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Wild Things

Verschachtelt-erotischer Thriller um die fatale Beziehung zwischen einem gutaussehenden Lehrer und zwei seiner Schülerinnen.


Wild Things

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Erhältlich seit:
02.11.2006

Thriller

USA 1998
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16

Kevin Bacon
Matt Dillon
Neve Campbell

Regie: John McNaughton
Highlight Communications (Deutschland)

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Wild Things

Kelly van Ryan versucht ihren Lehrer Sam Lombardo zu verführen, doch der unterhielt eine Beziehung mit deren Mutter und ist dementsprechend desinteressiert. Wütend bezichtigt Kelly ihn daraufhin der Vergewaltigung. Es kommt zum Prozeß. Ein zweites Mädchen meldet sich mit einer ähnlichen Geschichte zu Wort. Im Zuge des Kreuzverhörs wird das Teenager-Duo der Lüge überführt. Lombardo erhält für die Rufschädigung von Kellys Mutter eine fürstliche Abfindung. Da stellt sich heraus, daß kaum etwas so ist, wie es scheint...

Sündenbabel Florida: Ähnlich wie David Lynch in "Blue Velvet" zerpflückt John McNaughton ("Henry - Portrait of Serial Killer") hier den amerikanischen Traum in seine Einzelteile: Unter der glitzernden Oberfläche aus Erfolg, Macht und Schönheit entdeckt er eine dekadente Melange aus Gier, Selbstsucht und skrupelloser seelischer Grausamkeit. Genial gegen den Strich besetzte Anti-Helden - Scream-Queen Neve Campbell und Denise Richards ("Starship Troopers") -, höchst ästhetische Bilder (Kamera: Jeffrey L. Kimball) und ein typischer film noir-Plot machen diesen Thriller wirklich sehenswert. Nicht nur für Krimi-Freunde ein Muß!

Wild Things

Die erotisch aufgeheizte Seifenoper-Sensationslust von "Beverly Hills 90210" paart sich in dem verschachtelten Teen-Thriller "Wild Things" mit der Exzentrik und dem surrealen Humor von "Twin Peaks". Versehen mit diabolisch-cleveren Twists, spielt sich das hitzig-schwüle Geschehen im sonnigen Florida ab, wo sich Alligatoren nicht nur der schuppigen, sondern auch der attraktiven zweibeinigen Art nur so tummeln.

Die Handlung ist von Anfang bis Ende mit falschen Fährten gespickt, die den Zuschauer auf Trab halten. Keiner der vier Hauptdarsteller ist das, was er oder sie zunächst vorzugeben scheint. Regisseur John McNaughton ("Henry: Portrait Of A Serial Killer") zeigt ein geschicktes Händchen, seine Protagonistinnen, "Scream"-Heroine Neve Campbell und "Starship Trooper" Denise Richards gegen den Strich zu besetzen. Beide ansonsten die Verkörperung des netten Mädchens von nebenan, verdrehen hier als wilde Früchtchen außer Rand und Band selbst so gestandenen Mannsbildern wie Kevin Bacon und Matt Dillon den Kopf. Sie besuchen die selbe Highschool, kommen jedoch von jeweils gegensätzlichen Polen der Gesellschaft. Suzie (Campbell) ist eine laszive Trailerpark-Göre, während Kelly Van Ryan (Richards) als snobistisches, ultrasexy Rich Girl auffällt. Kelly hat ein schmachtendes Auge auf ihren attraktiven Lehrer Sam Lombardo (Matt Dillon) geworfen, der hofft, sich in der Society-Hierarchie nach oben heiraten zu können. Nachdem Kelly Lombardo der Vergewaltigung bezichtigt, verliert er Job und Ansehen. Doch bei der Gerichtsverhandlung stellt sich seine Unschuld heraus, und Kellys Mutter ("Die Hure" Theresa Russell perfekt als steinreiches Lotterluder) zahlt ihm schließlich über acht Mio. Dollar Schmerzensgeld für sein verpfuschtes Leben. Eigentlich Ende gut, alles gut, doch der verbissene Cop Ray Duquette (Kevin Bacon) wittert faules Spiel und läßt mit seinen Nachforschungen nicht locker.

Die eigentlichen Motivationen und Psychologie der Beteiligten wird von McNaughton Schicht um Schicht freigelegt, wobei es zu immer neuen Überraschungen wie Mord und Totschlag kommt. Reizvoll sind zudem die Besetzungen einiger kauziger Nebenrollen, wie Bill Murray als abgetakelter Perry-Mason-Verschnitt oder Robert Wagner als protektiver Papa. "Top Gun"-Kameramann Jeffrey Kimball verlieh dem Reißer einen in süßlich modernden Farben schwelgenden dekadenten Hochglanz-Look, der dem Treiben der "Wild Things" seine visuelle Entsprechung verleiht. Ein Tip: Den Abspann sollte man nicht verpassen, da Szenen aus dem Handlungsablauf gezeigt werden, die so manche Plotlücke auffüllen, im chronologischen Ablauf jedoch die Spannung ruiniert hätten. ara.

Wild Things

Hat Sam Lombardo (Matt Dillon) seine Schülerin Kelly Van Ryan (Denise Richards) wirklich
vergewaltigt? Oder will sich eine verwöhnte Göre an ihrem Lehrer rächen? Detective Duquette
(Kevin Bacon) beginnt widerwillig zu ermitteln. Dabei stößt er auf das Hippie-Girl Suzie (Neve
Campell), das Lombardo bald ebenfalls anschwärzt. Was zunächst wie ein intrigantes Spiel
zweier berechnender Teenager aussieht entpuppt sich bald als mörderischer Plan, voller Gier,
Neid und Lügen. Niemand, wirklich niemand, ist das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint.

Quelle: Highlight

Making of (ca. 22 Min.), Outtakes (ca. 4 Min.), Featurette (ca. 4 Min.), Interviews (ca. 11 Min.),
Blick hinter die Kulissen (ca. 9 Min.), Blick ins Musikstudio (ca. 3 Min.), Darstellerinfos.

Quelle: Highlight

Darsteller:  Kevin Bacon   als Ray Duquette
  Matt Dillon   als Sam Lombardo
  Neve Campbell   als Suzie Toller
  Theresa Russell   als Sandra Van Ryan
  Denise Richards   als Kelly Van Ryan
  Daphne Rubin-Vega   als Gloria Perez
  Robert Wagner   als Tom Baxter
  Bill Murray   als Ken Bowden
  Carrie Snodgress   als Ruby
  Jeff Perry   als Bryce Hunter
  Cory Pendergast   als Jimmy Leach
  Marc Macaulay   als Walter
  Toi Svane   als Nicole
 
Regie:  John McNaughton  
Buch:  Stephen Peters  
Musik:  George S. Clinton  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Produzent:  Rodney Liber  
  Steven A. Jones  
 

Wild Things in der Fotoshow

 

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Features

 

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Kevin Bacon

Seine Fähigkeit, unsympathischen Charakteren freundliche Züge zu verleihen und faszinierende, von einer fixen Idee besessene Personen zu spielen...

 

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Matt Dillon

Er heißt wirklich so wie der berühmte US-Marshall und wurde wegen seiner gebrochenen Typen, die er unter der Oberfläche der gemeißelten...