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Kaufvideo
Erhältlich seit:
09.12.2010
Deutschland 2009
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 6
Regie: Gert Ludewig
EuroVideo Bildprogramm

Obwohl in diesem Animationsabenteuer von Karl Mays Werk nicht mehr allzu viel übrig ist, werden sich Kids, die die Vorlagen sowieso nicht kennen, amüsieren.
Es war Michael Bully Herbig, der 2001 mit seiner inzwischen zur Legende gewordenen Westernparodie "Der Schuh des Manitu" Karl May ein Denkmal setzte. Ein Jahr später folgte eine Zeichentrickserie, die sich sehr lose an die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand hielt und vor allem ein junges Publikum im Visier hatte. Jetzt kommt eine 2006 von Regiedebütant Gert Ludewig (Geschäftsführer des Hamburger Animationsstudios ASL) realisierte Leinwandversion in die Kinos. Im Mittelpunkt der im Arizona des Jahres 1869 angesiedelten Story steht der kleine New Yorker Waisenjunge Bobby, der auf dem Weg in den Wilden Westen in ein aufregendes Abenteuer verwickelt wird. Weil Bobby im Besitz einer Schatzkarte ist, wird der schurkische Bandit Brinkley auf ihn aufmerksam und bringt den Jungen in seine Gewalt. Da auch Winnetous kleine Schwester Nscho-tschi von dem Räuberpack gefangen wird, heften sich der Apachenhäuptling und dessen Blutsbruder Shatterhand an die Fersen von Brinkleys Bande. Doch erst am Silbersee können die beiden Helden zuschnappen.
Mehr als der Showdown am berühmt-berüchtigten See und ein paar klangvollen Namen ist von Karl Mays Welt nicht übrig geblieben in "Winnetoons - Die Legende vom Schatz im Silbersee". Was für die kleinen Kinofans wohl nicht weiter tragisch ist, da sie die Vorlagen sowieso (noch) nicht kennen. Auch die 2-D-Optik, die einfach strukturierten Charaktere und die grob ausgearbeiteten Backgrounds werden Kinderaugen kaum stören. Dafür folgen diese gern ihrer Identifikationsfigur Bobby, erfreuen sich an tierischen Sidekicks wie dessen frecher Ratte mit dem originellen Namen Winchester oder dem Duo Stinktier/Kojote und applaudieren, wenn die Bösewichter in Bud-Spencer-Manier eins auf den Cowboyhut bekommen. Zuweilen wird aber mit den Bananenschalengags doch etwas übertrieben und jede Aktion haarklein kommentiert, damit auch der nicht ganz so clevere Nachwuchs alles mitbekommt. Modernisiert wurde auch bei der Musik - Schmusecountry von Texas Lightning folgt auf die kongenialen Scores eines Martin Böttcher - und bei der Namensgebung, wo etwa Old Shatterhand einer Verjüngungskur unterzogen wurde, indem man ganz einfach das "Old" wegließ. Dafür wurde bei der Synchronisation geklotzt: Christian Tramitz, der Ranger aus "Der Schuh des Manitu", gibt Shatterhand, Cosma Shiva Hagen spricht Nscho-tschi, und der auf fiese Typen abonnierte Thomas Fritsch löst als Brinkley seine Aufgabe einmal mehr mit Bravour. lasso.
Arizona 1869: Winnetou und Old Shatterhand versuchen dem gewissenlosen Colonel Brinkley das Handwerk zu legen, der mit seiner skrupellosen Banditenbande Züge ausraubt und so den Bau der Eisenbahnlinie durch den Wilden Westen verzögert. Als der New Yorker Waisenjunge Bobby auftaucht und eine geheimnisvolle Karte von einem im Silbersee verborgenen Goldschatz ins Spiel kommt, überschlagen sich die Ereignisse: Brinkley kidnappt Bobby und Winnetous kleine Schwester Nscho-tschi und stiehlt die Schatzkarte - doch Winnetou und Old Shatterhand sind ihm dicht auf den Fersen. Können die Freunde die Banditen schlagen und werden sie den Schatz im Silbersee finden?
Quelle: EuroVideo
Musikvideo Texas Lightning "Seven Ways to Heaven"
Quelle: EuroVideo
| Sprecher: | Christian Tramitz | als Old Shatterhand | |
|---|---|---|---|
| Cosma Shiva Hagen | als Nscho-tschi | ||
| Thomas Fritsch | als Colonel Brinkley | ||
| Sascha Draeger | als Winnetou | ||
| Eckart Dux | als Sam Hawkens | ||
| Jörg Gillner | als Tante Droll | ||
| Michael A. Grimm | als Hobble Frank | ||
| Ursula Sieg | als Waisenhausleiterin | ||
| Henry König | als Black Hawk | ||
| Jan David Rönfeld | als Jake | ||
| Jannik Schümann | als Bobby | ||
| Regie: | Gert Ludewig | ||
| Buch: | Jeffrey Scott | ||
| Lee Maddux | |||
| Musik: | Adrian Askew | ||
| Produzent: | Wolfram Greifenberg | ||
| Egon Kemmerich | |||
| Christoph Ludz | |||
| Till Weitendorf | |||
| Gert Ludewig | |||
| Marc Gabizon | |||
| Daina Sacco | |||
| Linda van Tulden | |||
WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Musikvideo, Wendecover
Musikvideo Texas Lightning "Seven Ways to Heaven"
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