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Windtalkers

Aufwändiges Weltkriegsspektakel von John Woo über junge Navajo-Indianer, deren Sprache von der US-Armee als Code gegen Japan eingesetzt wird.


Windtalkers

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Erhältlich seit:
04.09.2006

Kriegsfilm/ Drama

USA 2001
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16

Nicolas Cage
Adam Beach
Peter Stormare

Regie: John Woo
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Männerfreundschaft im Kugelhagel - und die furchtbare Frage: wie weit würden die Marines gehen, um den Code vor dem Feind zu schützen?

Sergeant Enders (Nicolas Cage) beschützt die Navajos

Sergeant Enders (Nicolas Cage) beschützt die Navajos

Geheimnisse sind immer von Bedeutung. Gerade im Krieg aber können sie Leben retten - allerdings nur, wenn sie geheim bleiben.

Solange die Nachrichten von der Front vom Feind nicht verstanden werden, kann er nicht zielgenau reagieren. Gegen Ende des 2. Weltkriegs fanden die USA eine brillante Lösung für einen Code, der nie geknackt werden konnte: Sie benutzten die Sprache der Navajos.

Da niemand außer den Nachkommen des Indianerstamms dieser Sprache mächtig war, bekamen einige Navajos eine besondere Funktion: Sie wurden als Funker ausgebildet.

In "Windtalkers" erzählt Action-Experte John Woo ("M:I-2") die Geschichte zweier Navajos im Einsatz gegen Japan. Sergeant Joe Enders (Nicolas Cage) ist abgestellt, die neuen Funker zu beschützen.

Keine leichte Aufgabe: der Mut an der Front muss erst gelernt werden, Rassismus im eigenen Lager flammt auf. Zudem zermürbt der stete Schusswechsel mit dem Feind. Trotzdem entsteht allmählich eine Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Männern, die alle zu neuen Einsichten führt - und so den Krieg überdauern wird.

Windtalkers

Mehr als zehn Jahre nach seinem erschütternden Vietnam-Schocker "Bullet in the Head" zieht John Woo ("M:I-2") erstmals auch in Hollywood in den Krieg: Aufhänger für seine gewohnt virtuos und spektakulär realisierte Geschichte über Mut, Entschlossenheit und brüderliche Freundschaft sind eine kleine Gruppe von Navajo-Indianern, die von der amerikanischen Armee im Zweiten Weltkrieg aufgrund ihres höchst seltenen Sprache als Codespezialisten im Kampf gegen Japan eingesetzt wurden. Obwohl die Abenteuer der Codetalker und der ihnen zugeordneten Beschützer des Codes all jene hochemotionalen Zutaten beinhalten, für die Woo bekannt ist, will sich die große Magie von Hongkongs Action-Maestro erst im letzten Drittel einstellen. Eine offensichtlich drastisch gekürzte Exposition und die nicht immer überzeugende Darstellung von Woos "Im Körper des Feindes"-Star Nicolas Cage hemmen den ansonsten prachtvollen Film bis dahin.

"Ihre Aufgabe ist es, den Codetalker zu beschützen. Wenn der Codetalker in die Hände des Feindes fällt, müssen Sie den Code beschützen, koste es, was es wolle." Die simplen (und authentisch belegten) Direktiven von Oben umreißen bereits genau das Dilemma, auf das John Woo in seinem ganz klassisch erzählten Heldenepos abzielt: In all dem Gemetzel des um sie tobenden Krieges müssen die Beschützer damit leben, unter Umständen den Mann zu töten, mit dem sie davor durch Dick und Dünn gegangen sind. Wer Woos berühmte Ballistikballetts (von "Der City-Wolf" bis "M:I-2") kennt, der ahnt, was dieses Dick und Dünn bedeuten könnte, wenn man den vermutlich einflussreichsten und stilbildendsten Actionregisseur der letzten 20 Jahre mit der Inszenierung von gewaltigen Schlachtszenarien beauftragt. Man weiß aber auch, dass die Kriegsszenen in den Hintergrund treten werden, wenn Woo den Weg unweigerlich dahin geht, wo es - emotional - weh tut. Wie immer in seinen großen Filmen lotet er die Grenzen von Brüderlichkeit und Freundschaft aus, sucht den Punkt, wo sie in tödlichen Hass umschlagen und treibt den Konflikt frenetisch auf die Spitze.

Einzig, es vergeht eine ganze Weile, bis "Windtalkers" seine Emotionalität entfalten kann, bis die Bilder mehr als nur Bewunderung für die schiere Größe des Ganzen auslösen. Nach einem wunderbaren ersten Bild, in dem tiefrotes Blut den Lauf eines gemächlichen Flusses verseucht und die Kamera schließlich den Blick auf tote Soldaten freigibt, hat dieser Augen öffnende Film über den Versuch, Menschlichkeit im Angesicht des Wahnsinns zu wahren (nicht nur daher eng mit "Der schmale Grat" verwandt), zunächst Schwierigkeiten, seinen Rhythmus zu finden. Anders als bei dem letztlich weitaus effektiveren "Bullet in the Head" gestattet Woo seinen Hauptfiguren hier nur ein Minimum an Exposition, vermutlich um schneller am Schauplatz der Schlachten von Saipan und bei der Action anzukommen. Ganz offensichtlich sind dabei Szenen zwischen dem jungen Navajo Yahzee (Adam Beach) und seinem väterlichen Freund Nellie (Martin Henderson) im Monument Valley auf der einen und dem traumatisierten Marine Enders (Cage) und einer mitfühlenden Krankenschwester in einem Sanatorium der Schere zum Opfer gefallen. Natürlich erhöht Woo auf diese Weise das Tempo enorm, aber lange Zeit fehlt die nötige Bindung zu Yahzee und Enders, die mit ihrem Trupp gemeinsam durch die Hölle gehen, während um sie herum Amerikaner und Japaner sterben wie die Fliegen. Sam Fullers Credo vom filmischen Schlachtfeld lotet Woo bis an die Grenzen des Zeigbaren aus. Ganz im Sinne des traditionellen Kriegsfilms stellt er Enders und Yahzee einen Trupp von Kameraden zur Seite, der neben bisweilen ganz groß skizzierten Typen (am wichtigsten ist Noah Emmerich als unverbesserlicher Redneck) auch Nellie und dessen Beschützer Ox (Christian Slater) beinhaltet. Nach ein paar eher peinlichen Bondingszenen (mit Mundharmonika und Indianerflöte) geht es schließlich in einem Dörfchen zur Sache, als Ox es nicht übers Herz bringt, den in japanische Hände gefallenen Nellie zu töten. Der wortkarge Enders übernimmt den Job - vor Yahzees Augen, der Rache schwört. Von da an hält auch Nicolas Cages irritierende Trauerkloß-Vorstellung den entfesselten Film nicht mehr zurück: Der Zweikampf zwischen Enders, dank des bis dahin stets optimistischen Yahzee von neuem Lebensmut erfüllt, und Yahzee, nach den Erlebnissen auf Saipan seiner Unschuld beraubt, führt "Windtalkers" an ein zufrieden stellendes Ende. Die Hoffnung, dereinst den Film inklusive seiner kompletten Einleitung zu sehen, sollte man dennoch nicht aufgeben. ts.

Windtalkers

Sergeant Joe Enders wird mit dem Schutz des jungen Navajo-Indianers Ben Yahzee beauftragt, der den einzigen Code beherrscht, den der Feind bisher nicht brechen konnte: den Navajo-Code. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, doch wie weit wird Enders gehen, um das wichtigste militärische Geheimnis zu retten?

Quelle: Fox

Schauspieler-Trainingslager: Exclusiv auf dieser DVD - das anstrengende Soldaten Training, welches alle Darsteller durchlaufen mussten, Windtakers Bravo Special: Making-of Szenen kommentiert von den Darstellern und dem Drehteam, Einblicke ind Set:Vier Ausschnitte vom Szenenaufbau:"Angriff der Marines auf Salpan""Panzerfaust""Tödliche Verwechslung""Hinterhalt im Dorf", Fotogalerie: Hinter den Kulissen, Zwei ausführliche Audiokommentare mit Nicolas Cage und Christian Slater, sowie mit Roger Willie und dem Navajo-Codestalker Albert Smith

Quelle: Fox

Darsteller:  Nicolas Cage   als Sergeant Joe Enders
  Adam Beach   als Private Ben Yahzee
  Peter Stormare   als Sgt. Eric 'Gunny' Hjelmstad
  Noah Emmerich   als Corp. Charles 'Chick' Rogers
  Mark Ruffalo   als Pappas
  Brian Van Holt   als Harrigan
  Martin Henderson   als Nellie
  Roger Willie   als Private Charles Whitehorse
  Frances O'Connor   als Schwester Rita Swelton
  Christian Slater   als Sergeant Peter 'Ox' Anderson
  Jason Isaacs   als Major Mellitz
  Billy Morts   als Sgt. Fortino
  Cameron Thor   als Mertens
  Kevin Cooney   als Ohrenarzt
  Holmes Osborne   als Colonel Hollings
  Keith Campbell   als Kittring
  Clayton Barber   als Hasby
  Scott Atkinson   als Stabfeldwebel
  Jeremy Davidson   als Marine
  Brian F. Maynard   als Korpsmann
  Albert Smith   als Navajo
  James D. Dever   als Feldhospital-Colonel
 
Regie:  John Woo  
Buch:  John Rice  
  Joe Batteer  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Jeffrey L. Kimball  
Produzent:  Terence Chang  
  Tracie Graham  
  Alison R. Rosenzweig  
  John Woo  

Wilkinson mit Carrey in die Ewigkeit

Tom Wilkinson muss sich zur Zeit vorkommen wie ein Glückskind. Am 12. Dezember hat der Brite seinen 54. Geburtstag gefeiert, Weihnachten steht vor der Tür und über mangelnde Rollenangebote kann er sich auch nicht beklagen. Das Beste daran: Die Angebote sind nicht nur zahlreich, sondern auch inhaltlich eine Wucht.

In prominenter Gesellschaft:<br />Tom Wilkinson

In prominenter Gesellschaft:<br />Tom Wilkinson

So wird Tom Wilkinson, der für seine Leistung in "In the Bedroom" für den Oscar nominiert wurde, in "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" mitwirken. Dabei befindet er sich in exzellenter Gesellschaft. Denn auf der Besetzungsliste stehen nur Hollywood-Hochkaräter: Jim Carrey ("Der Mondmann"), Kate Winslet ("Iris"), Kirsten Dunst ("Spider-Man") und Mark Ruffalo ("Windtalkers"). Und auch auf dem Regiestuhl sitzt kein Unbekannter: Michel Gondry ("Human Nature - Die Krone der Schöpfung") wird das Starensemble vor der Kamera dirigieren.

Der Film handelt von einem Paar (Jim Carrey und Kate Winslet), das an dem toten Punkt in ihrer Beziehung angekommen zu sein scheint. In gegenseitigem Einvernehmen entschließen sich die Beiden sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Sie wollen die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit aus dem Gedächtnis löschen lassen. Betreut werden sie von Dr. Mierzwiak, dargestellt von Tom Wilkinson.

Die Dreharbeiten sollen Mitte nächsten Jahres beginnen.

 

Windtalkers in der Fotoshow

 

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