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Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe

Romantische Komödie um zwei ungleiche Tennisprofis von den Machern von "Notting Hill" und "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".


Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe

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Erhältlich seit:
17.06.2010

Originaltitel: Wimbledon

Komödie/ Drama

USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Kirsten Dunst
Paul Bettany
Sam Neill

Regie: Richard Loncraine
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Endlich ein Sportfilm, der den grünen Rasen anders nutzt als immer nur für Fußball.

Noch glaubt der Held nicht recht an den Sieg ... (Foto: UIP) Großansicht

Noch glaubt der Held nicht recht an den Sieg ... (Foto: UIP)

Vor nicht allzu langer Zeit gab es eine großartige Liebesgeschichte am Rand der Tennisplätze dieser Welt, jetzt endlich wird sie leicht abgewandelt als Vorlage für ein sportliches Drama benutzt.

Kirsten Dunst ist Steffi Graf, sieht bloß besser aus, Paul Bettany ist Andrew Agassi, sieht bloß viel besser aus, Wimbledon ist Wimbledon und sieht am allerbesten aus.

Die Geschichte orientiert sich am Genre der Underdog-Saga, in der ein verlachter Außenseiter eines Tages doch zum Sieger wird.

Ballwechsel am Tag, Blickwechsel in der Nacht - der Traum vom perfekten Sportlerleben (Foto: UIP) Großansicht

Ballwechsel am Tag, Blickwechsel in der Nacht - der Traum vom perfekten Sportlerleben (Foto: UIP)

Gemischtes Doppel

In diesem Fall Paul Bettany, hundertneunzehnter auf der Weltrangliste Tennis, der ein letztes Mal in Wimbledon antritt und plötzlich zu unerwarteter Form aufläuft. Nacheinander fegt er seine Gegner vom Platz, egal ob sie jünger, härter oder ehrgeiziger sind.

Nicht zuletzt er selbst wundert sich ordentlich darüber, auch sämtliche Medien wechseln vom Spott zu ungläubigem Staunen. Und was ruft diese Erfolgsserie hervor?

Richtig, die Liebe zur berühmten Kollegin. Eine Komödie also, die auf der einen Seite britisch trocken, auf der anderen amerikanisch sentimental daherkommt, so dass man zwischen Rührung und Gelächter kaum mehr dem Ballwechsel folgen kann.

Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe

Game. Set. Love-Match. Nach diesem Konzept ist das sportliche Date-Movie mit Spider-Mans Kirsten Dunst ("Spider-Man") und Russell Crowes Sidekick Paul Bettany ("A Beautiful Mind", "Master & Commander") strukturiert. Beide mimen Weltklasse-Tennisspieler, die sich beim Turnier in Wimbledon begegnen und trotz obligatorischer Hindernisse ineinander verlieben. Serviert wird die gefällige Romantikkomödie vom "Notting Hill"- und "Bridget Jones"-Produzententeam. Dementsprechend bietet die mit Humor und Herzschmerz versetzte Story Blockbuster-bewährten britischen Charme und eklektische Figuren.

Der sympathische, aber etwas leidenschaftslos wirkende 31-jährige Tennis-Profi Peter Colt steht kurz davor, sich aus dem Sport zurück zu ziehen. Ein letztes Mal wird die ehemalige Nummer elf der Weltrangliste am Turnier in Wimbledon teilnehmen. Mittlerweile auf den 119. Platz abgerutscht, macht er sich allerdings keine großen Hoffnungen. Doch bereits am ersten Tag wird sein Leben gründlich auf den Kopf gestellt, als er versehentlich ins falsche Hotelzimmer eincheckt und so die junge Lizzie Bradbury kennen lernt. Die Amerikanerin ist als ebenso talentierte wie rüde Newcomerin bekannt und zu Peters Erstaunen einem Flirt mit ihm nicht abgeneigt. Ähnlich unerwartet gewinnt Peter sein erstes Spiel. Ein weiteres geheimes Treffen mit Lizzie hat denselben beflügelnden Effekt auf Peters Selbstvertrauen und er kann seinen nächsten Gegner besiegen. Auf Lizzies Spiel hingegen hat die Romanze den gegenteiligen Effekt, sodass ihr strenger Vater und Trainer Dennis (Sam Neill) ihr jeden weiteren Kontakt untersagt. Doch mit seinem neu angefachten inneren Feuer lässt sich Peter nicht so ohne weiteres abschütteln und entdeckt darüber hinaus seine eigene Siegernatur.

Versiert bannt Richard Loncraine ("Richard III") die Spannung des Spiels auf Zelluloid. Aufnahmen aus der Ballperspektive und in Zeitlupe sowie blitzschnelle Zoom-Ins entwickeln eine bemerkenswerte visuelle Schlagkraft, die nicht nur eingeschworene Fans des Sports unterhalten wird. Zudem schlägt sich Paul Bettany wacker, den professionellen Tennisspieler Peter Colt glaubwürdig zu porträtieren. Dies ist seinem viermonatigen Tennis-Intensivunterricht mit Wimbledon-Champion Pat Cash zu verdanken, der den bisherigen Novizen in erstaunliche Form brachte. Überhaupt erweist sich der spröde humorvolle Bettany in seiner ersten romantischen Hauptrolle als positive Überraschung, den mit seinem Ko-Star Dunst eine gefühlvoll-zarte Chemie verbindet. Von Dunst wurde weniger sportliche Finesse verlangt, dafür wird bei ihr als Bad Girl des Tennis mehr Augenmerk auf John-McEnroe-inspirierte Allüren und Ausfälle gelegt. Ihr legendäres Vorbild tritt ebenso wie Chris Everts in einem Cameo als Sportkommentator auf. Weitere Nebenfiguren, die einen beträchtlichen Anteil der komischen Momente beisteuern, umfassen Peters eigenwillig-schrullige Familie und seinen umtriebigen Sportagenten (Jon Favreau). Die humorvollen Momente und die charmante Verspieltheit der Romanze werden später kurzzeitig von etwas Überhand nehmender Sentimentalität erdrückt. Daher schlägt die Dramedy zwar kein Ass, aber punktet dennoch als charmantes Date-Movie, das ganz besonders Tennisfans begeistern wird. ara.

Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe

Peter Colt, der vom ehemals 11. Platz der Tennisweltrangliste auf den 119. Platz gefallen ist, hat keine Motivation mehr, sich für diesen Sport zu opfern. Das ständige Verlieren gegen immer jüngere Kontrahenten frustriert ihn. Colt trifft die Entscheidung, seine Karriere auf dem heiligen Rasen von Wimbledon zu beenden. Dort trifft er auf das junge, amerikanische Tennis-Ass Lizzy Bradbury, das seine (Tennis-)Welt auf den Kopf stellt und ihm neue Kräfte verleiht.

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar mit Regisseur Richard Loncraine und Paul Bettany, Ballkontrolle, Das Training eines Aufsteigers, Willkommen im Club, Wimbledon: Hinter den Kulissen, Wendecover, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Kirsten Dunst   als Lizzie Bradbury
  Paul Bettany   als Peter Colt
  Sam Neill   als Dennis Bradbury
  Jon Favreau   als Ron Roth
  Austin Nichols   als Jake Hammond
  Nikolaj Coster-Waldau   als Dieter Prohl
  Bernard Hill   als Edward Colt
  Eleanor Bron   als Augusta Colt
  James McAvoy   als Carl Colt
  John McEnroe   als John McEnroe
  Robert Lindsday   als Ian Frazier
  Karl Hyde   als Gegner in Monte Carlo
  Celia Imrie   als Mrs. Kenwood
  Annabel Leventon   als Mrs. Rossdale
  Amanda Walker   als Tennis Lady
 
Regie:  Richard Loncraine  
Buch:  Adam Brooks  
  Jennifer Flackett  
  Mark Levin  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Darius Khondji  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Liza Chasin  
  Mary Richards  
 

Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe in der Fotoshow

 

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Features

 

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Kirsten Dunst

Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...

 

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Paul Bettany

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