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WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee

Animationsabenteuer frei nach Karl May, für die Kleinen aufbereitet mit viel Slapstick.


WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee

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Erhältlich seit:
09.12.2010

Zeichentrick/ Abenteuer

Deutschland 2009
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 6

Regie: Gert Ludewig
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Karl May für die ganz Kleinen in ansprechender Animationsoptik.

Shatterhand und Winnetou sorgen für Recht und Ordnung (Foto: Farbfilm (Barnsteiner)) Großansicht

Shatterhand und Winnetou sorgen für Recht und Ordnung (Foto: Farbfilm (Barnsteiner))

Arizona 1869: Der New Yorker Waisenjunge Bobby ist auf dem Weg in den Wilden Westen und will dort sein Glück machen. Im Gepäck hat er eine Schatzkarte, auf die es der schurkische Bandit Brinkley und seine Bande abgesehen haben. Sie bringen den Jungen in ihre Gewalt und entführen auch Winnetous kleine Schwester Nscho-tschi.

Der Apachenhäuptling und sein Blutsbruder Shatterhand heften sich umgehend an die Fersen von Brinkleys Bande. Doch erst am Silbersee können die beiden Helden zuschlagen.

Animationsabenteuer für die Kleinsten, das sich sehr frei an Karl Mays Romanen orientiert. Gert Ludewig realisierte die Leinwandversion einer gleichnamigen Zeichentrickserie in 2D-Optik mit einfach strukturierten Charakteren und Backgrounds als sein Regiedebüt.

Nscho-tschi weiß mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Farbfilm (Barnsteiner)) Großansicht

Nscho-tschi weiß mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Farbfilm (Barnsteiner))

Tierische Side-Kicks

Er setzt zielgruppenaffin auf tierische Side-Kicks wie die Ratte Winchester oder das Duo Stinktier/Kojote sowie auf Slapstick. Bully Herbigs Ranger Christian Tramitz spricht den Shatterhand, Cosma Shiva Hagen Nscho-tschi.

WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee

Obwohl in diesem Animationsabenteuer von Karl Mays Werk nicht mehr allzu viel übrig ist, werden sich Kids, die die Vorlagen sowieso nicht kennen, amüsieren.

Es war Michael Bully Herbig, der 2001 mit seiner inzwischen zur Legende gewordenen Westernparodie "Der Schuh des Manitu" Karl May ein Denkmal setzte. Ein Jahr später folgte eine Zeichentrickserie, die sich sehr lose an die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand hielt und vor allem ein junges Publikum im Visier hatte. Jetzt kommt eine 2006 von Regiedebütant Gert Ludewig (Geschäftsführer des Hamburger Animationsstudios ASL) realisierte Leinwandversion in die Kinos. Im Mittelpunkt der im Arizona des Jahres 1869 angesiedelten Story steht der kleine New Yorker Waisenjunge Bobby, der auf dem Weg in den Wilden Westen in ein aufregendes Abenteuer verwickelt wird. Weil Bobby im Besitz einer Schatzkarte ist, wird der schurkische Bandit Brinkley auf ihn aufmerksam und bringt den Jungen in seine Gewalt. Da auch Winnetous kleine Schwester Nscho-tschi von dem Räuberpack gefangen wird, heften sich der Apachenhäuptling und dessen Blutsbruder Shatterhand an die Fersen von Brinkleys Bande. Doch erst am Silbersee können die beiden Helden zuschnappen.

Mehr als der Showdown am berühmt-berüchtigten See und ein paar klangvollen Namen ist von Karl Mays Welt nicht übrig geblieben in "Winnetoons - Die Legende vom Schatz im Silbersee". Was für die kleinen Kinofans wohl nicht weiter tragisch ist, da sie die Vorlagen sowieso (noch) nicht kennen. Auch die 2-D-Optik, die einfach strukturierten Charaktere und die grob ausgearbeiteten Backgrounds werden Kinderaugen kaum stören. Dafür folgen diese gern ihrer Identifikationsfigur Bobby, erfreuen sich an tierischen Sidekicks wie dessen frecher Ratte mit dem originellen Namen Winchester oder dem Duo Stinktier/Kojote und applaudieren, wenn die Bösewichter in Bud-Spencer-Manier eins auf den Cowboyhut bekommen. Zuweilen wird aber mit den Bananenschalengags doch etwas übertrieben und jede Aktion haarklein kommentiert, damit auch der nicht ganz so clevere Nachwuchs alles mitbekommt. Modernisiert wurde auch bei der Musik - Schmusecountry von Texas Lightning folgt auf die kongenialen Scores eines Martin Böttcher - und bei der Namensgebung, wo etwa Old Shatterhand einer Verjüngungskur unterzogen wurde, indem man ganz einfach das "Old" wegließ. Dafür wurde bei der Synchronisation geklotzt: Christian Tramitz, der Ranger aus "Der Schuh des Manitu", gibt Shatterhand, Cosma Shiva Hagen spricht Nscho-tschi, und der auf fiese Typen abonnierte Thomas Fritsch löst als Brinkley seine Aufgabe einmal mehr mit Bravour. lasso.

WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee

Arizona 1869: Winnetou und Old Shatterhand versuchen dem gewissenlosen Colonel Brinkley das Handwerk zu legen, der mit seiner skrupellosen Banditenbande Züge ausraubt und so den Bau der Eisenbahnlinie durch den Wilden Westen verzögert. Als der New Yorker Waisenjunge Bobby auftaucht und eine geheimnisvolle Karte von einem im Silbersee verborgenen Goldschatz ins Spiel kommt, überschlagen sich die Ereignisse: Brinkley kidnappt Bobby und Winnetous kleine Schwester Nscho-tschi und stiehlt die Schatzkarte - doch Winnetou und Old Shatterhand sind ihm dicht auf den Fersen. Können die Freunde die Banditen schlagen und werden sie den Schatz im Silbersee finden?

Quelle: EuroVideo

Musikvideo Texas Lightning "Seven Ways to Heaven"

Quelle: EuroVideo

Sprecher:  Christian Tramitz   als Old Shatterhand
  Cosma Shiva Hagen   als Nscho-tschi
  Thomas Fritsch   als Colonel Brinkley
  Sascha Draeger   als Winnetou
  Eckart Dux   als Sam Hawkens
  Jörg Gillner   als Tante Droll
  Michael A. Grimm   als Hobble Frank
  Ursula Sieg   als Waisenhausleiterin
  Henry König   als Black Hawk
  Jan David Rönfeld   als Jake
  Jannik Schümann   als Bobby
 
Regie:  Gert Ludewig  
Buch:  Jeffrey Scott  
  Lee Maddux  
Musik:  Adrian Askew  
Produzent:  Wolfram Greifenberg  
  Egon Kemmerich  
  Christoph Ludz  
  Till Weitendorf  
  Gert Ludewig  
  Marc Gabizon  
  Daina Sacco  
  Linda van Tulden  
 

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