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Willkommen in Mooseport

Ein ehemaliger US-Präsident lässt sich in einem Küstenstädtchen nieder und tritt gegen einen einfachen Ladenbesitzer bei der Bürgermeisterwahl an.


Willkommen in Mooseport

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.02.2005

Originaltitel: Welcome to Mooseport

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 106 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Gene Hackman
Ray Romano
Marcia Gay Harden

Regie: Donald M. Petrie
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Ein ehemaliger US-Präsident lässt sich in einem Küstenstädtchen nieder und tritt gegen einen einfachen Ladenbesitzer bei der Bürgermeisterwahl an.

Der erbitterte Wahlkampf zwischen Cole und Harrison hat begonnen (Foto: Fox) Großansicht

Der erbitterte Wahlkampf zwischen Cole und Harrison hat begonnen (Foto: Fox)

Die Bürger von Mooseport sind in heller Aufregung, als Ex-Präsident Monroe Cole (Gene Hackman) sich in dem Feriendomizil niederlässt. Kaum angekommen, bieten ihm die Stadtältesten den Posten des verstorbenen Bürgermeisters an.

Coles Entscheidung die Stelle anzunehmen wird nicht wenig von seiner neuen Bekanntschaft mit der attraktiven Tierärztin Sally (Maura Tierney) beeinflusst, die er prompt zu einem Date einlädt.

Doch noch ahnt er nicht, dass es sich dabei um die langjährige Freundin seines Klempners Handy Harrison (Ray Romano) handelt.

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Wer wird wohl die meisten Stimmen bekommen? (Foto: Fox)

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Der erhält daraufhin aus Eifersucht seine eigene Kandidatur aufrecht und bläst zum Kampf für die Wahl und um Sallys Herz.

Ray Romano ist dank seiner Sitcom "Alle lieben Raymond" einer der beliebtesten TV-Komiker in den USA und gibt nun in der gesetzten Komödie von Donald Petrie ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?") sein Hollywood-Debüt.

Die vielzähligen Gelegenheiten zu bissiger politischer Satire werden von Regisseur Petrie in seiner routinierten Inszenierung weitgehend vernachlässigt.

Willkommen in Mooseport

Ray Romano ist dank seiner Sitcom "Alle lieben Raymond" einer der beliebtesten TV-Komiker in den USA und gibt nun in einer gesetzten Komödie von Donald Petrie ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?") sein Hollywooddebüt. Romano spielt darin einen heiratsscheuen Handwerker mit Bürgermeister-Ambitionen, der unvermutet mit dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten in Gestalt von Gene Hackman ("Runaway Jury") als politischen sowie persönlichen Rivalen konfrontiert wird.

Das idyllische (fiktive) Städtchen Mooseport in Maine erinnert an den Ort in der Sitcom "Northern Exposure", da sich auch hier die eigenwillig-kuriosen Ortseinwohner die Hauptstraße mit einem (zahmen) Elch teilen. Die Bürger sind in heller Aufregung, da der geschiedene Ex-Präsident Monroe "Eagle" Cole beschlossen hat, seine Residenz vom Weißen Haus in sein dortiges Feriendomizil zu verlegen. Im Schlepptau hat er mehrere seiner Politassistenten, darunter die für "Mystic River" Oscar nominierte Marcia Gay Hayden als seine langjährigen Privatsekretärin Grace, und diverse Secret-Service-Agenten als Beschützer. Kaum angekommen, bieten ihm die als Kleinstadttrottel hingestellten Stadtältesten den Posten des verstorbenen Bürgermeisters an. Coles Entscheidung anzunehmen, wird nicht wenig von seiner neuen Bekanntschaft mit der attraktiven Tierärztin Sally (Maura Tierney) beeinflusst, die er prompt zu einem Dinner-Date einlädt. Er ahnt natürlich nicht, dass es sich dabei um die langjährige Freundin von seinem Klempner Handy Harrison (Romano) handelt, die es langsam leid ist, auf einen Heiratsantrag zu warten. Angestachelt von der eigenen Eifersucht, hält Handy daraufhin seine zurückgezogene Kandidatur aufrecht und bläst zum Kampf für die Wahl und um Sallys Herz.

Die vielzähligen Gelegenheiten zu bissiger politischer Satire werden von Regisseur Petrie in seiner routinierten Inszenierung weitgehend vernachlässigt. So fällt die Darstellung der politischen Maschinerie, die Cole um sich herum versammelt hat und deren Overkill die "David gegen Goliath"-Prämisse versinnbildlicht, ohne originelle Überraschungen aus und kann nicht mehr als leichtes Grinsen erzeugen. Recht lustig hingegen ist der Running Gag um das Bemühen von Cole, den Ex-Präsidenten Clinton permanent in seinen Ruhestands-Aktivitäten (Buchdeal, Rednertour und Büchereibau) auszustechen. Ansonsten setzt man auf vorhersehbare Gags wie Handys, ausgedehntes Sinnieren über die Bedeutung von schwarzer Unterwäsche, das gemeinsame frustrierte Betrinken von Sally und Grace oder die unstillbare Geldgier von Coles geschiedener Frau (Christine Baranski wird optisch auf Hilary getrimmt). Ähnlicher Humor hat sich schon in der ebenfalls von Petrie in Szene gesetzten "Grumpy Old Men"-Reihe gefunden. Doch Jack Lemmon und Walter Matthau waren mit ihrem knorrigen komödiantischen Timing hervorragend aufeinander eingespielt, was von Romano und Hackman nicht im gleichen Maße behauptet werden kann. Wie in seiner Sitcom spielt Romano hier einen noch ehrlich-aufrechten, naiven Jedermann, dessen Gewöhnlichkeit sich hier jedoch weder besonders amüsant noch unterhaltsam auswirkt. Hackman gibt sich gewohnt souverän, doch als Love Interest für eine im Vergleich zu ihm junge Frau überzeugt er kaum. Eine Konzeptkomödie nach altbekannten Muster ist das also, die eindeutig auf ein älteres Publikum auf der Suche nach kurzweiliger Zerstreuung zugeschnitten ist. ara.

Darsteller:  Gene Hackman   als Monroe Cole
  Ray Romano   als Handy Harrison
  Marcia Gay Harden   als Grace Sutherland
  Maura Tierney   als Sally Mannis
  Christine Baranski   als Charlotte Cole
  Fred Savage   als Bullard
  June Squibb   als Irma
  Rip Torn   als Rip Torn
  Wayne Robson   als Morris Gutman
  John Rothman   als Stu
  Karl Pruner   als Dyer
 
Regie:  Donald M. Petrie  
Buch:  Tom Schulman  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Victor Hammer  
Produzent:  Basil Iwanyk  
  Tom Schulman  
 

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