wette ein, eine beliebige Frau innerhalb der selben Frist in sich verliebt machen zu können: Andie!

Noch ist unklar, wer in dem verzwickten (Beziehungs-)Poker das bessere Blatt in den Händen hält (Foto: UIP) Großansicht

Noch ist unklar, wer in dem verzwickten (Beziehungs-)Poker das bessere Blatt in den Händen hält (Foto: UIP)

Verdeckte Karten

Nach dem gelungenen Anbandeln ziehen beide folgerichtig ihr Spielchen ab: Andie verwandelt sich in eine Breitbandzicke mit ausgeprägtem Klammerreflex, die durch versaute NBA-Finals, Blitzeinzug in seine Wohnung und gesprengte Pokerabende Ben das Single-Leben wieder so richtig schmackhaft macht. Der jedoch beißt auf die Zähne und läuft zum wahren Don Juan auf, um sie zumindest bis zur Firmen-Party zu halten, dem Stichtag der Wette.

Beide Hauptdarsteller sind sich dabei nicht zu schade für die irrsten Einfälle der Drehbuchautoren Kristen Buckley und Brian Regan. Die innere Dynamik des verdeckten Spiels mit falschen Karten sorgt zusätzlich für Drive, und auch die plakativen Sidekicks leisten ihren Beitrag zum munteren Reigen.

Richtig kompliziert wird es, als Ben Andie zu seinen Eltern nach New Jersey einlädt. Abseits vom hektischen Big Apple, kommen sich die beiden endlich wirklich näher. Doch der Tag der Entscheidung, Redaktionsschluss und Firmenparty, und damit das Ende der Charade rückt unaufhaltsam heran...

Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?

Mehr Liebe denn Hiebe bevorzugte das US-Publikum kurz vor dem Valentinstag. So überflügelte die romantische Komödie mit Matthew McConaughey und Kate Hudson mühelos Jackie Chans neuen Actionspaß "Shanghai Knights". Dabei steht die Variation einer üblichen Romantikkomödien-Prämisse auf dem Programm. Hier spielen beide Protagonisten im Spiel der Liebe nicht mit offenen Karten. Als Datemovie angepriesen, handelt es sich vielmehr um ein Chickflick, dem vorwiegend die weibliche Klientel zusprechen wird.

Als Drehbuchvorlage dient ein Frauenratgeber von Michelle Alexander und Jeannie Long, welcher die großen und kleinen Fehltritte, die im Umgang mit dem anderen Geschlecht besser vermieden werden sollten, beschreibt. Diese Unarten der Frauen, mit denen sie innerhalb von maximal zehn Tagen jeden potenziellen Langzeit-Partner vergraulen, umfassen etwa Klammern, Rücksichtslosigkeit, Eifersucht und Überbesorgtheit. Ein Paradebeispiel hierfür ist eine der Freundinnen der Journalistin Andie Anderson (Hudson). Dies bringt ihre Chefredakteurin (Bebe Neuwirth) auf die Idee, Andie einen Artikel schreiben zu lassen, wie man einen neuen Freund in zehn Tagen wieder los wird. Zu Recherchezwecken will sie sich am selben Abend in einer angesagten Bar ein Opfer suchen, das sie schnell in dem gutaussehenden Werbefachmann Ben Berry (McConaughey) findet. Andie ahnt natürlich nicht, dass auch er keine lauteren Absichten hat. Denn um einen dicken Auftrag mit einer Diamantenfirma zu landen, hat er eine Wette von zwei Kolleginnen und seinem Boss angenommen. Er behauptet, jede Frau in ihn verliebt machen und dies in zehn Tagen bei einer großen Firmenparty beweisen zu können. So verbringen Andie und Ben ihren ersten gemeinsamen romantischen Abend, wobei jeder den anderen nur als Mittel zum Zweck sieht. Ihr nächstes Date ist bei einem Knicks-Basketballspiel und nachdem Andie Ben geködert hat, zeigt sie erste Anzeichen von kalkulierter Biestigkeit, indem sie ihn zweimal während der spannensten Momente zum Getränkeholen schickt. Doch so einfach lässt sich Ben nicht abschütteln und so beginnt Andie in den folgenden Tagen immer schwerere Geschütze aufzufahren. Sie dekoriert seine Wohnung um, platziert ihre Hygiene- und Schminkartikel gut sichtbar in seinem Badezimmer, plant ihre zukünftige Heirat - macht schlicht alles, was jeden Kerl in die Flucht schlagen würde. Doch Wette ist Wette, und so nimmt Ben die zunehmend unausstehlichere Andie sogar mit nach Hause zu seinen bodenständigen Eltern. In dieser "Normalität" verleben sie erstmals ungekünstelte Momente miteinander und bei der Ballsaal-Party ist klar, dass ihre Gefühle ihren ursprünglichen Motiven ins Gehege gekommen sind.

Beim Finale, bei dem die beiden Lug und Trug des anderen durchschauen, drückt Regisseur Donald Petrie auf die Tränendrüse, doch das Happy End ist nicht fern. Größter Trumpf ist die stimmige Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Vor allem Hudsons Performance ist glänzend, auch wenn das Material manchmal dröge ist und sie sich zickig geben muss. Wie in vielen romantischen Komödien spielt auch hier der Big Apple einen malerischen Part. Diverse Weichzeichner-Aufnahmen verleihen der Romantikkomödie einen leicht entrückten Look, was federleichtem, realitätsfremden Eskapismus wie diesem auch gut zu Gesicht steht. ara.

Darsteller:  Kate Hudson   als Andie Anderson
  Matthew McConaughey   als Ben Barry
  Adam Goldberg   als Tony
  Michael Michele   als Spears
  Shalom Harlow   als Green
  Bebe Neuwirth   als Lana Jong
  Robert Klein   als Phillip Warren
  Kathryn Hahn   als Michelle
  Thomas Lennon   als Thayer
  Annie Parisse   als Jeannie
 
Regie:  Donald M. Petrie  
Buch:  Kristen Buckley  
  Brian Regan  
  Burr Steers  
Musik:  David Newman  
Kamera:  John Bailey  
Produzent:  Lynda Obst  
  Robert Evans  
  Christine Forsyth-Peters  

Hudson eine zickige Hexe mit Stinkefüßen?

Der eine kriegt Ärger, weil er Kates laschen Händedruck verspottete, während sie anderen freiwillig von Problemen mit Fußschweiß berichtet …

Mit Fußpilz auf Gespensterjagd: Kate Hudson (Foto: UIP) Großansicht

Mit Fußpilz auf Gespensterjagd: Kate Hudson (Foto: UIP)

"Hauptsache man spricht über mich", scheint zurzeit die Devise von Kate Hudson zu sein. Die Beziehungsexpertin aus "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" ist gerade auf großer Promotour für ihren Horrorthriller "Der verbotene Schlüssel", der sie als Pflegekraft in einem Geisterhaus zu New Orleans gar gruselige Dinge erleben lässt.

Ein Schauer über den Rücken lief dabei einer britischen Journalistin - aber nicht etwa, weil Kate so eindringlich spielte, sondern weil sie im Interview einen verheerenden Eindruck hinterließ: "Hudson ist eine klapprige Langweilerin mit einem wachsweichen Händedruck und einer mürrischen Schnute. Erst wenn das Mikrofon angeschaltet wird, wacht sie auf."

Hudson konterte über ihren Sprecher nur knapp: "Der Artikel dieser Frau sagt mehr über die Autorin aus als über mich."

No woman, no cry

Eine recht souveräne Antwort, doch was Kate anderen Pressevertretern erzählte, sorgte für verständnisloses Kopfschütteln und angewidertes Stirnrunzeln. So brüstete sich Kate, dass sie auch privat einiges mit Geistern am Hut habe. Mit ihrer Mama Goldie Hawn und Stiefvater Kurt Russell will sie per Ouija-Brett mit den Seelen Verstorbener Kontakt aufgenommen haben:

"Ich habe das mit meinen Liebhabern, mit meinen Freundinnen und mit Mama und Kurt gemacht. Kurt war dabei das beste Medium."

Auf dem auch als "Hexenbrett" bezeichneten Instrument bewegen die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Händen einen Zeiger, der auf Buchstaben deutet und so angeblich eine Nachricht aus dem Jenseits übermittelt.

Auf die Frage, ob sie das Ganze auch schon mit ihrem Ehemann Chris Robinson, dem Sänger der Black Crowes, ausprobiert habe, meinte sie: "Nein, aber wenn, dann würden wir Bob Marley bitten, noch einmal für ein letztes Konzert unter die Lebenden zurückzukehren."

Nebenbei gestand Hudson, dass sie ihren Gatten durch ihre Schweißfüße erobert hat: "Ich wollte ihm beim ersten Date meine Narben vom Ballett zeigen und habe meine Schuhe ausgezogen - leider stanken meine Füße ziemlich. Mir war das extrem peinlich, aber Chris fand's süß."

Wir freuen uns schon auf weitere Details aus Kates Leben.

 

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